Frau, im Sinne von weiblicher Mensch (I)

Zunächst lasse ich es mir keinesfalls nehmen, die Leser und Leserinnen des österreichischen „Standards“ hier zu begrüßen! Ihnen ist es zu verdanken, dass die Säulendiagramme der Abrufstatistiken dieses Blogs heute zeitweise nicht mehr dargestellt werden konnten, was ein wenig daran erinnert, wie vor Kurzem die Fernsehquotenmessung nachgereicht werden musste. Willkommen im seppolog, das sich in der Kategorie „Humorblog“ auf den oberen Plätzen der deutschen Top-50 tummelt (jüngst 17 Plätze gut gemacht) und über eine ganz ähnliche Reichweite wie „Der Standard“ verfügt. Heute ist somit gewissermaßen eine neue europäische Medienmacht entstanden! Der Anfang vom Ende des Rechtsrucks in Europa. Lasst wieder Freiheit und Pluralismus (auch in den Institutionen) unser Motto sein!

Genug Sprengstoff gelegt, widmen wir uns einem anderen, noch explosiveren Thema, das man allerdings gar nicht sensibel genug angehen kann. Schrieb ich vor Kurzem noch über den Mann, ferner über Männlichcait, schreibe ich heute über das Pendant: die Frau. Und steige mit einem Zitat ein, das mir sofort durch den Kopf schoss und freilich stammt es aus der Feder Loriots:

Männer sind … und Frauen auch … Überleg dir das mal!

Nachdem ich einigermaßen zügig von Leserinnen dazu aufgefordert worden war, eine „Ode an die Frau“ zu schreiben, war mein erster Gedanke: Auf keinen Fall. Du kannst heute in Deutschland wieder offen hetzen, du darfst beliebig Sündenböcke für irgendwas ausrufen, du darfst den irrsten „Parteien“ blind folgen, aber eines bricht dir mit Sicherheit das Genick: als Mann über die Frau zu schreiben. Warum? Weil mann sich nur um Kopf und Kragen schreiben kann. Da stelle ich mir jene Leserinnen vor, die sofort rufen: „Macho!“ Andere werden denken: „Was für ein Weichei!“ Und ein paar gibt es immer, die den Schreibenden dann dem Patriarchat zuordnen. Denn ich bin von einer Sache absolut überzeugt: Während Männer dem anderen Geschlecht gegenüber einigermaßen gelassen gegenüberstehen, haben Frauen vom Mann ein schlechtes Bild.

Oha! Richtig. Ich nehme dieses Mal kein Blatt vor den Mund, weise aber – wie es meine Art ist – auf einige Dinge im Vorfeld hin, weil ich einfach keinen Bock auf beleidigte und pöbelnde Kommentare habe: Ich kann hier nur verallgemeinern. Denn ich habe bislang noch nicht jede Frau dieser Welt kennengelernt. Und so wird sich nicht jede Frau hier wiederfinden (falls verloren). Ich fordere auch dazu auf, das Ganze nicht so ernstzuehmen. Beim „Mann„-Artikel wurde teilweise vieles doch extrem ernstgenommen, was ich mit einem Augenzwinkern geschrieben habe. Übrigens von Frauen. Es ist in unserer künstlich aufgeregten Zeit kaum noch möglich, polarisierend über etwas zu schreiben, ohne dass es zu großer Erregung kommt. So gelang es mir nicht, als Mann über den Mann zu schreiben, ohne dass einige Frauen es schafften, sich angegriffen zu fühlen. Als ich das realisierte, wusste ich: Schreibe niemals über das Wesen Frau! Was tut man also als Mann, um auf der sicheren Seite gegenüber der Frau zu sein: Man entschuldigt sich demütigst! Für alles. Und zwar vorher. Und auf jeden Fall danach.

Das ist ja so ein Klischee. Dass der Mann immer irgendwie Schuld an irgendetwas trage und keine Chance sich zu rechtfertigen habe. Das ist die Mario-Barth-Ebene. Was haben wir gelacht. Er macht trotzdem weiter.

Die Frau, die ich am besten kenne, ist meine Mitbewohnerin. Wir leben dieses Klischee nicht. Wenn unser Müll falsch getrennt ist, ist es klar meine Schuld, und wenn er überquillt ihre. Aber ansonsten kann ich nicht sagen, besonders oft für irgendetwas angeklagt zu werden, was auch umgekehrt gilt. Doch ich habe es selbst einmal erlebt, dass ich gegenüber einer Frau, die mir etwas fälschlicherweise vorwarf, jedes Argumentieren aufgeben musste. Ich wusste, egal, was ich als nächstes gesagt hätte, ich hätte nur eine weitere Lunte angesteckt. Und irgendwann wurde mir klar, sie nur noch durch eine Entschuldigung besänftigen zu können. Also entschuldigte ich mich demütig und sofort war die Welt wieder in Ordnung. Was habe ich damals gedacht? Dass es an sich ganz simpel ist: Schuld auf sich nehmen, egal ob zurecht oder nicht, der Mechanismus funktioniert in jedem Fall. Irgendwie fand ich sogar Gefallen daran. Sparte Zeit und Anstrengungen. Und nach einiger Übung tut es gar nicht mehr weh, seinen eigenen (in diesem Fall richtigen) Stolz über Bord und die Würde hinterher zu werfen. Doch in einer Partnerschaft, schlimmes Wort, nennen wir es also Liebesbeziehung, wäre das natürlich caine Lösung: Grundlos ziehe ich keinesfalls den Schwanz ein. Das erwarte ich im Übrigen auch von einer Frau.

Stichwort Schwanz: Hier soll es übrigens nicht um Fragen der Gleichberechtigung oder die „#MeToo“-Debatte gehen, die zweifellos aus dem Ruder gelaufen ist, im Kern aber natürlich notwendig ist.

Sie merken, ich laviere. Aus Angst. Mangelnden Respekt vor der Frau kann man mir nicht vorwerfen. Ich neige eher dazu, die mir liebsten Exemplare auf Händen zu tragen, denn ich weiß es natürlich besser. Es gibt zahlreiche Frauen, die völlig unkompliziert sind. Gut … das „zahlreiche“ war Schleimerei, aber einige wenige gibt es, habe ich selbst kennengelernt. Meine darüber weitergehende Erfahrung lässt sich aber zusammenfassen mit:

Frauen sind in aller Regel deutlich komplizierter als Männer.

Ich weiß, manche feiern sich dafür. Ich habe Frauen mein Leben passieren lassen, die für mich nicht ansatzweise Sinn ergaben. Mit denen ich auch kein Stück klargekommen bin. Und ja, das kann auch mit mir zu tun haben; das stelle ich nicht in Abrede. Aber das waren wirklich komplizierte Geschöpfe, die gegen jedes Naturgesetz, allen voran die Logik, verstießen. Frauen haben einen Begriff für dieses Phänomen: Gefühle. Ich habe es gegoogelt, das Wort gibt es tatsächlich. Achja, was ich von Frauen selbst gehört habe: „Hormone“. Ich habe eine erlebt, die alles mit ihren Hormonen entschuldigte. Daraufhin habe ich mal den Fehler begangen ihr zuvorzukommen:

„Deine Hormone sind wieder schuld, oder?“

Ihre Augen haben mich mehrfach hintereinander getötet. Hormone kann man sehen. In den Augen einer Frau, wenn man etwas falsch gemacht hat. Seitdem denke ich nur noch das Wort „Hormone“. Aber das merken sie auch. Sie riechen unsere Gedanken.

Fies, oder? Die Launen der Frauen auf so etwas zu reduzieren. Aber ich erinnere die aufgeregte Leserin an dieser Stelle, dass es eben eine Frau selbst war, von der dieses Argument kam. Und freilich hat auch der Mann Launen. Aber halt nur gute. Scheeeeerz. Wir beruhigen uns. Launen hat jeder Mensch.

Wo waren wir? Schon die ersten Frauen unterwegs zu meiner Wohnung, das Nudelholz bedrohlich schwingend? Wir waren bei „kompliziert“.

Macht sie das nicht gerade so reizvoll? Dass man sie entschlüsseln muss? Was mehr Menschen bereits das Leben gekostet haben dürfte als die Entschlüsselung des Enigma-Codes der Nazis. „Lego“-Technik ist ein Witz dagegen, zumal Lego ja die Anleitung gleich mitliefert. Ist das nicht die Herausforderung eines Gentlemannes, die Frau dadurch regelrecht zu erobern, dass er sie versteht? Nein. Völliger Blödsinn. Denkt man auch als Mann manchmal. Aber dann ist es oft zu spät, dann ist mann schon entrechtet und vogelfrei. Ich mag etwas ganz anderes an Frauen und überspringe die Beschaffenheit ihrer Körper, die ja selbst viele Frauen ästhetischer als den des Mannes finden. Wogegen der Mann in der Regel gar nichts hat … ganz im Gegenteil. An Frauen reizt mich, man mag sich wundern, zuvorderst das Innere. Also nicht im Sinne von Ausweiden. Das geht jetzt in eine ganz falsche Richtung. Mir geht es um das Wesen der Frau, das ich als sagenhaft angenehm empfinde: Sie sind weicher. Für manch Feministin sicherlich eine Beleidigung, aber ich meine es durchweg positiv. „Zart“ ist der wohl bessere Ausdruck. Und das zieht mich an, wobei – nochmal – ich mich auf die inneren Werte beziehe.

Auch wenn der Eindruck bis hier vielleicht ein ganz anderer sein dürfte, verstehe ich mich in aller Regel mit groben Ausreißern mit Frauen besser als mit Männern. Auch suche ich eher die (platonische) Nähe zu Frauen als zum Mann. Ich habe beispielsweise nicht den einen Kumpel (mir ging mit Pavel leider einer verloren, was ich sehr bedaure und noch lange betrauern werde), aber ich habe eine sehr gute Freundin, der ich Dinge mitteilen kann, die ich beispielsweise niemals einem Geschlechtsgenossen anvertrauen würde. Dabei übersehe ich allerdings keineswegs, dass jene Frau hochgradig, geradezu penetrant attraktiv ist, was ich im Übrigen auch auf ihre Augen beziehe, doch gefährdet das nicht unser Verhältnis. Dazu ist sie mir viel zu wichtig. Und so schaffe ich es, sie mehr als Mensch als als Frau zu sehen. Für diesen Satz muss ich mich mal eben kurz feiern. Die Hälfte dessen, was ich hier geschrieben habe, wollte ich mir eigentlich verkneifen. Aber scheißen wir gemeinsam auf politische Korrektheit. Wenn ich so etwas schreibe, sehe ich manchmal Leser vor meinem geistigen Auge, wie sie erste Pamphlete verfassen. Und dann reagieren aber auch die, die es verstehen, die die Ironie erkennen. Und das erwähne ich vor allem deshalb, weil das der nächste Punkt ist:

Extrem sympathisch sind mir Frauen, die mit Selbstironie aufwarten. Meinem Empfinden nach findet man die Fähigkeit zur Selbstironie eher bei Männern. Aber selbstironische Frauen haben mich sofort. Doch das ist Geschmackssache, stehe ich generell auf eine Ironie, die mit maximaler Trockenheit einhergeht. Ironieresistente Frauen hingegen finde ich so dermaßen abtörnend, dass ich in ihrer Gegenwart in ein Koma falle, das ich aber mit offenen Augen und damit unbemerkt absolvieren kann.

Ah, da mein ICE heute eine Umleitung über Paderborn fährt, habe ich 90 Minuten mehr Zeit. Was bedeutet das nun für Sie? Dass Sie Zeuge einer Entstehung eines Zweiteilers werden. Ich nutze also die Gelegenheit der allgemeinen Unruhe unter den Mitfahrenden, die gerade einen Aufstand gegen die Deutsche Bahn anzetteln, um hier einen Schnitt zu machen. Das gibt mir aber auch die Gelegenheit, im zweiten Teil direkt auf Kommentare eingehen zu können! Womöglich ist ja auch die eine oder andere Anregung dabei.


 

56 Kommentare

  1. Lieber Seppo! Das Lavieren zu Beginn und die zwanghaft eingeschobene „Metoo“-Sache mal weggelassen finde ich deine Ausführungen sehr differenziert und gefühlvoll. Kein Grund, vor Nudelhölzern Angst zu haben. Über Weiblichkeit zu schreiben, ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe und ich finde sie hier ganz gut angegangen. Was allerdings die „Zartheit“ der Frauen angeht, die ich von mir und anderen wohl kenne, muss ich deutlich sagen, dass dies nur die eine Seite der Medaille ist. Auf der anderen Seite können Frauen viel härter und brutaler zu sich selbst – und zu anderen Frauen und Männern sein, weswegen es z.B. sehr angenehm sein kann, zu einem „männlichen“ Arzt zu gehen. Ich bin jedenfalls gespannt auf Teil 2. Da wäre nämlich noch die mit Weiblichkeit verbundene „Muttersache“, die eigentlich noch viel schwieriger ist…

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  2. Bisher gefällt’s mir, deswegen trage ich freudig ein heutiges Erlebnis bei: Ich erkläre in der 5. Klasse die Regeln für ein Spiel (natürlich wortreich), unterbreche mich, um für Ruhe zu sorgen und sage: jetzt weiß ich wegen euch nicht mehr wo ich war. Ein Bub: typisch Frau. Gelächter. Hatte er Recht?

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    • Ich spreche an dieser Stelle natürlich nicht für Seppo. Folgendes ist nur mein eigener Senf:

      Als „typisch Frau“ würde ich das so nicht sehen. Natürlich wird vieles als „typisch“ eingestuft und ebenso oft mit irgendeinem Geschlecht verbunden. Meine Erfahrung ist allerdings, dass Männer bei einer Unterbrechung (auch bei einer selbst gewählten) oft genauso schwer wieder ins Thema finden, wie Frauen. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass sich Männer seltener selbst unterbrechen, sondern wenigstens im Geiste bis zu einem Punkt fortfahren, an dem sie wieder einsteigen können.

      Und dass es ein Junge eingeworfen hat (nämlich das „typisch Frau“) dürfte eher auf eine Prägung dieses Jungen aus dem zu Hause kommen (auf dem ersten Blick – ohne den Jungen zu kennen – wurde ich auf eine stark männlich geprägte Erziehung hindeuten, bei der Frauen „eher“ gering geschätzt werden).

      Das bedeutet: entweder er wollte nur Aufmerksamkeit (dominantes Verhalten) oder er hat dominantes Verhalten (aus der Erziehung) nachgeahmt. Beides heißt: du warst weder als Person, noch als Lehrerin gemeint, sondern der Junge wollte sich „verwirklichen“… :-)

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      • Danke! Mir war nämlich bislang gar nicht so ganz klar, was der Junge eigtl meinte. Klar wollte er Aufmerksamkeit und der Geschlechterkampf ist bei dieser Klasse grad eh in. Im Übrigen bin ich überzeugt, dass völlig geschlechterunabhängig jeder mit 31 Fünftklässlern zwischendrin Konfus wird.

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      • Hehe, natürlich ist es Schuld! Und zwar für alles! ( :-)) ) *lol
        Nö, im Ernst. Für den „Männerschnupfen“? Ich denke, da ist wohl eher schlampiges, undiszipliniertes, „männliches“ (ich weiß es ja eh) Verhalten zuständig, was bedeutet, dass MANN keinen Schal, keine Haube, keine dicken Socken, und sowieso keine lange Unterhose verwendet und sich entsprechend schneller und stärker erkältet als Frauen. Und warum machen wir das nicht? ICH brauche so etwas nicht. (Klingt doch sehr vertraut, oder?)

        Dazu muss gesagt werden, dass auch die Modeindustrie eine kleine Teilschuld trägt. Immerhin gibts ja für Frauen Bekleidungsstücke, die MANN kaum noch aussprechen kann geschweige denn, dass er überhaupt weiß, wofür dieses Teil überhaupt gut sein soll. Und was gibts dann für Männer – das ist doch ewig das gleiche!

        Sollte es nicht endlich MANN-gerechte Modelinien geben? Dämmstoffjacken statt Daunenjacken, Flüssigstyroporschals statt Kaschmirschals, Polyesterflocksocken statt Wollsocken und Jeans mit eingearbeiteter Wärmedämmlage statt (billigen) Stoffjeans – DAS würde Männer herausfordern und vor allem sinnvoll schützen, ohne sich zu „weiblich“ zu fühlen…

        Und nein: natürlich ist das nicht ernst gemeint, denn es gäbe auch für Männer gute Produkte. Aber wie erwähnt, einem Großteil der Männer fehlt wohl das nötige Interesse an Mode – und so wird der „Männerschnupfen“ wohl noch länger Thema sein…

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        • Ach ja, hab vergessen, dass Frauen (irgendwie) unsere Gedanken lesen können. Da schreibe ich gerade über den Männerschnupfen und meine Frau schiebt mir eine geschälte Mandarine über den Tisch. Um so erstaunlicher, weil ich vermutlich irgendwann letztes Jahr die letzte gegessen habe….

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        • Interessant! Ich hab jetzt direkt halb nackte Engländerinnen vor Augen, die kreischend über die Partymeile stürmen. Vllt sind Frauen gar abgehärteter!? Oder Alkohol hilft doch. Juhu wieder ein Klischee untergebracht. :-)

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        • @Seppo Wenn du meinst, dass ich vom testosterondurchtränkten Macho zum Frauenversteher mutiere, dann seien hier alle Winde in diese Richtung aus den Segeln genommen – ich verstehe Frauen vermutlich sehr viel weniger als ich selbst annehme. Soll heißen: ich Gefahr besteht nicht, ich bleibe ein (einfacher) Mann… :-)

          Wenn es eine Anspielung auf meine „Männerschnupfen“ – Attacke ist, dann wechsle ich nicht zwangläufig die Seiten, nur weil ich lächerliche Klischees kritisiere, die so überhaupt nicht in (mein) „Männerbild“ passen. Mal ehrlich: ER hackt sich einen Finger weg und geht am nächsten Tag wieder arbeiten, aber wenn er einen Schnupfen erwischt, lässt ER sich mindestens 4 bis 6 Wochen bemuttern.

          WHAT THE F….?

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  3. Würde mich nie und nimmer, als ein an Schizophrenitis Leidender, so nonchalant ausdrücken, dennoch habe ich mal jemanden sagen hören: Mit dem allmonatlichen Blutvergiessen geht ein flatulierender Drache einher. Teil II kann sich vielleicht mit dieser gewagten Hypothese auseinandersetzen. Oops, da wetzt sich jemand die Krallen, muss mich schnell mal verbarrikadieren gehen.

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  4. Teil 2 muss kommen. Danke, DB! Da war noch zu viel Männlichkeit in der Weiblichkeit. Aber du steigerst dich von Satz zu Satz und dein Ego-Feiern hat mich dazu gebracht, laut zu lachen. Im Guten!
    Mir stellt sich die Frage, warum „wir Frauen“ unsere Körper zwar schöner finden, uns gleichzeitig aber viel mehr an ihnen stören. Da muss ich nur die Salattheke in der Kantine beobachten. Bei deiner Frisur würde mich außerdem interessieren, wie du dazu stehst, wenn Frauen sich einen Mann anlächelnd in den Haaren spielen. Und noch vieles mehr. Aber überrasch mich doch. Das mögen Frauen. Mache zumindest. Manchmal.

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  5. Ich finde deine Ausführungen cool und ich gebe dir fast in allen Recht…..Frauen sind einfach komplizierter als Männer und Frauen untereinander geht oft gar nicht, aber genau aus diesen Gründen liebt ihr uns ja :-) und genau aus diesen Gründen, sind wir es wert, das Du über uns schreibst. Stell Dir vor, wir wären so handsam, wie ihr meint, dass wir sein sollen, dann hättest du nichts zu schreiben und die Männerwelt würde sich furchtbar langweilen, also ist es gut, dass wir so sind, wie wir sind. Mit all unseren Hormonen, Gezicke und unserer „Zartheit“.
    LG

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  6. Am Ende geht es immer um Menschen, die meiste Zeit trifft man ja Menschen im Alltag, die mag man oder nicht. Die verhalten sich blöd oder nicht. Ich muss gestehen, dass mich daher ein Aufdröseln oder Neuorientieren der Geschlechter eher langweilt (obwohl mir der Text gefällt), weil es am Ende doch wieder nur auf Schubladen hinausläuft.

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  7. Danke! Ich musste oft laut lachen, z. B. bei „Sie riechen unsere Gedanken.“ Hihi, ja, das tun wir… Und was unsere „Kompliziertheit“ angeht: Nach meiner Erfahrung trauen sich viele Frauen oft nicht auszusprechen, was sie gerne hätten bzw. brauchen, hätten aber gerne, dass unser Mann das trotzdem merkt, quasi durch Gedankenübertragung… da WIR ja wissen, wie das geht, erwarten wir das auch von unseren Männern („wenn du mich wirklich lieben würdest, wüsstest du, dass…) – aber: meistens Fehlanzeige. Und schon wird´s kompliziert! Seit ich das kapiert habe, versuche ich mich in direkten Ansagen – klappt viel besser als Gedankenübertragung! Aber ist gar nicht so leicht, denn, jetzt kommt´s: Wir sind nicht von Natur aus so – das ist in der Kindheit antrainiert, um ein braves Mädchen zu werden, davon bin ich überzeugt.

    Ich freue mich auf den zweiten Teil!

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    • das bilden wir uns ein und verunsichern die armen geschöpfe so dass sie selbst glaubn sie hätten diese gedanken gehabt die wir ihnen suggeriert haben … ist wie mit kindern , da wissen mütter auch nicht alles können das aber hervorragend verschleiern … und ,liebe carola , glaub mir , wir sind von natur aus so ! :-D

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    • Tja, das mit der Gedankenübertragung funktioniert nicht ganz so einfach, wie gewünscht – vor allem Richtung Männer. Ich habe mir deshalb angewohnt, meine Frau so oft wie möglich anzusehen. Denn bereits am Gesichtsausdruck kann MANN erkennen, ob FRAU etwas auf dem Herzen hat. Okay, wir wissen zwar oft nicht was, aber einem MANN wird es ja schon hoch angerechnet, wenn er überhaupt etwas bemerkt… :-P

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        • Ich schaffe es nicht, deine These in Abrede zu stellen. Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht. Jedenfalls halte ich es ähnlich wie ein Doktorand, der bei seiner Promotionsrede über seine Familie geredet hat und der vor allem einen Tipp seines Vaters verinnerlicht hat: Ist die Mama (Frau) zufrieden, ist die ganze Familie zufrieden.
          Und das trifft es auch meiner Meinung nach genau auf den Punkt. :-D

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  8. Männer sind toller als Frauen, auf jeden aus Männersicht. Ich überlege oft wie toll es wäre, schwul zu sein. Tag und Nacht Alkohol, Drogen und PlayStation und Fernsehen. Nix als FastFood, weil in der Küche schon Pilze wachsen auf dem Geschirr, d.h. wo noch keine Fruchtfliegen sind. Sich Sonntag abend gegenseitig fragen was am Wochenende genau passiert ist. Und keine Antwort finden. Körperhygiene einfach mal komplett weglassen. Riecht doch irgendwie geil, Dreck.
    Was wär das alles schön. Ich wäre schon mit 6 zu den Sistas gewechselt wenn da nicht ein bzw. drei Probleme im Weg wären: Pimmel und Eier. Volles Programm ekelhaft. Geht einfach nicht. Bah.

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  9. Generell schwieriges Thema – vor allem, wenn man danach noch vor hat, weitere Blogartikel zu schreiben, die gelesen werden sollen… :-P

    Trotzdem guter Artikel. Und wenn ich das sage, soll das ruhig was heißen, denn meine Meinung über Männer ist tatsächlich nicht die beste. Ich bin gegenüber Männern wesentlich kritischer als gegenüber Frauen, was vermutlich daran liegen könnte, dass Männer weitgehend ihren Sinn „Mann zu sein“ verloren haben und damit beinahe hoffnungs- und willenlos wie ein Stern im All herumtreiben und sich „gehen lassen“.

    Spätestens hier wird klar, dass ich „Aufklärung“ von Vera Birkenbihl wohlwollend aufgenommen habe und die Krone der Menschheit (die wohl nur der Mann im Geschlecht „Mann“ gesehen hat) wiederum gerne an die Frauen abtrete. So betrachte ich mich (und alle Menschen) als das was wir evolutionstechnisch sind: eine Laune der Natur (und entsprechend einfache Problemlösungen, unkomplizierter Umgang und überlebensgetrimmt – wer mehr erwartet, sollte sich an eine Frau wenden ;-) ).

    Warum ich trotzdem nicht unter Depressionen leide und Männer durchaus schätze (wenn auch kritisch betrachtet): die „Laune der Natur“ bringt auch Besonderheiten mich sich – nämlich von allem viel mehr als vom „Generationen fortführenden Geschlecht“ (Frau): viel mehr Genies, viel mehr Deppen (also echte geistige Vollpfosten), viel mehr Soziopathen, viel mehr Psychopathen, viel mehr Superhelden usw.

    Heißt nicht unbedingt, dass es besser oder schlechter ist, aber Männer decken die „Randgruppen“ wesentlich stärker ab als Frauen. Meine persönliche Vermutung ist daher, dass genau aus DIESEM Grund Frauen „komplizierter“ sind, weil sie sich schützen müssen vor den schlechten Randgruppen. Ob das so stimmt, weiß ich selbst nicht. Sollte hier jemand Bescheid wissen, würde es mich interessieren… :-)

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