Meine Beziehung steht vor ihrem Ende

Tja, was soll ich sagen?! Ich habe oft überlegt, wie ich es meinen Lesern gegebenenfalls einmal verkaufe, dass sich meine Mitbewohnerin von mir getrennt hat. Würde ich es schwer und öffentlich beweinen? Würde ich es ins Lächerliche ziehen? Würde ich Galgenhumor bemühen? Oder würde ich sie sang- und klanglos im Blog verschwinden lassen, ganz so, wie ich bereits mit anderen verfahren bin?

Wäre ein anderer Mann in ihrem Leben der Grund, würde ich es in meinen Texten sicherlich wutentbrannt, frei von Sinn und Verstand, ausschlachten. Wäre hingegen eine andere Frau in meinem Leben der Grund, würde ich es vermutlich verschweigen, um die dann Ex-Mitbewohnerin nicht noch bloßzustellen, wenn ich moralisch ohnehin auf der falschen Seite stünde, obwohl ein sich neu Verlieben ja rein physikalisch jederzeit möglich und kaum jemandem vorwerfbar ist. Doch das bleibt Theorie, denn die Gründe sind ja ganz andere.

Unsere Schlammschlacht nahm vor etwa zwei Wochen ihren Anfang, als ich die Küche aufräumte und schwer putzte, wie ich es einmal pro Woche tue, da ich Fan keimfreier Hygiene bin. Sterilität ist mein liebstes Habitat, auch wenn ich natürlich weiß, wie das manch Leser kommentieren wird. Ich sage direkt dazu: Ist mir egal. Einmal pro Woche wird alles auf Hochglanz gebracht, innen wie außen, Elektrogeräte entkalkt und durchgespült, sodass beispielsweise der erste Kaffee nach Spüli schmeckt und beim ersten Einschalten des Backofens die komplette Wohnung nach Backofenspray duftet. Erst dann fühle ich mich wieder wohl.

Was mich jedoch immer wieder in die Raserei führt, sind die leeren Marmeladengläser, die meine Mitbewohnerin zwar leert, aber nicht ausspült, bevor sie diese dann neben der Spüle aufgetürmt lagert. Es gibt im Haushalt zwei Handgriffe, die mich aggressiv machen: Das Wegräumen der frisch gewaschenen Bettwäsche in die Schubladen unter dem Bett (was immer ein rechtes Gewühle ist) sowie eben jenes Entfernen der noch auszuspülenden Gläser.

Hausarbeit ist bei uns sagenhaft gerecht aufgeteilt, ich passe hier nicht in das Klischee des Mannes, der Hausarbeit ablehnt. Nebenbei ist statistisch nachgehalten, dass es die Frauen sind, die chaotischer und dreckiger sind. Das hängt vermutlich mit dem miesen Orientierungssinn von Frauen zusammen, die beim Putzen die Orientierung verlieren und dann lieber Beeren sammeln gehen …

„Wenn du das Glas leerst, dann kannst du es doch auch kurz ausspülen und zu unserem Altglas stellen!“, schlug ich meiner Mitbewohnerin also sachlich vor, bevor sich dann der Wind umgehend drehte. Und zwar gegen mich.

„Das tue ich, sobald du die neuen Klorollen in die Halterung packst!“, erwiderte sie.

Verdammich, erwischt. Das tue ich tatsächlich nie, weil es mir zu anstrengend erscheint. Und fünf Jahre lang hat sich ja auch niemand darüber beklagt, dass ich auf der Toilette derart zeitsparend verfahre: Sitze ich also da, fertig und zufrieden, reiße ich mit meiner rechten Hand an dem Klopapier, worauf sich teilweise nur noch ein, zwei Blättchen von der Rolle lösen. Diese leere Rolle lasse ich in der Halterung hängen, da es mir zu unverhältnismäßig erscheint, sie herauszunehmen, um sie zu entsorgen. Im Damen-Mülleimer. Steht alles rechts und links vom Klo, an sich keine langen Wege, die ich da überwinden müsste. Aber! Mein primärer Wunsch ist ja der Abwischvorgang, für den mir eine leere, entsorgte Rolle ja nichts bringt, sodass ich direkt in das Schränkchen unter dem Waschbecken greife, wo großzügig Reserverollen gestapelt sind wie im Nebenraum die leeren Gläser. Und jeder weiß ja, dass es enorm kraftraubend sein kann, den „Anfang“ einer frischen Rolle zu lösen, ohne dass es die komplette Rolle zerfetzt. Habe ich das erst einmal geschafft, fehlt mir schlicht die Kraft, die neue Rolle in die Halterung zu befördern, zumal da ja noch eine alte, leere Rolle rumhängt. Also stelle ich die neue Rolle auf jenes Schränkchen unter dem Waschbecken. Fünf Jahre lang kamen mir in Bezug auf dieses Vorgehen keine Klagen!

Aber so sind Frauen! Sie sehen das, merken sich das – und kramen diesen Vorwurf plötzlich und unerwartet (was ein weißer Schimmel ist) hervor, wenn sie Pulver brauchen, nachdem ihr Gegner, der Mann, seines verschossen hat.

Gut, ich erkannte also, dass aus meiner Offensivposition eine eher defensive geworden ist und so einigten wir uns darauf, dass sie die Gläser ab sofort entsorgt und ich eben die leeren Rollen (Ich lasse jetzt immer ein Blatt übrig, um sagen zu können, sie sei nicht leer gewesen …).

Bis zu diesem Punkt war unsere Beziehung noch nicht gefährdet. Doch dann, dann meinte ich, meine Ernährung umstellen zu müssen, was ungeahnte Folgen haben sollte. Denn ein Aspekt meiner Proteinfresserei ist der Quarkkonsum. Jeden Morgen mische ich mir einen Magerquark an. Mal mit Kirschen, mal mit Mango, manchmal noch gepimpt mit „Impact Whey Protein“ oder „Protein Crispies“. An sich albern, da Quark an sich schon eine Proteinbombe ist, aber viel hilft eben viel. Das ist insgesamt schnell gemacht, zumal ich dadurch Zeit spare, dass ich benutztes Equipment nicht zumindest zum Einweichen in die Spüle lege. Und Quarkreste erweisen sich als erstaunlich hartnäckig einmal angetrocknet.

Das bekomme ich aber nie so richtig mit, denn sie, meine Mitbewohnerin, ist diejenige, die sich dann abends – oder gar am nächsten Morgen – damit konfrontiert sieht. Aber mich nervt es eben, diesen Pürierstab abzuspülen und am nächsten Morgen ist er ja kurioserweise immer wieder sauber, sodass ich die Notwendigkeit gar nicht sehe, da Hand anlegen zu müssen.

Sowas machen Frauen nicht so lange mit wie Männer ungespülte Gläser, was ich gestern Abend erleben durfte:

„Seppo, spül dein Quarkgedöns morgens doch schnell ab, wenn ich das abends immer machen muss, ist das ein ungeahntes Geraffel! Sowas wird schnell mal zu einem Trennungsgrund! Und wenn wir schon einmal dabei sind, könnten wir die Mülltrennung noch einmal durchgehen. Verpackungen und Dosen …“

„Nix Verpackungen und Dosen! Wenn kein ‚Grüner Punkt‘ auf irgend etwas drauf ist, dann werfe ich es auch nicht in den ‚Gelben Sack‘!“

„Aber hier auf dieser Dose zum Beispiel …“

„Da ist kein Grüner Punkt drauf!“

„Doch, weil du ja das Etikett abgemacht hast!“

„Auf dem wiederum war wirklich ein Grüner Punkt! Entsprechend habe ich es entsorgt! Aber auf der Dose selbst war kein Grüner Punkt! Das ist Filigran-Mülltrennung!“

Nun möchte ich unbedingt erwähnen, dass bei uns beiden die Mülltrennung nicht oberste Priorität hat, doch leider haben wir einen Nachbarn, Herrn Fahrgescheit, der die häusliche Mülltrennung unangenehm genau überwacht und entsprechende Hinweiszettel in den Flur hängt. Vor eineinhalb Jahren war das bereits Thema im seppolog, wie hier nachzulesen ist. Damals stand auf einem Zettel an der Tür zum Keller geschrieben:

Liebes Mieter! [sic!] Leider kommt es immer wieder vor, daß der Hausmüll nicht richtig getrennt wird. Die Tonnen werden bei Abfuhr auf ihren Inhalt kontrolliert und bei nicht korrekter Trennung nicht abgeholt. Auf Dauer stapelt sich der Müll und entwickelt unangenehme Gerüche. Bitte achten sie künftig auf richtige Einordnung des Mülls.

Herr Fahrgescheit setzt aber inzwischen auf direkte Ansprache der Mieter, was meine Mitbewohnerin nicht ganz zu Unrecht nervt.

Nach mehr als zwölf Jahren konfliktfreier Beziehung steht diese nun erstmals auf dem Spiel. Es sei denn, mir fällt noch etwas ein, was ich ihr vorwerfen könnte, denn momentan steht es eins zu zwei für sie. Aber ich werde schon etwas finden!


54 Kommentare

  1. Super Geschichte mit der Klorolle. Ich schmeiß mich weg….“es fehlt die Kraft…“ Ich lasse die zwei, drei Restblättchen auch immer dran und greif mir rechts die frische Rolle unter dem Waschbecken… Das ist nicht faul, das ist ökonomisch! 😉

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  2. Erst einmal möchte ich erwähnen, dass ich erschrocken bin angesichts der Überschrift, obwohl ich dich/euch ja eigentlich gar nicht kenne. Hat mich verwirrt. Ansonsten gehe ich auch lieber Beeren sammeln als Hausarbeit zu machen, die sich permanent wiederholt. Was diese betrifft, kann mein Mann das wesentlich besser organisieren als ich, aber ich habe schon eine Menge dazugelernt von ihm.
    Was das schlechte Torverhältnis angeht, rate ich zu dem Hinweis, dass es doch eigentlich Zeitverschwendung ist, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen anstatt Lösungen zu suchen. Dann gerät das Ungleichgewicht schnell in Vergessenheit. Solltest du es aber auf Gleichstand diesbezüglich anlegen und es nicht vergessen wollen, dann musst du es wohl auf die Spitze treiben, sie belauern, um ihr bei nächster Gelegenheit etwas vorwerfen zu können. Aber Vorsicht, sie könnte darauf vorbereitet sein und sich entsprechend verhalten. Dann wirst du dich längere Zeit um nichts Wichtiges mehr kümmern können.
    Zusammenfassend möchte ich noch einmal erinnern: Es geht um leere Marmeladengläser, Klopapierrollen und um Quark – letzten Endes nur um Quark. Vielleicht solltet Ihr nicht mehr so oft den Bandenkämpfen vor dem Fenster zusehen?

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  3. Also nach 5 Jahren solltest du doch mehr Munition haben, dass diese dann meist unter die Gürtellinie geht ist meist klar und auch einseitig leicht erträglich, dennoch sind Kompromisse oftmals Die bessere Variante.
    Das sie dir Klobrille auf dem Schränkchen nicht sieht versteh ich nicht *gg*.
    Aber irgendwie liest man in deinem Artikel ein stark kindisches ersteigern nach recht etwas auf seine Weise durchzusetzen. Vielleicht nervt sie das;)

    Ansonsten Kompliment, man liest sich automatisch selbst und kann sich gut hineinversetzen. Man kennt es einfach, dennoch bleiben irgendwie immer ein paar Fragen offen.. hmm

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    • Hallo, macht Euch keinen Kopf über den Haushalt, eine Beziehung besteht nicht nur aus Aufteilen wer was macht und auch als mehr wie Marmeladengläser entsorgen. Sag zu Deiner Freundin:“Ich liebe Dich trotz Deiner Mißgeschicke was den Haushalt betrifft. Sei locker und sieh das alles nicht zu eng.

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  4. SIE hat natürlich Recht. Es ist völlig unökologisch, Marmeladengläser einzeln auszuspülen. Oder Weinflaschen oder Senfgläser. Die sammelt man und wäscht sie zum Schluss mit dem össeligen Spülwasser durch. In Sachen Quark hat sie auch Recht: einfach mal einweichen. Bei den Klorollen hat sie auch Recht: Du als starker Mann solltest diese Gelegenheit ein kurzes Hantelworkout in deinen Alltag einzubauen, nutzen: spart Zeit und bringt Muskeln. Einfach die leere Klorolle in ein paar Sets durch die Lüfte schwingen und die volle Klorolle in einem nachfolgende Set zur Steigerung.
    Der Mülltrennbeauftragte hat halb Recht – mit der Anrede „Liebes“ bemüht er sich um eine geschlechtsneutrale Form, aber grammatikalisch richtig müsste es „Liebes Mietling“ heißen.
    Die kann ich leider nur beim marginalen Thema „Bettwäsche unten einräumen“ Recht zugestehen. Das ist arbeitsökonomisch und hygienisch zweifelhaft.
    Also, gib IHR formvollendet Recht und biete ihr an, die Bettwäsche zukünftig woanders einzuräumen.

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  5. Das mit den Überschriften kenne ich ja nun schon.
    Man sollte dir das letzte Blatt um die Ohren hauen! Und sie wird es merken. Garantiert!
    Außerdem ist das mit dem fehlenden Orientierungssinn ein weitverbreiteter Irrtum. Wir suchen uns extra immer neue Wege, weil es langweilig ist, immer die bekannten zu nehmen. :-p
    Hat deine Lektorin den weißen Schimmel entdeckt, oder du?

    Ich schätze, wenn das mit dem Quarkgedöns nicht besser wird, findet diese zauberhafte Reinigung nicht mehr statt. (Wir haben auch unsere Mittel und Wege, unseren Wünschen Nachdruck zu verleihen.)

    Dann hat sie auch noch die Möglichkeit, Herrn Fahrgescheidt zu stecken, an wen er sich direkt wenden soll, wenn er Besserung erwartet.

    Also ich wäre an deiner Stelle erst mal eine Weile still.

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  6. Ausgeprägter Putzfimmel, gemeinsam vereinbarte Deals bezüglich leerer Marmeladengläser und ebensolcher WC-Rollen, ein wenig eingetrockneter Quark …. das tönt doch alles eher wie häusliche Harmonie, oder nicht?Wo ist denn da die angesagte Schlammschlacht? – Alternative Facts?

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  7. Ich habe den Unverschämten Luxus ein gücklicher Single mit einer 12 Jährigen Hundedame zu sein. Mein Hund meckert nie, solange Abends der Napf pünktlich, gefüllt und mit etwas Öl und frischen Innereien oder ähnichem Garniert auf dem Küchenboden in der Ecke steht. Das einzige „Streitthema“ ist und beibt bei mir und meinem Hund…wer bekommt die größere häfte vom Bett..dieser Kapf dauert die ganze Nacht und morgens wache ich meisstens frierend, und ohne Decke auf einer gefült 3cm² großen Fläche auf (soviel dazu).

    Ich musste aber schon schmunzen bei der Geschichte. Zum Thema „etwas finden“…du musst nur noch penieber werden, dann findest du garantiert noch etwas. 😀
    Schau einfach noch genauer hin, sind irgendwo nach dem Abwasch schlieren, liegt nach dem Tisch abwischen noch irgendwo ein Krümel…Ich bin mir sicher du findest noch etwas 😀

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  8. Männer räumen nur anders auf. Strukturierter, Raum für Raum. Bei Frauen ist das oft so: du willst nur Ordnung auf dem Wohnzimmertisch machen. Also bringst du die Post ins Arbeitszimmer. Statt zum Tisch zurück zu kehren, findest du im Arbeitszimmer die Socken, die dem Mann gestern am PC sitzend von den Füßen geplatzt sind. Also bringst du sie nur kurz ins Bad in den Wäscheeimer, und da fällt dir auf, dass du schon seit Ewigkeiten das Badregal nicht abgestaubt hast. Nach dem Abstauben entsorgst du leere Badutensilien vom Regal im Müll in der Küche und weil du schon da bist, räumst du schnell noch die Spülmaschine aus… Und am Ende hast du zwar in fünf Räumen drei Stunden lang geputzt, aber der Wohnzimmertisch ist immernoch voller Kram. Deine Mitbewohnerin befreit vielleicht den Kühlschrank von leeren Gläsern – aber wer weiß, was ihr dann vor dem Abwaschen noch alles dazwischen kam!

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  9. Aufgrund der Überschrift entglitt mir kurzfristig der Gesichtsmuskel und ein Schrei wollte sich aus meiner Kehle lösen, was ich angesichts meiner Alleinheit schnell verhindern konnte, sonst wäre meine Nachbarin wohl nervös geworden.

    Dann der zweite Schock: … „Frauen sind, die chaotischer und dreckiger“ … Vorsicht!, gaaaanz dünnes Eis.

    Beim Thema Klorolle (stocken meinerseits) … was soll die Verschwendung? Wenn Du ausrechnest, wie viel Klopapier Du weg wirfst, als es noch einer Sinnvollen Nutzung zuzuführen, weißt Du wie teuer Klopapier ist. Wenn Du dann noch über die umweltschädigende Herstellung von Zellstoffen simulierst, weißt Du was Du der Umwelt antust. Und wenn Du ausrechnest was du gespart hättest, dann denk auch noch gleich an das Entsorgen im Altpapier … nichts ist leichter Klo-/Küchenrollen zu entsorgen und somit einem gewissen Kreislauf rückzuführen.
    Abwaschen von Marmeladengläsern … mache ich nur, wenn ich das Glas für eine selbstgemachte Marmelade wiederbenutzen möchte. Ansonsten: Glascontainer (ohne Deckel, der gehört in den Wertstoffsack). Mülltrennung – das ist keine Arbeit, sondern müsste endlich mal ins Blut übergegangen sein, wie das Anschnallen beim Autofahren (okay, macht auch nicht jeder, aber kostet viel, wenn man „ohne“ erwischt wird).
    Dem Abwaschen wäre mit der Anschaffung einer Geschirrspülmaschine (sofern nicht vorhanden) vorgebeugt, die bei einem 2-Personenhaushalt keine Chance zum Stinken hat, nebenbei spart man Wasser, Strom und Seife und schont die Haut (sofern man das Abspülen ohne wasserfeste Handschuhe erledigt).

    Aber all das, ist kein Grund zur „Scheidung“.
    Reden hilft da immer und wer nicht reden will, der muss sich in sein Schicksal fügen, sonst geht es eben schief. Jeder Mensch hat Fehler und die werden mit dem Alter nicht weniger – sie verschieben sich nur auf andere Dinge, wie dem Alltäglichen, mehr nicht.

    Also, Seppo, bleib locker … und bei Deiner Mitbewohnerin.

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    • PHRA N CIS BEE.. was für ein Name..

      „dünnes Eis“ Frauen.. nein..

      Ich zähle hier mein 57er eben.. .. als ich einst mit 21 nach Stuttgart.. in den
      Stutengarten ging.. all so in das Tal von Baden Württemberg..

      in der Schulstrasse — welche den Namen wider ging in Schuhstrasse weil.. sich in dieser sehr kurzen Strasse 7 Schugeschäfte befanden.. und ein Cafe oben und ein Fischlokal.. namens Nordsee unten..

      im Letzteren verdiente ich mir paar roschen bei.. .. mit Reinigungsarbeit.. nu was soll ich Dich sagen…
      Die Binden landeten im ABort statt im bereit gestellten EIMER.. darüber brauche ich freilich nicht länger sin nieren..
      Ich weiss um jeden Balast einer jeden Seele..
      Mine Wahl ist diese:

      Fege jeder vor seiner EI GEN EN Tür und die Erde wäre EDIN

      Wie siehts mit deiner Weiblichkeit aus…
      Lichte Grüsse
      apis
      Kurt Meyer
      Laichingen

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  10. Trennung! Sofort! Weil sie dich immer unterbuttert… Wo kommen wir denn da hin, wenn sie jetzt schon in Diskussionen führt.
    (irgendwer muss ja mal auf deiner Seite sein und das hier nicht so ernst nehmen – insgeheim wissen wir beide, dass deine Mitbewohnerin NATÜRLICH recht hat und die Behauptung, Frauen wären unordentlicher nur eine sehr selektive Wahrnehmung der männlichen Mitglieder der Gesellschaft ist, denn sie sehen immer nur eine sie störende, sehr partielle „Unordnung“, während Frau, wie oben schon treffend von Nougatcornflake kommentiert, alles sehen. Und alle anpacken…)

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  11. Allen Ernstes. Das spielt sich nicht wirklich in Deinem Leben so ab. Das erfindest Du, damit was in das Blog geschrieben ist.
    Sich über solche Lappalien Gedanken machen ist, reine Kraftverschwendung, die man auf anderem Gebiet besser nutzen könnte.
    Ich lasse der Phantasie freien Lauf was man damit anstellen könnte.
    Schafft Euch einen Hund an der Euch zwingt raus zu gehen.
    Bei der Gelegenheit könnte man doch die Gläser … ich will nicht zu viel verraten. Und gesund ist es auch.
    Nicht das Streiten, nein, das mit dem Gassi gehen meine ich.
    Und ich höre auf zu schreiben, denn die Geschichte gibt nicht mehr her oder ich müsste was dazu erfinden, aber das mache ich lieber im eigenen Blog.
    In diesem Sinne wünsche ich Euch eine bewegte Zukunft in der nie die Worte ausgehen.
    Aus dem sonnigen Südbaden
    Peter

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    • ja lüch ich denn?! Sie meinen also, ich überspitzte hier? jetzt fühle ich mich aber ertappt! dabei gebe ich mir immer größte mühe, das zu verbergen! nach zwei jahren mit knapp 600 beiträgen ist man mir auf die schliche gekommen! was die verwendung meiner kräfte angeht, können Sie sich unmöglich ein urteil erlauben, da wir uns, glaube ich, nicht kennen. dass das hier alles so ernst nicht gemeint ist, entgeht leider manchem, sodass ich dringendes weiterziehen empfehle.

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    • Human es Ca ba rett .. KABA der Plantagentrank.. uf`m Schachbrett.. was für ein Galama
      oder aber.. was für eine GRAN DIO SE Beschäftigung …
      Kaba..
      apis

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  12. Sehr löblich das alles hygienisch gereinigt wird, und dazu von einem Mann. Ich habe derer drei hier und nicht einer würde auf die Idee kommen….. Naja lassen wir das. Alles andere muß man (und Frau) im Endeffekt selbst klären, da können Aussenstehende eh nichts raten. Aber meines Erachtens, gehört das Quarkgedöns wirklich eingeweicht, obwohl ich die Einweicherei sonst hasse, aber Quark ist quasi der Endgegner 😁 und das mit den Klorollen machen alle Männer (wie gesagt, ich hab da Erfahrungen mit 3 im Haushalt) das ist genetisch wahrscheinlich nicht anders vor gesehen, also quasi könnt ihr da nix für.

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  13. Ich frage mich, ob das wirklich Trennungsgründe sein sollen. Ich selbst stecke gerade in einer sehr schweren Situation – was aber nichts an meinen Gefühlen für meinen Mann ändert. Wahrscheinlich war eine nicht aufgeräumte Garage der Aufhänger für viele Worte, die man eigentlich nicht sagen wollte. Dennoch, man hat sie aus anderen Gründen gesagt – aber ist es das wert?
    Ich würde vieles so gern zurück nehmen, weil ich eigentlich glücklich war. Nie mehr werde ich so sorglos mit spitzen Kommentaren umgehen; was auf dem Spiel steht, ist für mich kostbarer.

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      • Zugegeben war meine Antwort zu übertrieben – ich bin ja selbst neben der Spur. Mich ärgert es auch, dass mein Mann NIE eine leere Rolle Toilettenpapier wechselt. Aber ich sehe darüber hinweg, ich drücke die Zahnpasta auch nicht richtig aus. Was ich sagen wollte – manche Dinge sind es einfach nicht wert, darüber zu streiten

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  14. Mensch, die Überschrift macht aber Angst – wo ich doch neulich erst dies tolle Liebeserklärung gelesen habe und dachte – Ja, so soll es sicht anfühlen, wenn es gut ist! Da hab ich jetzt einen ganz schönen Schreck bekommen.
    Und verwirrt bin ich noch dazu – ich lasse sowohl die fast leere Klorolle hängen (ein Blatt ist ja noch drauf) und spüle auch die leeren Marmeladengläser nicht aus – noch dazu bin ich die einzige die hier Marmelade isst. Was mache ich jetzt? Liebes Doktor-Sommer-Team, soll ich mich trennen oder liebt er mich noch?

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  15. Urkomisch, Humor hast Du 😂😂😂 Leider neigen weder mein Mann noch ich zu Putzattaken… ich hätte da nichts dagegen, wenn mein Mann diese Eigenheit besitzen würde ABER irgendwie ist “die Klappe halten“, durch atmen und akzeptieren das Menschen manchmal nervig sind auch echt nicht verkehrt… irgendwie ziehe ich meine Schuhe genau da aus, wo ich gerade Bock zu habe, und ätzend an mir ist das ich es dann vergesse die aus dem Weg zu stellen… also wenn ich meinen Mann dann stolpern und fluchen höre, weiss ich Selbst, das ich Mist gebaut habe, wenn er mir das dann aber jedes Mal vorhalten würde, dann würde ich zurück schlagen!!! ZB. Das leere Duschflaschen, Zahnpasta usw wirklich in den Müll könnten … irgendwie nach 17 Jahren lohnt es sich nicht mehr zu meckern, da weiss ich und es ist wie es ist 😂😂😂

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  16. Ja die aktuelle Spass-Gesellschaft: für sie ist immer etwas da, Dann der zweite Schock, wie mein heimlicher Freund sagt: … „Frauen sind, die chaotischer und dreckiger“ … Vorsicht!, gaaaanz dünnes Eis.

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  17. Halo Gene

    .. wenns auch S`KETSCH UP sein darf anstelle von Senf..gern .

    Bei uns läuft das so..
    Ich koche und backe, sie macht gerne die Spüle.. neben der Spüle ist Sie so was von am werkeln dass ich mir eine Auszeit von Ihr nehme.. Sie erfasst das und ich erfasse sie.. sprich wir sind eins . uns einig..
    Geniessen das Essen das Einverleibte… gemeinsam… Gemeinsamheiten…

    Ich hab das erst nicht annehmen wollen.. weil “ selbst ist der Mann“ Ich hatte das verinnerlicht.. was davon übrig bleibt.. Ich spüle meine Gläser lieber wieder selbst und Hemden bügeln .. wenn ich dann mal eines von den beiden Trage.. die zu mir passen.. die bügle ich auch selbst.. ansonsten erganzen wir uns.. ohne Erwartungen … und wenn ich dann mal meine Tracht trage dann erkennt mich meine Gefährtin …

    Und wenns mal nicht funzt dann rappelt es eben im Kartong und weiter gehts… denn das finden wir befruchtender als Langeweile oder Vorhaltungen..

    Klartext . Gewitter bringen frische Luft….

    COMUN
    MA I E TH E A UTER US
    Mensch geht eine Weile mit dem anderen und dann eben nimmer.. doch bleibt was war immer…

    Sehr lebendig dieser Blog .. der welcher ihn beschrifftet…
    apis

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  18. … hab den Text gelesen und die ganze Zeit darauf gewartet dass am Ende steht: „was ein Witz“ oder “ der böser Traum von heut nacht“ …

    Ich denke, diese Beziehung basiert gar nicht auf Liebe. Falls ich mich irren sollte, dann habe ich einen Tipp: wenn wieder die Wut wegen so ’nem Quatsch hochkommt, stell dir einfach vor, dass es diesen Menschen morgen nicht mehr gibt. Nie wieder. Und spüle dieses blöde Marmeladeglas selbst aus.

    Es ist so schwer, einen gleichgesinnten Menschen zu finden mit dem man eine gesunde Beziehung führen kann.. dem man vertrauen und den man lieben kann… welche Klorollen, Leute? Das liest sich nicht nach einer Beziehung sondern nach einem Wettkampf mit lauernden Vorwürfen… hat mich richtig traurig gemacht.

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  19. Hey Seppo!
    Hoffe du lässt es dir gut gehen.
    Bin einer der Admins von ‚Wir gegen Rassismus‘.
    Ich habe lange gebraucht um die Zeit zu finden, deinen Blog zu lesen.
    Supergeil!!! Dein Stil, deine Geschichten, du als Mensch scheinst auch echt cool zu sein.
    Hoffentlich gab es noch eine Chance für dich und deine Mitbewohnerin.
    Wenn nicht, Kopf hoch!
    Sherwin

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  20. Natürlich war ich neugierig und wollte wissen wer mein zweiter Follower ist. Dann habe ich Ihre Erzählung ohne Pause gelesen. Danke für die unglaublich spannende, humorvolle und treffende Schilderung dieses wichtigen Themas. Ich räume natürlich die Klorolle weg und spüle die Marmeladegläser sofort aus. Hat allerdings mit der Erziehung durch meine Frau zu tun.
    Liebe Grüße und danke schön!

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