Geköpft durch Hundeleine

Leinenpflicht

Der Hund an sich ist mir ausgesprochen sympathisch. Wenn er angeleint und mit einem Maulkorb versehen ist. Wobei ich einem Dackel ohne Maulkorb durchaus noch über den Weg traue. Als Läufer hatte ich diverse Begegnungen mit Hunden aller Größenausführungen. Die kleinen Kläffer reagieren immer sehr anhänglich, wenn man sie beispielsweise überholt. Letztlich könnte ich ihn im Notfall immer noch wegtreten, den Konflikt würde ich wohl gewinnen (Es liegt mir aber fern, irgendwelche Lebewesen zu treten!). Besser sei aber – und auch im Sinne des Hundebesitzers -, ihn anzuschreien, das würde die meisten schon beeindrucken. Sympathisch sind mir hingegen die Hunde, die einen mit ihrem Herrchen verwechseln und nur aus dem Grund weiter neben einem her laufen und einen irgendwann treudoof angucken, wenn sie merken, dass sie ihre Zuneigung für einen Moment fehlverteilt haben. Auch Hunde sind also mit Verteilungsfragen beschäftigt.

Ich entsinne mich eines sehr unangenehmen Vorfalls, bei dem ich mir fast in die Hose gemacht hätte. Auf einem Trimmdich-Pfad, aus meiner Sicht einem Trimmmich-Pfad, hing ich vor einigen Jahren an einer Stange, die es mir zur Aufgabe machte, mein moderates Körpergewicht hochzuziehen. Wir sprechen da von Klimmzügen. Da kam, als ich da so hilflos hing, plötzlich ein recht großer Hund des Weges. Ich versuchte, ihn einer Rasse zuzuorden, was jedoch im nächsten Moment an Priorität verlor, da das Ungetüm mir recht beeindruckend sein Gebiss präsentierte und mich mies gelaunt anknurrte. Dieser Hund wollte nicht spielen, wie er mir durch seine bedrohliche Körperhaltung demonstrierte. In diesen Momenten setzt man auf die Hundebesitzer. Die Dame jedoch stand mit einem zweiten Hund etwa zehn Meter entfernt und regte sich nicht. Ich wandte meinen Blick vom bösen Hund ab und versuchte ruhigen Tons, der Kaline mitzuteilen, dass sich hier ein Unglück anbahnen würde, sofern sie ihre Töle nicht zurückrufe. Sie tat es nicht, der Hund kam immer näher, ich hatte einfach mal Angst und dachte noch daran, dass ich wegen solcher Vorfälle eine Waffe mit mir führen sollte. Spray, Messer, Knarre. Irgendwas. Der Hund wäre ein Todeskandidat gewesen. Da ich da aber nun unbewaffnet hing, war ich der Todeskandidat. Mit nur leicht erhobener Stimme fragte ich ein zweites Mal bei Frauchen an, ob sie die Situation nicht entschärfen könne, mir zuliebe. Genervt rief sie dann endlich ihren Hausfreund zu sich, der dann nur widerwillig von mir abließ.

Ein zweites Ereignis betrifft einen Hund, der zu stark für seinen Besitzer war und sich samt Leine von ihm losriss, um dann seine Vorderpfoten auf meine Schultern zu legen. Ich bin sicher, dieses Exemplar wollte tatsächlich nur spielen und es muss ausgesehen haben, als würden wir tanzen. Herrchen, schon etwas in die Jahre gekommen, lachte nur debil und merkte nicht meine Überforderung, da dieser Hund nicht abließ. Bei diesem Tanz führte defintiv er.

Es mag sein, dass Hunde joggende Menschen falsch verstehen. Dass man für die ewige Jugend und Gesundheit rennt, kann er ja nicht wissen. Darum bin ich für unbedingtes Anleinen. Ich kotze, wenn ich große unangeleinte Hunde sehe. Es gibt natürlich überwiegend die Hunde, denen man schon ansieht, dass sie gut erzogen sind und sich nicht darum scheren, wenn man an ihnen vorbeirennt. Ich schätze auch sehr solche Besitzer, die dem Hund ein Leckerli geben, um ihn von mir, dem Läufer, abzulenken.

Heute hatte ich eine Begegnung nicht mit einem Hund, sondern mit einer Leine. Kleiner Hund, angeleint, kann nichts passieren. Wenn man denn die Leine sieht! Ab heute bin ich nicht nur der Meinung, dass Hunde angeleint gehören, die Leinen sollten auch signalfarben gestaltet sein.

Ich sah am Wochenende den Film „13 Sins“. Ganz nett. In einer Szene wurde ein Draht über eine Straße gespannt, in den dann eine Gruppe von Motorradfahrern geriet, die daraufhin große Teile ihres Kopfes verloren. Sowas geschah mir heute in abgeschwächter Form. Ich sah Frauchen, ich sah den Hund. Ich sah aber nicht: die Leine. Ich rannte also mit meinem Hals in die verdammte Leine. Frauchen außer sich und übertönte den Verkehrslärm mit Entschuldigungsorgien. Ich hingegen fand es eher lustig, da ja auch nichts passiert war. Dem Hund entschloss sich weder Komik noch Dramatik der Situation, sodass er seinen Abführvorgang am Baum fortsetzte. Sowas hat ja, einmal begonnen, oft Vorrang.

Ähnlich erging es mir mal beim Autofahrern. Ich bog links ab, querte dabei einen Fußgängerübergang. Ich ließ vorschriftsgemäß eine Mitbürgerin die Straße überschreiten, und wollte gerade losfahren, als ich so etwas wie eine Leine in ihrer Hand sehe. Ich kombinierte für ihren Hund gerade noch rechtzeitig, dass an dieser Leine eben jener hängen müsste. Ansonsten wäre ich losgefahren und hätte ihn überrollt, weil es eben ein sehr kleiner Hund war, der nicht von meiner Windschutzscheibe erfasst wurde.

Mich würde interessieren, wie die Hundebesitzer unter Euch zu einem Leinenzwang stehen. Denn ich hatte mehr als zweimal unschöne Begegnungen mit Hunden, die ich wirklich sehr schätze, die mir aber das Gefühl gaben, es damit anders zu halten. Vermutlich hassen Hundebesitzer auch Läufer. Aber wir wollen ja nur laufen.

Eine rege Diskussion ist im Kommentarberech entfacht! Toll! Und natürlich liegt es immer an der Erziehung des Tieres, hilft aber im ungünstigen Einzelfall leider gar nicht, schon gar nicht dem in Duisburg angefallenen zweijährigen Mädchen, das wohl außer Lebensgefahr ist. Und natürlich ist nicht jeder Hund deshalb eine Bestie und nochmal: Ich bin großer Hundefreund! Aber mal ehrlich, ich kann dieses „Er will nur spielen“ nicht mehr hören. Dass man diesen Spruch tatsächlich noch zu hören bekommt, ist eine Sensation! Es ist mir egal, was er will, er soll mich nur da raushalten. Andere Hunde können sich ja auch benehmen. Und wie ein Hund mich deutet, ist mir auch egal, ich habe einem gut erzogenen Hund schlicht nicht zu interessieren.

Nun habe ich mir vermutlich Zorn zugezogen ;) Alles nur, weil ich in eine Hundeleine geriet.

77 Kommentare

  1. Ich stimme zu: Hunde an die signalfarbene Leine! Was ich ja hasse wie die Pest, sind die Hunde, die brav beim Herrchen sitzen, wenn man auf sie zuläuft, um dann just in dem Moment wenn man beide passiert loszukläffen. Ich kann gar nicht sagen wie oft mir da schon schier das Herz stehen geblieben ist.

    Gefällt 4 Personen

  2. Wie ich auf „Hitze, Autorität und watt weiß ich“ schon schrieb, Seppo, ich kann gerade jene nicht leiden, also mehr die Halter, die ihre Orbiter frei laufen lassen und dann wenn meine Truppe auftaucht gerade den Zeitgenossen haben, der nun überhaupt nicht ablassen will. Wenn ich signalisiere, dass wir kein Interesse haben und die Halter, die dann dennoch wie angewurzelt stehen bleiben müssen, wobei ich meine Rasselbande dann mit Gewalt vom Ort des Geschehens wegreißen muss. Biggi, meine Frau hat die Angewohnheit die Leinen stets 3 Meter ausgefahren zu lassen, selbst, wenn sie irgendwo stehen bleibt um etwas versunken zu betrachten. Da gehen dann schonmal Biker und andere Teilnehmer „ins Netz“. Wenn wir losziehen, dann herrscht da Struktur, rechts und links hat ein Orbiter seine Position und in der Zivilisation dicht bei mir.

    Gefällt 2 Personen

  3. Hat dies auf Mein Globus rebloggt und kommentierte:
    Wir mussten für unsere Berner Sennenhündin einen Nachweis machen, weil sie ein gewissen Stockmass sowie Gewicht vorzeigt. Sie ist aber treu doof und würde einen Jogger eher vor Freude nach laufen als das sie ihm was ernsthaftes tun würde. Sie würde nur jemanden etwas tun, wenn es ans Töchterchen geht

    Gefällt 1 Person

  4. Herrlich zu lesen :D
    Ich hätte auch einen Vorschlag, der allerdings, liebe Hundehalter/Liebhaber, nicht ganz ernst gemeint ist: Hunde gehören an die Stange! Hat sich bei Autos doch auch schon bewährt :D

    Hoffentlich missversteht man mich nicht, weil ich doch einen Kochblog habe und mich zum Thema Hunde….

    LG Detlef aka MeinKochen *duckwech

    Gefällt 1 Person

  5. Ich bin eine mit Hund joggende Hundebesitzerin, die ihren Vierbeiner beim joggen frei von Leine dabei hat. Somit kann ich sagen, dass mein Hund keinem Läufer/Jogger hinterherläuft (nur mir) oder gar anfällt. Ich habe aber von einigen Joggern schon anderes gehört. Dann sollen doch bitte die Hundebesitzer ihre Hunde anleinen, denn ich weiß nicht erst seit heute, dass mein Hund Jogger zum Jagen gern hat.

    Gefällt 3 Personen

  6. Früher wußte man, Hunde können keine Postboten leiden, in neueren Zeiten durfte man erkennen wieso. ;) Und wenn’s dann noch ein laufstarker Postbote ist, wie die, die jetzt die Berge im Staffettenlauf abtragen, na, das ist dann ganz brisant.

    Gefällt 3 Personen

  7. Also, lieber Seppo, erst ein kurzer „Klugschiss“: Die Hunde kläffen gerne Joggern hinterher, weil sie damit ein Erfolgserlebnis verbinden („Den habe ich erfolgreich vertrieben…“) Man nennt das „selbstbelohnendes Verhalten“. Hiervon sind auch häufig Spaziergänger und Postboten betroffen. Die hauen ja auch immer wieder ab und lassen sich also „vertreiben“. Ich gestehe, dass die Hunde meiner Schwiegermutter überwiegend freilaufen, wenn sie mit mir unterwegs sind. Ich bin aber auch ständig aufmerksam und auf der Hut um sie, im Bedarfsfall, zurückrufen und anleinen zu können (was bisher ausnahmslos funktioniert!). Die beiden hören aber auch wie eine eins, was man mittlerweile leider von immer weniger Hunden behaupten kann. Was wiederum i.d.R. eher an Herrchen und Frauchen liegen dürfte und weniger an dem Tier. Die Wurzel des Problems sehe ich eher darin, dass sich heutzutage jeder zweite seinen „Fifi“ leistet, aber kaum Zeit für ebendiesen hat! So laufen immer mehr unausgeglichene und gelangweilte Hunde in der Welt rum, die zudem noch schlecht oder vielleicht gar nicht erzogen wurden. Die knappe Zeit, die man hat, muß ja dann auf Kuscheln und Leckerchen geben reduziert werden (das schlechte Gewissen….) Dabei täte man den Tieren einen viel größeren Gefallen, indem man ihnen ihre Grenzen aufzeigt und ihnen somit Sicherheit vermittelt und ihnen ein guter „Rudelführer“ ist, dem sie gerne folgen…..Deswegen lautet mein Plädoyer: Keine Zeit -> kein Hund!! Dann hätte sich das mit dem Leinenzwang vielleicht auch schon erledigt…..Wuff.

    Gefällt 4 Personen

  8. Ich bin natürlich für Leinenzwang, denn mein Sohn hat ein dementsprechendes Geschäft und stellt in 38 verschiedenen Farben Leinen aus Biothane her- die zwar dünn sein können, aber immer zu sehen sind. – Unser Hund mag Postboten, denn die haben IMMER ein Leckerli für ihn – und er kann IMMER fressen.

    Gefällt 2 Personen

  9. Wie du durch deine Beispiele schon richtig angedeutet hast: Wenn beim Hündchen was schief läuft, dann ist das meist auch bei Frauchen/Herrchen der Fall…
    Prinzipiell kann man die Hunde-Erziehung ganz gut mit der eines Kindes vergleichen: Wenn ein Kind in der Öffentlichkeit rumbrüllt, gerne mal andere Kinder schlägt, alles zerstört, was es in die Hände kriegt, dann kommt das ja auch nicht von irgendwo. Und so ist es auch bei den Wauwaus. Wenn der Hund einen Schlag hat, dann ist es wahrscheinlich, dass er damit nicht der Einzige in der Familie ist…

    Dir als scheinbar geradezu prädestiniertes Opfer von Hunde-Attacken kann ich raten:
    Zeig dem Angreifer, wer hier die Hosen an hat!
    Ein verängstigter an der Klimmzug-Stange hängender (womöglich noch zappelnder) Jogger, der verzweifelt nach einem zum Angreifer gehörenden Frauchen schreit, ist nicht das, wovor eine Bestie zurückschreckt… ;-)
    Wenn’s der Mut hergibt: Runter von der Stange, dem Hund mit Blickkontakt entgegentreten und mit möglichst kräftiger, tiefer Stimme auf den Hund einreden, auch wenn’s nur ein wiederholtes „Aus!“ oder „Sitz!“ ist.

    Gefällt 2 Personen

  10. Ich bin dafuer, das einigen Hundebesitzern Leinenzwang verhaengt wird ! Der Mensch ist das Problem und nicht das Tier. Es gibt KEINE aggressiven Hunderassen, sondern es ist die Unsicherheit, das Unwissen und die Art des Halters die Tiere zu dem machen was sie am Ende im Zusammenleben mit den Menschen werden. Hab selbst zei Hunde, davon einen Rotteiler Huskymischling, der alle Menschen liebevoll begruesst. Da gibt es dann zwischendurch aber auch zum Beispiel Muetter, die erzaehlen das ihre Kinder Hunde hassen. Welches Kind hasst Tiere ? Ein aehnliches Problem, es sind die Eltern, in diesem Falkl die Mutter, die etwas in ihre Kinder projeziert. Das ist sehr aehnlich, denn auch hier wird die Emotioenen des „Rudelfuehrers“ aufgenommen und sich dementsprechend verhalten. Der Hundehass der Kinder fing an als die Mutter erschien, vorher hat man meine Hunde streicheln wollen. Ein kleiner Text zum Ueberlegen. 95% aller Hundebesitzer duerften gar keinen Hund haben, weil sie nicht wissen was sie sich da fuer eine Verantwortung ins Haus holen. Lebewesen gehoeren nicht angekettet, oder angeleint, sondern die, die Tiere halten und beherrschen wollen. Ein gut sozialisierter Hund weiss auch wie man mit Joggern umgeht, etc.
    …und Mensch sollte mit dem Tier leben und nicht an ihm vorbei, oder eben mit ihm am Strick !

    Gefällt 2 Personen

  11. Ich darf da mal kurz aus den „Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling zitieren:

    Wir liegen faul und friedlich im Park, als eine kleine Handtaschenratte direkt neben meinem Ohr stehen bleibt und anfängt uns anzukläffen. Ich öffne die Augen und wedle genervt mit meinem Arm: »Schhhh
    … Hau ab.«
    Doch nun legt der Köter erst richtig los. Das Känguru steht auf, holt Schwung und kickt den Hund in hohem Bogen über die Liegewiese. Das Tier jault überrascht, fliegt, landet zehn Meter von uns entfernt, rappelt sich auf und rennt davon.
    »Boah«, rufe ich und springe auf. »Das… das… das…«
    »…darf man doch nicht?«, versucht das Känguru meinen Satz zu vollenden.
    »…wollte ich auch schon immer mal machen«, sage ich.
    Das Känguru kuckt kritisch dem Hund hinterher.
    »Das macht der nicht noch mal«, sage ich beeindruckt.
    »Ach, diese Yorkshire-Terrier fliegen nicht so gut«, sagt das Känguru sichtlich unzufrieden. »Die verhalten sich aerodynamisch irgendwie ungeschickt.
    So ein Zwergspitz zum Beispiel oder ein Pekinese wäre bestimmt vier, fünf Meter weiter geflogen.«
    »Ach«, sage ich interessiert. »Und welche fliegen am besten?«
    »Chihuahuas liegen ganz gut in der Luft«, sagt das Känguru. »Kommt aber auch drauf an, wie sie geschoren sind.«

    Gefällt 5 Personen

  12. Ich hänge ja noch bei der Frage: wie waren die Verhältnisse, das der defäkierende Hund, die Besitzerin desselben und der Läufer die Leine auf Halshöhe des letztgenannten spannten.

    Du bist nicht zufällig an einen Wolfshund und der größten Frau der Welt vorbei? Oder selbst Vertreter des snailjoggings (eine selten praktizierte Art des Laufens, in der sich bäuchlings vorgerobbt wird)?

    Gefällt 4 Personen

  13. Ach verdammt, ich bin Läuferin mit Hund, (großem, gefährlichen,schwarzem Hund, der angeleint ist beim Laufen) und Scheiße nochmal, leider muss ich dir voll zustimmen! Ich könnte auch jedesmal kotzen, wenn sich uns wie fast jeden Morgen mindestens ein oder auch zwei völlig unerzogene Hunde unter Drohgebärden nähern, die ja angeblich nichts tun! Die Besitzer gehen mir höllisch auf die Nerven, denn an trainieren ist nicht zu denken, wenn man deshalb anhalten muss! Ja verdammt, meiner möchte nur vorbeilaufen und ich auch!
    Die Leine meines Hundes ist übrigens rot, dunkelrot, ups, sollte ich da mal was unternehmen?

    Gefällt 2 Personen

  14. Hunde und eine Leine? Die meisten Hunde sind doch eh nur noch solche Fußhupen, welche in Handtaschen getragen werden. Und wenn sie mal frei herumlaufen, passen sie beim Überfahren mit dem Auto auch locker unter selbiges unten durch. Ohne dabei auch nur einen Kratzer ab zubekommen. Und größere Hunde, also richtige Hunde zum Anfassen und Stöckchen werfen brauchen keine Leine. Die blicken es von selbst, was sie tun müssen. Das ist jedenfalls mein Eindruck als Mountainbiker. Kleine Hunde sind da immer nervig. Nie weiß man wie die jetzt reagieren werden. Und Herrchen muss sie dann immer panisch festhalten. Größere, also die richtigen Hunde, reagieren immer von selbst und machen Platz. Und ich sehe sie ja schon rechtzeitig und wir beide, der Hund und ich könne reagieren. Hundeleinen sind in keinem Fall, ob Fußhupe oder richtiger Hund, die richtige Lösung. Manchmal denke ich, das eher die Hundehalter an eine Leine gehören. Aber das ist wieder ein anderes Thema, und würde sicherlich einen neuen Blog erfordern.

    Gefällt 1 Person

  15. Bin „Frauchen“ von ein großen, dunklen Wolfsähnlichem Hund, der auf der Straße immer angeleint ist weil ich weiß das viele Menschen Angst vor ihm haben. Er braucht die Leine nicht, er ist super erzogen, was mich übrigens viel Zeit gekostet hat. Ich bin ein Fan von Dogybags und bekomme Schnappatmung wenn andere, meist sind es coole Herrchen, ihren best Buddy überall hin kacken lassen. Mein Hund leidet nicht… es gibt einen großen Garten.
    Wenn alle mehr Wert auf gute Hundeerziehung legen würden hätte sich dein Artikel erübrigt.

    Gefällt 2 Personen

  16. Ah das ist ja nun wirklich ein Interesanntes Thema bei dem sich die Geister gerne mal scheiden.
    Ich persönlich muss sagen, als Besitzerin eines Akita Inus der schon ein recht großer Hund ist, das ich den Leinenzwang schon besser finde.
    Einfach ganz klar, eine sicherere Sache als wenn der Hund ohne Leine rumläuft- denn man sollte ja nicht unbedingt die Hand für den Hund ins Feuer legen auch wenn dieser sich noch so lieb benimmt. Man sollte immer vorsichtig sein, was dies betrifft.
    Außerdem habe ich schon selbst unschöne erfahrungen mit nicht geleinten Hunden gemacht, wärend ich mit meiner Hündin angeleint, spazieren war.
    Meine Hündin ist jetzt nichts die freundlichste, wenn es um gleichgeschlechtliche Artgenossen geht und macht da schon an der Leine ein Quitsch und wimmerkonzert.
    Aber in meinem Dorf laufen fast alle Hunde unangeleint kreuz in der quer und gehen mit sich selbst spazieren. Und wenn der unangeleinte Hund einen auch noch hinterherwatschelt und das aufgeregte Wimmern meines Hundes auch nicht wirklich zu deuten scheinen kann dann wird der ganze Spaziergang zu einem Höllentrip, weil einen die Gedanken durchbrennen mit dem Typischen „Was wäre wenn jetzt was passiert?!“ – denn der Besitzer des Hundes war ja auch nirgends in Sicht.Damit auch niemand auf den man stinkig sein kann.
    Gott sei dank hatte der fremde Hund dann begriffen, dass es besser ist die Beine in die Hand zu nehmen und zu verschwinden. Damit hatte ich meine ruhe, angenehm war dieses Erlebnis was mir mehrmals passierte trotzdem nicht. Eskaliert ist es aber dennoch einmal, indem ein unangeleinter Hund meine Hündin anfiel, aus heiterem Himmel. Das haben wir beide nicht kommen sehen und ich konnte auch kaum etwas tun, weil es ein einziger Streitball war. Als der Besitzer dann angerannt kam, hätte ich ihm den Hals umdrehen können das er seinen Hund nicht angeleint hat. Es war für meine Hündin, für mich und den fremden Hund ja ne äußerst Gefährliche sache die hätte viel schlimmer ausgehen können.
    Deshalb finde ich: Leinenpflicht ist wichtig! Und man muss auch auf die anderen leute rücksicht nehmen, die angst vor Hunden haben.

    Gefällt 2 Personen

  17. Ich lese die vorhergehenden Kommentare erst gar nicht, es könnte passieren, ich rege mich nur auf. Zum Thema: Vom Leinenzwang halte ich gar nichts. Vom allgemeinen Hundeführerschein jedoch sehr viel. Wissen ist in diesem Fall oft Macht und Erziehung. Und wer trotzdem nicht mit seinem Hund umgehen kann, darf keinen mehr halten. Ganz einfach. Hundeführerschein für alle und Abschaffung der Listenhunde. Auch ein kleiner Hund kann ein Kampfhund sein. Tatsächlich.

    Gefällt 2 Personen

  18. Also, nach all den angeleinten und freilaufenden Herrchen, Frauchen, Nicht-Hündelern und deren Meinungen wollte ich einfach noch sagen: vielleicht nicht den mit Hundeleinen, aber den Umgang mit Worten beherrschst du definitiv. Es war eine Wonne, diesen Beitrag zu lesen!

    Gefällt 1 Person

  19. Zunächst auch von mir ein Lob an den Schreiber – selten so amüsiert! Des Weiteren einen herzlichen Dank an Censay für das Stellen der alles entscheidenden Frage und Seppo für die Aufklärung. Bis zum Erreichen dieses Kommentares hatte ich ganz seltsame Bilder im Kopf!
    Und zu guter Letzt schließe ich mich all denen an, die den Leinenzwang für die Halter fordern. Meine alte Hündin hat im damals zarten Alter von zwei Jahren mal eine Gruppe von Joggern aufgehalten, die nicht fassen konnten, dass Köter sich auf eine Distanz von 10m auf Kommando Platz auch tatsächlich am Wegesrand hinlegte. Der Trupp war sicher, diese „Hörigkeit“ und Gelassenheit beenden zu können. Ich hätte es nicht nur belächeln, sondern eine Wette abschließen sollen. Nach einigen Runden mit Tempowechsel um den Hund, sprang schließlich einer nach dem anderen über den Hund. Sie lag immer noch und fand die gesamte Aktion eher langweilig. Der Jungspund, der sich inzwischen an meiner Seite bewegt, wird irgendwann auch so weit sein. Bis dahin ist sie an der Leine, sobald Menschen in Sicht sind. Orange. Neonorange. Mit reflektierenden Streifen. Bestanden?!

    Gefällt 2 Personen

  20. Mich hätte im Park beim auf-dem-Bauch-liegend-lesen fast ein niedriger Collie plötzlich französisch geküsst – vermutlich, weil er noch mein Essen an mir roch. Versuch mal, auf-dem-Bauch-liegend einem knutschwilligen niedrigen Collie mit Gesicht auf Gesichtshöhe auszuweichen, dessen Atem man schon im Gesicht spürt! (Also, wenn man es nicht heraushört: Ich bin auch für Leine, bitte, zumindest da, wo sich Menschen im hundsbeinig schnell zu erreichenden Einzugsbereich aufhalten.)

    Gefällt 1 Person

  21. Lieber Seppo,
    Du sprichst mir aus der Seele … erweitern könnte man diese Diskussion noch um die Hundehaufen, die die Laufwege zieren und um die ich beim Walken immer einen Slalomlauf kreiiere. Ach ja, und der Geruch von einem frischen Hundehaufen auf Sportlers nüchternen Magen ist auch nicht ohne ;-)

    Vielen Dank für diesen tollen Satz: „Bei diesem Tanz führte defintiv er.“

    Ein Frage hätte ich. Wie hättest Du von der Leine geköpft werden können, wenn der Hund an der Leine unter dem Baum sein Geschäft verrichtet? Irgendwie erschließt sich mir kein Bild. Saß Frauchen hoch oben auf einem Ast und ließ den Hund herunterbaumeln oder hast Du Dich auf Kniehöhe bewegt? Mein Kopfkino funzt an der Stelle nicht.

    Bis denne, Steffi

    Gefällt mir

  22. Meine Hündin will nichtmal spielen. Im Gegenteil, die hat einfach nur Angst, deshalb bleibt sie einfach stehen wenn irgendwer in Sichtweite kommt, wartet bis dieser jemand vorbeiläuft und schnuppert einmal kurz.
    Normalerweise liegt es aber wirklich nicht an den Hunden sondern an den Haltern daher bin ich absolut für Hundeführerscheine. 2 Wochen Training und einmal im Jahr muss der wiederholt werden. Ganz simpel.
    Leinezwang, in der Stadt, ja, gerne auch in Parks und ähnlichem. Allerdings Natur ausserhalb der Stadt, nein, definitiv nicht. Hunde müssen viel laufen und das können sie an der Leine einfach nicht. Gerade du als passionierter Läufer solltest das doch am besten verstehen können.

    Gefällt 2 Personen

  23. Was für eine amüsante Ausführung. ;) Ich bin sonst immer auf der anderen Seite- mit Hund, und eben auch mit Leine. Wenn wir Gassi gehen bringt es meine Hündin im Wald nicht um, wenn ich sie mal kurz herrufe und anleine, wenn uns ein Jogger entgegenkommt. Oder ich lasse sie bei Fuß gehen auf der anderen Seite vom Jogger. Das ist nur höflich und außerdem weiß ich ja nicht, ob der Mensch der gleich direkt an uns vorbeirennt nicht vielleicht Angst vor Hunden hat oder ihr womöglich noch einen Tritt verpasst. Ich würde selbst auch gern ungestört und ohne Hunde-Angriff joggen wollen, wenn ich denn joggen würde. :)
    Generell allergisch bin ich eh auf den Satz „Der will doch nur spielen!“, den leider immer noch viele unfähige Hundebesitzer rege benutzen. Die Hunde können nie was dafür, wurden ja so erzogen (oder eben nicht erzogen?).
    Nur an der Leine geführt zu werden ist zwar auch für keinen Hund schön, aber es wohnt eben leider nicht jeder gleich da, wo riesige Felder und Wälder sind.
    Und generell gilt ja immer wieder der schöne Satz „Die Freiheit eines jeden hört da auf, wo die Freiheit eines anderen anfängt“. (Kalenderspruch des Monats und so).
    Also Jogger sollen ungestört joggen dürfen und Hundebesitzer sollen ihre Hunde auch ohne Leine führen dürfen, solange die Hunde nicht andere Leute belästigen.
    Liebe Grüße,
    Lisi

    Gefällt 1 Person

  24. Wollt ja auch nur darauf hinweisen das so fette, faule Herrchen wie ich dem Hund ja gar ned hinterherkommen beim Laufen. Und den Hund deshalb zu zwingen die ganze Zeit langsam neben einem her zu watscheln fänd ich da recht unfair. Kann der Hund doch nichts für.

    Gefällt 1 Person

  25. Was war denn das für ein riesiger Hund, in dessen Leine du mit dem Hals gerietst? Schade, dass ich hier kein Bild anhängen kann, wie ich mir das gerade vorstelle :-) . Nee ansonsten finde ich es auch ok, dass ein Hund angeleint wird, wenn andere Menschen in der Nähe sind, mache ich immer mit meinem, obwohl der ganz brav ist und natürlich auch „nur spielen will“ :-).

    Gefällt 1 Person

  26. Wie ich als Hundehalter zum Leinenzwang stehe? Erstmal muss man sagen, weil immer gern auf die Hunde geschimpft wird, der Hund ist nur so gut und fähig oder unfähig wie sein Halter. Wenn ein Hund erzogen ist und bedingungslos aufs Wort hört (das gibt es), dann kann der auch ohne Leine laufen, wo es erlaubt ist. Und so läuft das auch seit 6 Jahren mit meiner aktuellen Hündin.

    Ich kenne auch Hunde, die laufen im Park ohne Leine, auf einer Bank sitzen Leute und essen, der Hund rennt hin und bettelt, in der Hoffnung, was von der Bockwurst abzubekommen. Mitunter werden die Leute sogar angesprungen oder der Hund springt mit auf die Bank. Der Besitzer ruft, null Reaktion beim Hund. Da könnte ich platzen, selbst als Hundehalter! Das geht für mich überhaupt nicht.

    Ein gut erzogener Hund macht das nicht, nur leider sind 8 von 10 Hunden nicht oder schlecht erzogen und dafür können die Hunde nichts.

    Gefällt 2 Personen

  27. Also unsere Hündin hat keine Probleme mit joggern . Sie ist aber auch erzogen und war in der Hundeschule. Die Hunde sind meiner Meinung nach auch nicht das Problem, sondern die Halter. Da bringt auch keine Leine etwas. Wenn man z.b. eine Hundebesitzerin sieht die vielleicht gerade mal 50kg wiegt und die dann von ihrem 60kg Hund gassi geführt wird. Dann ist die Leine sinnlos.
    Ich finde der Besuch bei einer Hundeschule sollte Pflicht werden.
    Bei Fahrradfahrern nervt es mich regelmäßig, dass mit ihren super teuren Fahrrädern einen fast über den haufen fahren . Nur leider hatten sie kein Geld mehr, für eine klingel.
    Wenn wir sie früh genug sehen und großzügig Platz machen , bekommen wir noch nicht mal ein DANKE. Ich appelliere mal an alle, auf gegenseitige Rücksichtnahme. Hundebesitzer sollten ihre Hunde erziehen und bedenken das es Menschen gibt die Angst haben und dies respektieren.
    Ich habe auch schon erlebt , wie wir unseren Hund am erziehen waren , das ein jogger vorbei kam und unsern Hund mit Gesten und pfeifen anlockte. Das geht auch nicht . Dann sind die Hunde auch irritiert und wissen nicht mehr was sie machen sollen.
    Jetzt noch ein Tipp für Fahrradfahrer , kauft euch eine klingel. Die sind nicht so teuer und ein bisschen Freundlichkeit ist ganz kostenlos ☺.
    Ich wünsche allen einen freundlichen schönen Tag.

    Gefällt 1 Person

    • Nein, nicht der Besuch einer Hundeschule sollte Pflicht sein, weil das bei einigen Hundehaltern wirklich nicht nötig ist, aber der Sachkundenachweis (Hundeführerschein) könnte ruhig Pflicht sein.

      Gefällt 1 Person

      • Ich bezweifle das dies bei einigen Hundehaltern hilft. Die gehen durch die Tür und haben alles vergessen. Die Hundehalter die sich um ihr Tier vernünftig kümmern, brauchen auch das nicht.
        Vielleicht bleibt in der Hundeschule , beim Hund was hängen. 😉 LG

        Gefällt 1 Person

  28. Also dann Kommentar 62. Ich liebe meine Dotty und ohne Sie würde ich wohl nicht mehr auf dieser Erde wandeln aber dennoch bin ich für einen Leinenzwang und damit meine ich nicht diese 5-7 m langen Laufleinen. Sie ist ein Tier, bleibt ein Tier und handelt auch wie ein Tier. Ich kann nicht in ihren Hunde-Dick-Kopf schauen und auch nicht erahnen wie sie in der nächsten Sekunde reagiert. Wenn wir nachts unsere letzte Runde drehen hat sie mich schon 2 mal verteidigt. Dies hat mich glücklicherweise vor schlimmeren bewahrt aber mir auch deutlich gemacht, dass sie eigentlich vom Wolf abstammt. Die Leine ist keine Marter sondern ein Schutz für Hund, Halter und die Umwelt. Lg

    Gefällt mir

    • @ingahahnel

      Ja, nun muss man aber auch die Kirche im Dorf lassen. Leinenzwang ist ja eh in fast allen Bundesländern Pflicht, wobei das eben immer Sache der einzelnen Bundesländer ist. Hier ist mal eine Übersicht:

      http://www.hundeblogger.net/gesetze-und-rechtliches/leinenpflicht-fuer-hunde-so-sind-die-bestimmungen-der-bundeslaender/

      Nun bedeutet das aber nicht, der Hund soll und muss immer und überall an der Leine sein. Weil um es an der Stelle mal deutlich zu sagen, zur artgerechten Haltung gehört auch Auslauf ohne Leine und das sollte man dem Hund dann auch bieten können, wenn auch in extra dafür ausgewiesenen Gebieten. Dann muss man eben in Hundeauslaufgebiete etc. fahren/gehen. Aber nur an der Leine ist nicht Sinn der Sache.

      Wozu braucht man dann einen Hund? Das sollte man sich vielleicht auch mal überlegen. Bestimmte Hunderassen muss man auch physisch und geistig auslasten und das geht nicht, wenn man immer nur mit dem Hund an der Leine um den Wohnblock läuft. ;)

      Gefällt 1 Person

      • Da habe ich mich leider nicht richtig ausgedrückt! Natürlich läuft meine Dotty auch frei aber tatsächlich an Plätzen wo es erlaubt ist! Da kann ich dir nur Recht geben genauso wie in dem Bereich das der Hund seine Aufgaben braucht. Bei uns ist im Hundesportverein auch Agility im Angebot und wir nehmen dies gerne wahr! .-)

        Gefällt 2 Personen

  29. Ziemlich guter Beitrag, wirklich.
    Wir als Hundehalter nennen die Gestallten „Tut-Nixe“ (Hund) und „Raff-Nixe“ (Mensch). Oft haben wir schon Situationen mit anderen Hundehaltern erlebt bei denen einem die Ohren schlackern wenn man darüber nachdenkt. Ich kann demnach die negativen Einstellungen der Läufer und Radfahrer verstehen. Und dennoch haben selbst wir, die ihre Hunde immer anleinen sobald sich jemand (egal wer) und nähert schon unschöne Situationen erlebt. Wurden beschimpft und nach unseren Hunden wurden getreten, obwohl diese sich absolut null für andere Geschöpfe interessieren.

    Es fehlt im allgemeinen der Respekt, nicht nur auf Seiten der Hundehalter. Aber umso mehr freuen wir uns über die positiven Begegnungen.

    Im übrigen finden wir, dass es gut ist, dass in unserer Stadt ( das schöne Potsdam) Leinenzwang in Parks in der Innenstadt herrscht. So gibt es doch auch genug Menschen die Danke der vielen „Raff-Nixe“ einfach Angst vor Hunden haben.

    Lg Lea von Hundhoch3

    Gefällt 1 Person

  30. Bei dem Vorfall auf dem Trimmdich-Pfad, war der Hund wohl ein Feinschmecker. Ein gut abgehängtes Stück Fleisch von der Stange würde ich auch nicht verschmähen.

    Und wittert ein unangeleinter Hund einen Läufer, ist er nur schwer zu bremsen. Im schlimmsten Fall hetzt er ihn zu Tode. Einem Hund den Jagdtrieb abzugewöhnen, ist nicht möglich. Das sollten Hundebesitzer eigentlich wissen. Bei Postboten sieht das natürlich anders aus. Da spielt es keine Rolle ob der rennt, läuft oder einen Handstand macht. Postboten bringen oft schlechte Nachrichten, dass weiß der Köter, also macht er das einzig richtige. Er legt ihn um! :-)

    Gefällt 1 Person

  31. Ich habe einen zweijährigen, 6-Kilo Hund. Sammy ist sehr ängstlich und schützt sich dann, indem er wie ein Gummiball auf und ab hüpft und kläfft wie ein Bescheuerter. Bis jetzt hatte keiner ernsthaft Angst vor ihm, da er eher total süß aussieht und sofort wegspringt, wenn man einen Schritt auf ihn zukommt.
    Leinenzwang finde ich persönlich okay. Es gibt auch lange Schleppleinen, die man im Notfall aber trotzdem zurückziehen kann. Es gibt auch genügend Hundewiesen und Ähnliches, wo die Hunde frei sein können und jeder Jogger dann selber doof ist, wenn er ausgerechnet da joggen möchte.

    Gefällt 1 Person

  32. Als Besitzerin einer kläffenden Fußhupe kann ich nur folgendes sagen. Ich gönne meinem Hund den Freilauf wo es nur möglich ist, man muss sein Tier aber auch richtig einschätzen können. Wenn Radfahrer und Jogger unseren Weg kreuzen kommt der Kläffi kurz an die Leine, allein schon um ihn vor dem Überrollungstod zu bewahren und nicht, weil ich mein Tier nicht unter Kontrolle habe – Jack Russell Terrier haben leider die Aufmerksamkeitsspanne einer…oh ein Vogel! Mich würde nur noch interessieren wie groß der Hund war dessen Leine offensichtlich auf Kopfhöhe Mensch hing? Dänische Dogge, Pferd?

    Gefällt 1 Person

  33. hey, nun ich auch noch? ( dein blog grad entdeckt, da du ne Buchbesprechung bei einem meiner blog-Schandtaten( Gartenfreunde-Kiel) scheint´s interessant fandest ;) )

    also, ich bin mit Rottweiler (http://tierhomoeopathie-kiel.de/der-schwierige-hund/) unterwegs…sie ignoriert Jogger komplett, und findet garantiert n wichtiges Blatt zum beschnuppern, wenn ich sie dann versuch zu rufen, will heißen, mich ignoriert sie dann zusätzlich auch noch :(. vielleicht fürchtet sie sich vor Joggern, weil sie schon zuviel von Joggern über Hunde gelesen hat, aber sie zieht es konsequent vor, Joggern den Hintern zuzuwenden.

    dein Erlebnis im Auto kam mir bekannt vor. ich hab vor Jahren noch Fahrradfahrend…nen Yorkshire-Terrier fast überrollt, bzw dessen Leine hat ich unterm Reifen…Laufleine, ihr wisst, die dünnen ausfahrbaren, gemeingefährlichen Dinger…ich sah Frauchen, das was dranhing sah ich nicht.

    last but least, wenn ich seltenst ohne Hund spazieren geh ( zum Joggen zu faul), bin ich nicht sonderlich erpicht auf unkontrollierte Hundebegegnungen, hat ich schon, braucht kein Mensch. Im Idealfall wünsch ich mir so bewusste und verantwortungsvolle Halter denen klar ist, wie ihr jeweiliger Vierbeiner auf Außenreize tickt, und die entsprechend in der Lage sind, Einfluss zu nehmen…Wunschvorstellung, klar, aber bisschen träumen muss erlaubt sein, vor allem da ich denk, das keine generelle Regelung zur Lösung führen kann, denn auch Leinen oder andres vermeintliches Sicherheitsequipment kann man durch Unkenntnis so einsetzen das dann hierdurch die Gefahr ausgeht.

    mit freundlchen, küstennahen Grüßen, die Christiane

    Gefällt 1 Person

  34. Hallo Follower. (für überschwängliche Anreden bin ich bekannt)
    Für das Joggen in HUNDEREICHEN Gegenden empfehle ich Waffen aller Art, wenn man nicht über ausreichend empathische Fähigkeiten verfügt(scheint mir hier der Fall).
    Falls die Empfehlung unanständig scheint, jogge vorerst in einem Wolfsrevier. Truppenübungsplätze mit viel Kiefer, im Norden Deutschlands. Hunde werden nie wieder ein Thema sein. Hunde werden – egal wie groß und böse – dein Freund sein.

    Hunde sind, entschuldigt bitte, dumme domestizierte Tierchen.

    Autobahnen meidest du bereits, ja? Mach das einfach auch mit den Haustierbahnen. Menschen wollen nur spielen und die können auch nix. Schon gar nicht Haustiere. Die können ja nichtmal Autos und DIE haben Knöpfe.

    MfG Anke

    Gefällt mir

  35. Hi Seppo,

    ich bin Läuferin und Hundebesitzerin UND habe angst vor großen freilaufenden Hunden. Deshalb habe ich unserem Hund beigebracht sich abzusetzen, wann immer ein Biker oder Radfahrer unseren Weg kreuzt, außerdem Leine ich ihn, dann, an. Ich genieße es aber auch ihn einfach mal frei laufen zu lassen, dafür ist es ein Hund und kein Bettvorleger (auch wenn er so aussieht, er trägt nicht umsonst den Namen Flokati). Seitdem ich mit Flokati durch Wiesen und Wälder spazieren gehe, ist noch eine weitere Angst hinzugekommen, die Angst vor freilaufenden Fußgängern, du glaubst nicht, wie oft mir schon mit Anzeige gedroht wurde, ich beschimpft und beleidigt wurde. Leider bin ich deshalb zu der Überzeugung gekommen, dass es weitaus mehr schlecht erzogene und aggressive Menschen gibt als Hunde.
    Etwas haben wir allerdings gemeinsam, ich HASSE ebenfalls den Spruch: „Der will doch nur spielen!“

    Zum Thema Hund habe ich übrigens schon einmal einen Post geschrieben auf meinem alten Blog geschrieben, denke werde ihn hier jetzt auch noch mal veröffentlichen.

    Grüße Liese

    Gefällt 2 Personen

    • Das Tier wird nicht böse geboren… Das du beleidigt wirst, liegt vermutlich daran, dass du d:eine Pflicht des Anleinens nicht eingehalten hast.
      Ich hatte selbst einen Rottweiler und kenne vieles… Ich kann verstehen, dass Menschen sich vor frei laufenden Hunden fürchten und dann etwas ungehalten reagieren. Gerne, freue ich mich über angeleinte Hunde und wenn sein Besitzer den Kot seines Hundes entsorgt. Da ich keine Angst habe, glaube ich einfach dem Hundehalter, wenn er seinen Hund frei laufen lässt, dass der Hund mir nichts macht und sage nichts.

      Gefällt mir

Deinen Senf dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.