Darauf achten Frauen bei Männern

Seppo glaubt heute also zu wissen, worauf Frauen bei Männern achten. Warum weiß er das? Weil er ein Frauenversteher ist?

Ist „Frauenversteher“ eigentlich ein positiv besetzter Begriff? Für mich klingt da irgendwie etwas Negatives mit und eigentlich glaube ich inzwischen, dass Mann Frau unmöglich verstehen kann. Das liegt natürlich in der Irrationalität weiblichen Tuns begründet. Ich weiß, Ihr haltet Euch für rational, für nachvollziehbar. Aber das ist natürlich Unsinn. Wenn ich nicht nachvollziehbares Verhalten erlebe, dann in aller Regel bei Frauen, die ihrerseits nicht verstehen, warum Männer so irrational handeln. Das tun wir aber nicht. Denn wir halten uns an die Naturgesetze, an Physik und Mathematik, die eigentlich niemand außer Kraft setzen kann – von Frauen abgesehen. Das ist cain Vorwurf, denn ich glaube, ich fürchte es fast, genau das macht Euch so reizvoll. Neben den Brüsten. Und weil ich es im folgenden Text vergessen werde: Neben den Augen! Es sind die Augen! Die Augen repräsentieren die Persönlichkeit, da bin ich absolut von überzeugt. Ein Blick genügt mir.

Ich weiß mitnichten, wie Frauen ticken beziehungsweise warum sie so ticken, wie sie es tun. Ich habe es auch aufgegeben, das zu ergründen, da Mann daran zerbrechen würde. Wir nehmen also vieles einfach hin, denken uns aber unseren Teil.

Auf Facebook folge ich dem Zentralorgan des Mannes, „Men’s Health“. Zumindest tut diese Postille so, als sei sie ein solches. Ihre Zielgruppe sind mordende moderne Männer, die sich darüber informieren lassen wollen, welche Farbe die Socken zu braunen Schuhen haben dürfen oder müssen, oder darüber, wie ein gesundes Frühstück aussehen kann, das auch noch potenzfördernd wirkt. Ihre Artikel zu lesen, macht Spaß, weil sie ein Männerbild bedient, das mit der breiten Realität nichts zu tun hat. Aber ich glaube, viele ihrer Leser wären gerne genau das, zu dem Men’s Health sie machen will. Frauen kennen das schon länger, das Hinterherhechten nach einem Idealbild, um allen zu gefallen. Ich sage nicht, Ihr tut das, aber ich habe den Eindruck, Medien wollen Euch das nahelegen. Genau so viele Frauen verweigern sich dem freilich aus ziemlich guten Gründen. Um es mal ganz klar zu sagen: Wer diese Zeitschriften über einen gewissen Zeitraum konsumiert, wird sich irgendwann schlechtfühlen. Ich selbst hatte ein Probeabo, da ich mir Inspiration für mein Krafttraining erhoffte, die ich auch bekam. Artikel aber wie „An diesen Stellen wollen Frauen berührt werden“ muss ich nicht lesen, da ein Mann im besten Alter das bereits wissen sollte. Einfach alles mal anfassen und gucken, wie Frau reagiert – das etwa ist mein grob umrissenes Vorgehen.

Nun stieß ich gestern auf einer Zugfahrt von München nach Kopenhagen auf den post „Darauf achten Frauen bei Männern“. Und bevor ich nun in die Lektüre einsteige, die ich zeitgleich hier kommentieren werde, stelle ich ein paar Mutmaßungen darüber an, worauf sie denn wohl achten könnten.

Angeblich sind Frauen weniger auf das Äußere fixiert wie Männer. Das habe, sagt die Wissenschaft, biologische Gründe. Es geht da irgendwie um die optimale Verteilung der Spermien, aber ich wüsste nicht, warum die Frau nicht auch ihre Eier optimal befruchten lassen sollte. Und ich sage es immer wieder: Auch Männer sind weniger auf Optik fixiert als gemeinhin unterstellt und wie immer gilt bei Texten wie diesen: Ich muss verallgemeinern, weiß aber natürlich, dass man nichts über einen Kamm scheren kann. Das bitte im Hinterkopf behalten.

Doch bei einer ersten Begegnung sind es nun einmal die äußerlichen Merkmale und da gibt es ja auch nicht den einen Massengeschmack. Außerdem unterscheide ich zwischen „Die finde ich geil, da würde ich durchaus mal …“ und „Die fasziniert mich, die will ich kennenlernen“. Eine Inspiration zur Selbstbefriedigung hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob man dieselbe Frau sich auch als Partnerin vorstellen könnte; da können Welten zwischen liegen.

Während meines Studiums beispielsweise lernte ich eine Kommilitonin kennen, deren Namen ich nie erfuhr. Sie entsprach auch überhaupt nicht meinen optischen Traumfrauvorstellungen, aber dennoch war da etwas zwischen uns, ein so genanntes Knistern, wie man immer so sagt. Ich fand so gar nicht, dass sie ansprechend aussah. Und dennoch war da was … Es ist also natürlich nicht nur die Optik, um die es geht, doch glaube ich, Frauen achten ebenfalls auf das eine oder andere. Ganz vorn dabei ist vermutlich das gepflegte Äußere. Womöglich achtet Ihr auf die Fingernägel? Ich tue das umgekehrt übrigens. Zudem glaube ich, Ihr merkt, ob da ein Mann mit hängenden Schultern durchs Leben geht oder mit rausgestreckter Brust, also sein Mannsein unterstreicht, ein gewisses Selbstbewusstsein, das nicht überzogen sein darf, nach außen signalisiert – Souveranität. Und wenn Ihr guten Geschmack habt, achtet Ihr freilich darauf, dass der Mann ein Bartträger ist …

Es wird Zeit, in den Artikel einzusteigen, während es draußen regnet.

Und auch wenn die Damen gerne behaupten, dass nur die inneren Werte zählen, achten sie laut Anke Willberg von der Agentur für zeitgemäße Umgangsformen dabei vor allem auf unsere Kleidung und Körpersprache.

Von was für einer Agentur?! Egal, ich glaube nicht, dass „die Damen“ jenes nach wie vor gerne behaupten. Meine Erfahrung ist, dass sie heutzutage durchaus selbstbewusst sagen, dass auch äußere Werte zählen. Hier wird also ein Klischee bedient, aber solche Gazetten leben die Klischees. Kleidung und Körpersprache also, das hatte ich ja erwartet. Punkt also für mich. Und wie gut, dass „Men’s Health“ in jeder Ausgabe styling-Tipps gibt, um den sich selbst verstärkenden und Auflage fördernden Kreislauf anzuheizen, was ich aber legitim finde, so läuft es eben.

Welchen Kleidungsstil trage nun ich nach außen? Eher den legeren. Ich bin einigermaßen mutig, da ich sommers eigentlich permanent in kurzer Hose auftrete. Das kann bei Männern sehr oft schiefgehen, mein Vater beispielsweise hat diese Unsitte immer verweigert und lacht mich heute noch gerne aus. Aber ich würde behaupten, dass es schlimmere Unfälle gibt als mich in kurzer Hose. Und wenn es besonders kacke aussähe, so könnte ich es noch immer als statement verkaufen: „Mir ist es egal, was andere dazu sagen.“ Das wirkt dann wieder enorm souverän. Dieser Mann schert sich nicht um das Urteil anderer! So könnte man es sich zumindest schönreden. Aber ich finde, bei mir geht’s noch so gerade mit kurzer Hose, die ich gerne mit einem langen Hemd kombiniere. Dass ich überhaupt „kombiniere“ zeigt, dass die Modeindustrie mich bereits verseucht hat, dass ich bewusst trage, was ich trage.

Denn mir ist überhaupt nicht egal, was ich trage. In meinem Schrank hängen an die 30 Hemden und wo vor 20 Jahren noch drei Hosen reichten, braucht es nun knapp 20. Den Überblick habe ich schon längst verloren und manchmal finde ich Hemden, die seit einem Jahr ungetragen in meinem Schrank hängen. Die Freude ist jedes Mal außerordentlich groß!

Probleme habe ich aber in der Tat bei der Socken-Schuh-Kombination. Liege ich richtig damit, dass Schwarz mit Braun nicht geht? Trage ich ständig. Oder war es Blau-Braun?! Ich weiß es nicht und habe leider überwiegend nur schwarze Socken, allesamt Simpsons-merchandising-Artikel. Einfarbige Socken gibt es bei mir nicht, entweder ist Homer drauf, Milhouse oder eine andere Figur der Serie. Das ist eindeutig ein Tick, der mir bei Beerdigungen immer zum Problem wird, denn ich kann nicht meine Oma unter die Erde bringen, während Krusty, der Clown, von meinem Knöchel aus lacht.

 

Mund und Zähne liegen mit 71 Prozent auf Platz 1 von den Dingen, auf die Frauen beim ersten Date besonders achten.

Zurecht. Hatte ich eben vergessen: die Zähne. Lege ich Wert drauf. Auf meine eigenen. Bevor ich morgens das Haus verlasse, habe ich mir zweimal diese mit elektrischer Bürste geputzt und einmal mit der manuellen, mit der ich dann auch meine Zunge schrubbe. Ich trinke viel Kaffee, entsprechend sieht die Zunge mitunter aus, darum also das Putzen dieser. Und weil ich panische Angst vor Mundgeruch habe – den wir alle ja mal haben – bin ich von „Fisherman’s Friend“ abhängig, obwohl Mundgeruch meist im Magen entsteht, worauf die Zunge als zweithäufigste Ursache folgt. Und nicht umsonst gehe ich ein- bis zweimal pro Jahr zur Zahnreinigung und bin nach wie vor froh, dass man mir mit – keine Ahnung! – zwölf Jahren eine Zahnspange verpasst hat. Ansonsten wären meine Eckzähne jetzt unmittelbar unter meiner Nase, so damals die Prognose.

Aber es ist nicht nur wichtig, wie es im Mund aussieht, sondern auch, was aus dem Mund herauskommt: Immerhin achten 69 Prozent der Frauen auf eine korrekte Grammatik beim Mann.

Hier will ich nicht groß kokettieren, in diesem Bereich muss ich mir wohl caine Sorgen machen und helfe Frauen beim Sprechen jederzeit gerne. Kleiner Spaß! Bloß nicht abheben. Ihr achtet also darauf, dass Mann geradeaus sprechen kann und das tue ich umgekehrt natürlich auch. Doch keinesfalls darf sie mehr drauf haben als ich! Ich bin großer Freund vom Spiel mit der Sprache, eines der wenigen Fächer, auf das ich mich zu verstehen glaube, das ich nicht einfach so als meine Domäne abtreten würde. Und ich weiß ziemlich genau, wie das Beherrschen von Sprache auf Frauen wirkt; ich bin ja nicht blöd. Doch mit Sprache kann man auch blenden, da muss ich selbst mitunter aufpassen.

Auf der anderen Seite muss ich leider feststellen, dass ich in Gegenwart von Frauen, die mir über alle Maße gefallen, das Sprechen komplett einstelle, was natürlich kontraproduktiv ist. Als ich vor dreizehn Jahren meine Mitbewohnerin kennenlernte, war sie diejenige, die sprach, und ich der, der zuhörte (das zumindest vorgab). Ich brauche sehr lange, um warm zu werden. Aber wenn ich warm bin, dann gibt es (manchmal leider) keine Grenzen mehr.

Mit 53 Prozent landet die Frisur auf Platz 3, gefolgt von den Schuhen (29 Prozent), dem Auto (24 Prozent) und dem Handy (10 Prozent). Also, lassen Sie beim nächsten Date das teure Smartphone ruhig in der Hosentasche und gehen Sie lieber vorher noch einnmal zum Friseur! [sic!]

Frisur: Habe ich nicht. Hatte ich zwei Jahre lang probiert, es wurde mir zu umständlich. Also Haare wieder ab. Das polarisiert, manche finden es gut, manche eben nicht. Ich finde es praktisch und außerdem schneidet meine Frisörin, mit der ich auch schlafe, mir zweimal pro Woche eine freche Kante in den Scheitel. Die hat nur noch niemand gesehen.

Schuhe habe ich etwa zwölf Paar, da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein und mit meinem Toyota kann ich wohl kaum angeben. Ich bin allerdings der Meinung, dass das Auto als Statussymbol schon lange ausgedient hat. Ich käme gar nicht auf die Idee, mit einem Auto angeben zu wollen, kenne aber durchaus Menschen, die das tun. Ich bin nicht sicher, ob es noch bei Frau verfängt. Vielleicht. Aber Frauen, die sich vom Auto und nicht vom Besitzer beeindrucken lassen, fallen ohnehin durch mein Raster. Sie sollen mit mir, nicht mit dem Auto, schlafen. Ich weiß nicht einmal mehr, wie viel PS meines hat, es ist mir völlig lungo. Es fährt halt, ist zuverlässig und hat eine Klimaanlage. Mehr brauche ich nicht. Ich fahre auch kaum. Gerade wüsste ich nicht einmal, wo es überhaupt steht. Autofahren ist für mich ein Auslaufmodell, ich halte das für grotesk angesichts der Blechlawinen in manch Innenstadt. Umweltaspekte spielen dabei für mich keine Rolle, in 20 Jahren hat sich das Problem von selbst gelöst. Und noch sind Benziner oder Diesel umweltfreundlicher als das Elektroauto, dessen Strom aus Kohle gewonnen werden müsste. Nehmt das, Ökos!

So, kommen wir zum Finale, wir haben die Frau bis ins Schlafzimmer geschleppt:

Aber selbst wenn Sie es zu der Dame ins Schlafzimmer schaffen, hört dort die Begutachtung keineswegs auf. Wir haben nämlich auf WomensHealth.de zur Umfrage gebeten und 1.790 Frauen haben uns verraten, wohin ihr Blick als erstes wandert, wenn Sie vor der Dame blank ziehen. Dann helfen Ihnen nämlich die weißesten Zähne auch nicht mehr weiter: Die meisten Frauen (29 Prozent) schauen auf den Bauch!

Diese „Umfrage“ ist womöglich nicht repräsentativ, aus dem Text geht das aber nicht hervor. Der Bauch also. Da hab ich aufgerüstet und mir ein leichtes Waschbrett angeeignet. Doch Obacht! Frauen sagen immer, sie stünden eher auf einen weichen Bauch. Zum Ankuscheln. Natürlich.

Bla, mal ehrlich! Das glaubt Ihr doch wohl selbst nicht?! Gut, es bleibt Geschmacksfrage, ich mag es schlicht nicht, wenn mein Bauch sich nach außen wölbt und schwabbelhafte Züge annimmt. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen und das habe ich auch. Nehme ich zu, nehme ich leider überwiegend am Bauch zu. Als ich mich einmal dabei erwischte, wie ich mich zum Anziehen meiner Schuhe hinsetzen musste, war mir klar, dass das kein Zustand ist. Das erlaube ich mir im hohen Alter, nicht aber zur Blüte meines Daseins. Ich bin da etwas militant, würde aber sagen, dass ein fast Vierzigjähriger sich zum Schnüren seines Schuhwerkes nicht setzen müssen darf/sollte. Da habe ich Ansprüche an mich selbst, die vielleicht streng sind, aber eben eine gewisse Disziplin mit sich bringen – die ich von mir, aber eben nicht von anderen, erwarte. Es ist eine nur auf mich bezogene Entscheidung. Ich spare mir da jede Arroganz.

Psychologisch läuft es bei der Partnerwahl so, dass sich Gleiches mit Gleichem zusammentut. Das „Gegensätze ziehen sich an“ lebt nur im Volksmund, tatsächlich aber gilt erstes (Auch hier gibt es Ausnahmen, wie oben gesagt.) Könnte ich, der sich immer tiefer in einen Sportwahn reinsteigert, noch mit einer Frau zusammenleben, die Sport in voller Gänze ablehnt? Spontan würde ich sagen, ja, solange sie mich mein Ding machen lässt, was letztlich sowieso meine Maxime ist: Ich will mein Ding machen können. Schöner ist es natürlich, man hat jemanden an der Seite, der da hin und wieder mitmacht und ebenfalls sein Ding durchzieht! Schöner Schlusssatz, oder? Denn, man glaubt es kaum, ich habe noch andere Dinge heute zu erledigen und außerdem will ich meine Schreibpause genießen!

Doch vorher will ich es von Euch wissen, egal ob von Mann oder Frau. Worauf achtet Ihr bei der Auswahl eines potenziellen Kandidaten für was auch immer? Freue mich sehr auf Eure Kommentare!

52 Kommentare

  1. Dieses Schreibpausen-Ding finde ich faszinierend. Einer länger anhaltenden Schreibflaute begegne ich ja gerne, indem ich eine Schreibpause (oder gleich einen Blogumzug) ankündige. Leider öffentlich. Wirkt allerdings zuverlässig gegen Schreibflauten und ist der Ruf erst ruiniert…

    Gefällt 4 Personen

  2. Viele Frauen (behaupte ich jetzt einfach mal – zumindest viele in meinem Freundeskreis) achten bei Mann neben dem hoffentlich ansprechenden Gesicht vor allem auf die Hände. Da gibt es kein Hände-Schönheitsideal, sie müssen einfach nur – wie das Gesicht – ansprechend sein.

    Gefällt 4 Personen

  3. Erst einmal ist Frauenversteher nicht annähernd so positiv besetzt wie Pferdepflüsterer und verursacht bei mir stets ein gewisses Grinsen.
    Da man Frauen nicht verstehen kann, rate ich dazu, sie etwas aufmerksamer zu beobachten. Es sind durchaus Muster zu erkennen, wenn man einen anderen Menschen richtig wahrnimmt. Das kann dem gegenseitigen Verständnis dienlich sein.
    Es gibt nicht viel, worauf ich bei Männern bewusst achte, eher fallen mir an ihnen Dinge auf – gutes, schlechtes und blödes. Bei Frauen aber auch.
    Eine bewusste Auswahl halte ich ohnehin für hirnrissig, zeigt sie doch schon, dass die Instinkte durch manipuliertes Schema-/Regeldenken ersetzt wurden, was für eine lange, glückliche Beziehung – außer es handelt sich um eine sehr, sehr Fernbeziehung – nicht taugt.
    Auf eine Sache achte ich allerdings auch. Bevor ich einen Mann mit in mein Schlafzimmer nehme, schaue ich sehr genau darauf, dass es mein Mann ist.

    Gefällt 8 Personen

  4. Meiner war einfach da XD Ich habe ihn in der Schule kennengelernt als ich 15 war, wir haben uns verliebt und jetzt bin ich 16 Jahre mit ihm zusammen. Ich würde sagen er ist charmant und ein Mann der alten Schule, der jeder Lady die Tür aufhält, wenn sie hinter ihm geht. Trotzdem ist er manchmal naiv und versteht mich nicht. Ich habe gemerkt, das Männer klare Ansagen von Frauen brauchen.

    Gefällt 2 Personen

  5. Mann versteht Frau … nicht oder doch, aber immerhin dann, wenn man auf das Wichtigste begrenzt kommuniziert und die Eckdaten auf dem Punkt bringt und nicht nebenbei unverständlich nuschelnd von sich gibt. Das gilt für beide: Mann und Frau.
    Die kommunikation ist nur dann gestört, wenn einer nicht REDET. Das heißt ja nicht, das ein Partner immer nur vor sich hin blubbern soll, sonderndas, was er denkt, auch ausspricht, wenn einen etwas besonders beschäftigt. Wichtig bei der Überabe der Worte: die Zeit der Kommunikationmuss passen. Ist man schon im Gespräch: gut – jetzt ist definitiv der richtige Zeitpunkt. Beim Shoppen, also z.B. Kleid auswählen oder beim Schuhe anprobieren: Nie !
    Und niemals den Partner in seiner Ansprache unterbrechen und mit einem völlig anderen Thema kommen. Das ist eher so meine Spezialität … dachte ich, aber mein Ex hat das reglmäßig geschlafft, mich aus dem Konzept zu bringen und das ging so weit, dass ich wichtiges vergaß.
    Aber deshalb haben wir uns nicht getrennt. Es war eher so, dass er mir verschwieg, was er wollte und meine Wünsche nicht gehört hat. Das geht auf Dauer nicht gut.

    Gefällt 2 Personen

  6. Die Augen sind das, was mich an einem Mann am meisten anzieht. Ein Mann mit schönen Augen kann mich im Nullkommanix um den kleinen Finger wickeln. 😉 Und wenn er exzentrisch ist – all meine Lebensabschnittspartner waren nahezu im höchsten Grade exzentrische Egomanen. Ich weiß auch nicht, warum mich das so anturnt, ist vielleicht eine gewisse Art von Masochismus. 😉

    Gefällt 2 Personen

  7. Habe meine (jetzige) Frau vor vielen Jahren, zu Beginn des Internets fast, im Internet kennengelernt. In einer SOLIDEN Partnerbörse. Echt. Nach dem ersten Treffen in einer Schwulenkneipe (ist wirklich war!), war alles klar. Kriterien, die zu einem ersten Treffen geführt bzw. ein zweites und die darauffolgende Ehe in die Wege geleitet haben, kann ich für meine Frau zum Teil nur vermuten und ich gehe davon aus, dass mich diese auch UNWIDERSTEHLICH gemacht haben und machen: 1. Ich interessiere mich auf keinen Fall für Fußball (Kriterium ist bestätigt) 2. Ich trage keine Scheiß-Frisuren, weil ich GLATZE trage (sie wusste noch nicht, dass ich infolge der täglichen Rasur öfter mal mit einem echt besch. aussehenden PFLASTER auf dem Kopf herum renne!) 3. Beim ersten Treffen GEDICHTBAND statt Blumen (weil die einfach im Winter auf dem Weg erfroren wären, aber ich behaupte immer noch, dass man damit INTELLEKTUELLER wirkt 4. Ich bin Kosmetiker („da wird der doch wenigstens gepflegt sein und sauber manikürte Pfoten haben!“) 5. ICH bin auf die Idee mit dem ersten Treffen in der Schwulenkneipe gekommen. Das zeugt von Toleranz und weltoffenheit. 6. Ich kann kochen, waschen, bügeln … 7. Meine Mama ist nett. Meine Kriterien: 1. Bereits im vorangehenden Mail-Verkehr vor dem ersten Treffen hat sich herausgestellt, dass meine Frau INTELLIGENTER ist. Imponiert mir. Ich mag gescheite Frauen. 2. Sie war bereit, auch mit einem ehemaligen KOSMETIKER und Verleger, Schreiberling und Musiker ein Date zu machen. 3. Ihr Mut: Sie hat trotz der dortigen riesigen (potentiellen) Konkurrenz zugestimmt, sich in einer Schwulenkneipe zu treffen. (Am Rande: Wir waren das Heten-Paar des Wochenendes dort!) 4. Meine Schwiegermutter schien nett und mit mir auf Hausfrauen-Augenhöhe zu sein (haben wir sehr bald abgetestet, denn ich mag keine Schwiegermütter, die in meinem Haushalt mitmischen!). Brüste? Augen? Pah! Klamotten haben wir ähnlich viel. Passt doch alles. Robert vom manathome.blog

    Gefällt 5 Personen

  8. Also, als (ich muss mal eben schaun) Frau hab ich einiges zu diesem Beitrag zu sagen,logischerweise 😀

    Ich spreche da mal in Ich- Form, da ich stark bezweifle das alle Frauen so ticken, wie ich^^
    JA ich achte auf das Aussehen. Es muss kein Sixpack sein, nicht schlank oder dick oder so. Ich habe da keinen bestimmten Typ. Zum kuscheln habe ich wirklich gerne etwas Bauch am Mann. Aber man kann nie wissen, wie es kommt. Für mich macht es eher die Ausstrahlung (doch die gehört ja auch zum äußeren). Lächelt mein gegenüber mich an? Wie ist der erste Eindruck? Ist derjenige höflich? Würde ich ihn sofort mit meiner Kuscheldecke bekannt machen? Wenn ich mehr Zeit habe, ihn kennenzulernen, zählen da noch andere Dinge. Normalerweise bin ich da, wie du. Ich hab große Fresse und meine es auch so, aber wenn mich dann jemand so fasziniert, kommt es auch mal vor das ICH sprachlos bin 😀
    Mein Schornsteinfeger ist so ein Exemplar. Ich versuche allen zu erklären, wie er aussieht, doch ich kann es nicht. Ich habe ihn mehrmals gesehen, er stand direkt vor mir (außer es war einer meiner schmutzigen Tagträume), doch ich kann dir nicht sagen, ob er Haare auf dem Kopf hatte. Trug er ein Schornsteinfegeroutfit? Ich weiß es nicht. Bart, ja der war vorhanden denke ich. Aber ich habe diesem Mann in die Augen geschaut und da bin ich auch verschwunden. Egal weiter. ^^
    Das Auto eines Mannes find ich nur in zusammenhang seines prahlens wichtig. Wie sehr prahlt er. Wenn mir jemand sagt „Ich fahr oben ohne, mein Audi TT steht direkt da drüben, kann ich dich abschleppen?“ Dann frag ich mich eher, was dieser Mensch zu kompensieren hat. Wenn mir jemand von dem innenleben seines Autos vorschwärmt, dann frag ich „Welche Farbe hat er denn und wie viele Reifen?“ Ich hoffe, dass das mein interesse daran verdeutlicht. Ich will ja nicht das Auto. Ich habe lieber einen Fußgänger, als einen mit nem Auto, indem ich nicht krümeln darf (wobei das bei dir sicher wieder eine Grauzone wäre 😛 )
    Und als etwas andere Frau….
    Im Bett schaue ich definitiv nicht nach der Größe des Bauches^^ Da schaue ich aufs beste Stück (wobei ich es auch wohl vorher begutachte). Denn ja, auch da zählt das äußere. Es gibt schöne und nicht so schöne Stücke. Und auch die Größe zählt. Nicht in dem Sinne das ich eine Schlangengurke im Bett möchte, aber ich möchte schon gerne mitbekommen, wenn ich Spaß im Bett habe. Ich sreche da aus verdrängter Erfahrung. Dabeisein ist (NICHT!!!!) alles.
    Ich hoffe es war alles genauso logisch für dich, wie für mich, was ich geschrieben habe. Denn ich gebe zu: Wenn ich etwas sage, gehe ich davon aus, dass jeder weiß, was ich meine. Dies verursacht peinliche und witzige Momente.

    Ein weiser Mann sagte mir mal: „Widerspreche niemals einer Frau, im nächsten Satz macht sie dies selbst“

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend

    Mone

    Gefällt 3 Personen

  9. Schön ist es, wenn Mann gut riecht. Mir fallen spontan drei Männer ein, die mir zur Begrüßung gerne Küsschen geben – die aber so aufdringliche Aftershaves tragen, dass ich dies wirklich unerträglich finde… Klar sind Düfte Geschmacksache – aber ich glaube es hilft, wenn Mann nicht nach dem billigsten Duft im Regal greift. Man kann das riechen, behaupte ich. Im schlimmsten Fall setzt sich der Geruch im langen Frauenhaar fest und dann muss man, zu Hause angekommen, das erst mal waschen – puh… Alles schon vorgekommen! 😉

    Genauso fallen mir Männer ein, die ich gerne begrüße… weil sie immer so gut riechen! 😉

    Gefällt 1 Person

  10. Ich achte bei einem Mann als allererstes auf den Gang. Ich mag es, wenn ein Mann anmutig läuft. Läuft er wie ein kleiner Junge (Hüpfgang) = dismiss!

    Zudem darf der Kopf nicht zu nahe am Nacken sitzen und er sollte einen schönen Hinterkopf haben. Ich begutachte Männer aus diesem Grund gerne von hinten. Bin da etwas gaga..wat solls. 😀

    Sonst völlig egal, Hauptsache die Chemie stimmt.

    Gefällt 1 Person

  11. Hallo, lieber Fünferlprinz,

    ich muss laachen wegen Deines lautmalerischen Kommentars – allerdings bin ich nicht sicher, ob er Unverständnis oder Betroffenheit ausdrückt… 😉 Magst Du das erklären? 🙂

    Gefällt 3 Personen

  12. Darauf achte ich:
    1) Humor
    2) lieb – sprich, ehrlich an seinen Mitmenschen interessiert und arrogant/kaltherzig
    3) sollte Metal hören/lieben lernen
    4) ich habe Präferenzen was Aussehen (Gesicht/Körper/Kleidung) betrifft, aber bis auf die Körpergröße hat die bisher keiner meine Freunde wirklich erfüllt, weil das eher unter Bonus denn Ausschlusskriterium fällt

    Gefällt 3 Personen

  13. Wichtig ist doch auch einfach, dass die Menschen einen Funken haben. In einem meiner Kurse an der Uni war ein sehr hübscher Kerl: sportlich-schlank, aufwändig tätowiert und gestyled, modische Kleidung, gepflegt – aber ich hab den Mann noch nie lachen sehen. Vielleicht tue ich ihm da Unrecht, aber das ist mir suspekt. Bierernste Menschen (im Bezug auf den Text dann spezifisch Männer), die keinerlei Witz zu besitzen scheinen.

    Gefällt 1 Person

  14. Das Optische ist bei mir eher zweitrangig.
    Als erstes achte ich schon eher auf die Intelligenz.
    Passen die Ansichten, kann man mit ihm vernünftige Gespräche führen? Wenn es an der Stelle nicht passt, kann er aussehen wie er will und macht mich nicht an.
    Passt dies aber, dann kommt es eher auf den Humor an. Versteht er Ironie, spielt er mit der Sprache?
    Dann müssen Interessen zusammen passen.
    Und erst dann kommt die Optik, wobei mir vieles recht egal ist, aber gepflegt muss es sein. Aber eben auch nicht überkandidelt.
    Ein Bauch ist mir lieber, als Waschbrett. Tatsächlich mag ich zu bemuskelte Männer nicht, weil es für nichts aussagt (bzw kein Wert, der für mich von Bedeutung ist, außer: er mag es Sport zu machen und investiert dort gerne seine Zeit..). Gut definiert ist okay, allerdings macht auch Bauch mir nichts aus, weil für mich tatsächlich eher der innere Wert zählt.
    Aber… Erfahrungsgemäß ticke ich da auch anders, als andere :D.

    Gefällt 2 Personen

  15. Bei mir muss das Gesamtpaket passen – obwohl ich ein Problem mit einem kahlen Haupt habe – vermutlich weil ich wahnsinnig gerne durch seine haare wuschel und dünner als ich geht gar nicht – also gerne bauch – der kommt aber meist von selbst weil mann mit mir mitisst und ich hab ja meine verrückte schilddrüse …
    bis jetzt habe ich mich jedoch immer in das Gesamtpaket verliebt – weshalb der ganze Prozess auch gerne bis zu einem halben Jah in Anspruch nimmt
    ABER … ich will jetzt wissen wieviele Übergangsjacken dann im Schrank hängen und ob Du Dich auch freust wenn Du sie wieder findest

    Gefällt 1 Person

  16. Je „älter“ ich werde, desto mehr steh ich ja auf Bärte, das ging bis vor ein paar Jahren, so bis Ende 20, gar nicht. Bis jetzt! Seit diesem Artikel werd ich mir genau anschauen, ob einer nicht einfach nur seine direkt aus der Nase raganden Eckzähne (oder schlimmeres) unter dem Bart versteckt. Falls ich mir dann überlege, dass ich Bärte nun doch ganz fürchterlich finde, denke und fühle ich eben wie mit Anfang 20. Wie eine 20-jährige, die sehr auf zeitgemäße Umgangsformen achtet. Wo soll DAS denn hinführen?! Was von deinem Artikel so hängen bleibt…ein ganz neues Bewertungssystem und Lebensgefühl. DANKE dafür 😉

    Gefällt 1 Person

  17. Frauenversteher … Bin nicht sicher, ob diese Spezies existiert, ähnlich wie Wolpertinger oder Aliens.
    Das ist auch durch folgende göttliche Begebenheit belegt:

    Es begab sich zu der Zeit, dass Seppo ein allmächtiger Engel erschien und sprach:
    „Seppo, es ist so weit: Die Zahl deiner Beiträge, multipliziert mit den Jubelschreien der Leser, gebietet es, Dir einen Wunsch zu erfüllen. Sprich!“
    Seppo, bekannt für Irrationalitäten und ähnliche Exzesse, sah seine Chance gekommen, sich ein monumentales Denkmal zu setzen, dass seinen Ruhm auf ewig bewahre.

    „Ich möchte eine Autobahn von Europa, gerne Le Havre oder so, nach New York!“
    Der Engel überlegte.
    „Seppo, das ist doch absurd!“
    „Ja, eben. Will haben!“

    Der Engel: „Seppo, wir gehen das mal ernsthaft an: Die Stützpfeiler müssen zum Teil über 5000 Meter lang sein, damit sie zum Meeresgrund reichen, die Fahrbahn muss so hoch liegen, dass Riesenschiffe drunterpassen, es erfordert Rastplätze und Tankstellen abseits der Fahrbahn, schließlich kann man nicht Tausende Kilometer in einem Rutsch durchfahren. Kurz: Es ist Schwachsinn, denk dir einen anderen Wunsch aus!“

    „Dann will ich die Frauen verstehen!“

    Der Engel überlegte erneut.
    „Ähmm … Seppo, möchtest du auf deiner Brücke vier oder sechs Fahrspuren?“

    Gefällt 3 Personen

  18. Es gibt schon ein paar Dinge, auf die Frauen achten. Richtig erkannt: Körperproportionen, Bewegungen, Mimik, Hände (wobei es hier ein weites Feld von “ok“ und ein paar No Gos gibt, wie beispielsweise abgekaute Fingernägel, die ja auch umgekehrt ein Abturner sind). Darüber hinaus gilt, dass auch Männer, die auf Fotos hervorragend lecker wirken, live und in Farbe zum gähnen treiben können, Männer, denen man auf den ersten Blick nichts zutraut, durch Mimik, Gestik und den unscharf umrissenen Begriff der “Ausstrahlung“ plötzlich maximalst reizvoll sein können, und dass nicht alles, was reizt am Ende auch “Beziehungsmaterial“ ist. Ich fasse es kurz: Im Grunde alles genauso wie umgekehrt auch 🙂

    Gefällt 1 Person

  19. Ich habe keine Ahnung, worauf Frauen bei Männern achten. Ich weiß nur, was mir gefällt und was nicht.
    Da wäre als Erstes: Bart.
    Leider nein, gefällt nicht. In Großstädten sieht frau ausreichend dem Zeitgeist entsprechende Exemplare. Selbst in meinem Bekanntenkreis musste ich feststellen, sehr wahrscheinlich trägt dieser erheblich zum Urteil bei, dass die meisten Männer erst die Bartpflege ernst nahmen, wenn ihnen ihre neue Angetraute wohl den ein oder anderen Hinweis zur Pflege des selbigen gab. Allzu oft habe erleben dürfen, dass er zuvor den Diensten der Nahrungshortung und Geruchsbildung unterstellt war. Auch bei meiner Friseurin erlebe ich zu selten, dass ein Bartträger neben seinem Haupthaar auch den Bart (be)schneiden lässt. Nun mag dies auch dem Wunsch des Wachstum gleichkommen, aber ich durfte auch noch nicht erleben, dass ein Mann sagte: Rasier Dir bitte nur noch das rechte Bein. Ok, der Vergleich hinkt. Egal, er macht dennoch deutlich, dass Pflege nicht nur auf das Haupthaar begrenzt ist.
    2. Bauch: gern. etwas mehr, wenig, gar nicht. Mir egal. Es gibt für alles einen Grund. Im ersten Jahr nehmen meistens beide Frischverliebten ab und dann wieder zu, bis zum Normalen oder auch darüber. Meine letzte Hingabe galt einem Mann, der durch die bekannten Streckübungen des Oberkörpers nicht nur seiner Männlichkeit Nachdruck verleihen sondern wohl auch sein kleines Bäuchlein kaschieren wollte. Bisweilen erinnerte mich dies an die posierlichen Erdhörnchen. Er fing so etwas wie eine Diät an und seine Laune ging in den Keller. Nachdem man ihm versicherte, dass mir Bauch egal sei, aß er sogar wieder Schokolade. Hurray.
    3. Nackte Füsse: Männer, die in FlipFlop zur Arbeit kommen, haben leider an dem Tag defintiv einen Abwärtstrend bei mir eingeschlagen.
    4. Bekleidung: Ich steh auf Männer in Hemden. Ist aber kein Muss.
    5. Intellekt: schon eher ein must have.
    6. Humor: defintiv. bis ins schwarze darf es schon mal gehen.
    7. Chemie: sollte stimmen. Ansonsten wird es wohl bei allen nur ein Abend mit unterschiedlichen Verlängerungen.

    Respekt und Wertschätzung sind sicher für mich die wichtigen Dinge, die über hop oder top entscheiden. Ein Mann, der im Gespräch Begriffe wie Tussi oder ähnliches zu Frauen gebraucht, oder für Männer Zuschreibungen wie Muschi oder Zicke, hat bei mir auf lange Sicht schlechte Karten. Schlechte Erfahrungen jeglicher Art seien zugestanden und so auch die Zeit für (neue) (Um)Lernprozesse, setzt da was nicht ein, setzt es bei mir auf -aus-.
    Loyalität. Erfordert Wahrheit, Mut und Pflicht.
    Und an dieser Stelle beende ich. Fragt sich mein Verstand gerade wieder: Hast Du nicht zu hohe Ansprüche?

    Gefällt mir

    • Was zu eingangs zum Thema Bart schreibst, finde ich etwas wohlfeil. Seit Jahren höre ich mir an, einem Trend zu folgen. Zum einen albern, zum anderen sind Trends eben Trends, weil sie Trends sind. Männer trugen schon immer Bart. Täten sie es nicht, könnte es nicht zum Trend werden. Zum anderen glaube ich, Männer sind auch ohne weibliche Hilfe in der Lage, sich zu pflegen. Und Bärte stinken ebenso wenig oder viel wie Haupthaar. Du arbeitest entweder mit Klischees oder kennst nur abgewrackte Typen. Was nicht für dich spräche. Dein ganzes Männerbild finde ich etwas deprimierend. Für Dich, nicht für die Männer.

      Gefällt mir

  20. Seppo, jetzt wirst du ungerecht 🙂
    Wenn es zum persönlichen Angriff wurde, fühl Dich nicht angegriffen. Ich sehe Bart nicht als Trend und Bartträger nicht als Trendsetter.
    Bart ist nun in den wirklich meisten Fällen dem Manne vorbehalten. Und ich gebe zu, ungepflegt stellt er ein voreingenommenes Ausschlusskriterium dar.
    Würde der Bart eine Rolle spielen, trügen ihn alle Geschlechter?

    In der Subkultur, in der ich mich bewege, steht bisweilen der Bart für den Ausdruck zurückgewonnener Männlichkeit. Diesen Eindruck entlehne ich nicht nur persönlicher Wahrnehmung sondern auch einem männlichen Blogger. Was wohl eher grundsätzlich die Frage nach der Emanzipation der Subkultur aufwirft.
    Woraufhin sich die Frage anschließt, ob in der Emanzipationsdebatte der letzten Jahrzehnte nicht der Mann eher zu schlecht gezeichnet wurde, um ein besseres Frauenbild zu zeichnen und der Bart als optisches Merkmal der Abgrenzung auch im Trend gewonnen hat.
    Nicht angesprochene Geschlechter mögen es nachsehen.

    Es ging einleitend um die subjektiven Vorlieben des einen Geschlechts am anderen. Meine Punkte 2 bis ganz ans Ende sprechen auch Frauen an. Das hat mitnichten nur mit (m)einem Männerbild zu tun. Das am Bart festzumachen, ist mir auch etwas zu eng gefasst.
    Ok, die Rasur des rechten Beines sollte es etwas ins Groteske ziehen, die angeführte Wortwahl bezog sich auf meinen letzten Chef (nicht pflegender Bartträger; vll kommt da bei mir gerade auch was zusammen; ich denk drüber nach), weswegen ich u.a. gekündigt habe und die Wertschätzung von Äusserlichkeiten ist fester Bestandteil der Leistungsgesellschaft geworden, oder war es schon immer, dennoch dürfen wir uns das persönliche Recht auf den subjektiven „Stereotypen“ bewahren.

    Gefällt mir

  21. Eine wirklich interessante Sache. Er sollte humorvoll und intelligent sein (Seelenverwandt). Für mich kommt es sehr auf die Augen an. Das Gesicht sollte unbedingt ein Grübchen beim Lachen enthalten – das liebe ich. Auf die Hände achte ich ebenfalls. Körpergröße muss passen.

    Toller blog – ich werde auf jeden Fall wieder vorbeischauen :o)

    Gefällt 1 Person

Deinen Senf dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s