audio Eine „Fashion“-Bloggerin und Satire

satire(Bildquelle: Bildschirmfoto, tatsächlich mit einer Kamera abfotografiert, von „Fashion-Library“, bearbeitet von mir)

Hoerbar_haare seppolog_HÖRBAR auch als Podcast bei iTunes und Soundcloud!

Seit einer Woche nun bin ich Strohwitwer und auch wenn dieses eine Zwischenbilanz ist, ist es kein Fazit zur Halbzeit, da die Halbzeit noch nicht vorbei ist, die Halbzeitpause noch nicht erreicht. Darüber wollte ich eigentlich schreiben. Wird vertagt, denn:

Mein Wochenstart wurde dadurch erheitert, dass eine – achtung! – „Fashion“-Bloggerin unter anderem über mich schreibt und das dann als „Satire“ kennzeichnet: „Satire? Kann ich auch!“ heißt ihr Artikel. Mehrere Reflexe zuckten nach dem Lesen in mir:

1.) Nein, kannst Du offenbar nicht. 

2.) Sehr gewollt, sehr unmotiviert. Warum eigentlich überhaupt?!

3.) Nicht darauf eingehen, sonst wirke ich beleidigt.

4.) Auch nicht verlinken.

Ich gehe nun doch darauf ein, denn das Problem ist, dass es mich in den Fingern juckt, mir böse Repliken auf der Zunge liegen, die ich aber zum Großteil runterschlucke, denn sonst: siehe drittens. Ich bin nicht beleidigt. Und ich verlinke die „Satire“ auch gerne, damit sie überhaupt jemand liest.

Ich schreibe mir selber keine satirischen Fähigkeiten zu, da man damit nur auf die Fresse fliegen kann, wie dieses Beispiel ja zeigt. Man verhebt sich schnell und sollte auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Ich schreibe mir aber Selbstironie zu und stellte beim Lesen fest, dass jene Bloggerin mir Dinge auf eine unfassbar satirische Art, die sie als Begriff einleitend selber noch einmal definiert – sicher ist sicher-, damit auch jedem deutlich wird, dass eine „Satire“ folgt, was sonst nämlich schwer erkennbar ist, unterstellt, die ich mir selber schon hundertfach angekreidet habe, die ich sogar zelebriere. Sie schreibt im Zusammenhang mit mir von „Größenwahn“. Ja. Hm. Das hat sie offenbar beim Größenwahnsinnigen selbst abgeschrieben. Denn den Aspekt trete ich ungefähr zweimal pro Woche platt.

Sie scherzt über meine „schlecht laufende Karriere“, womit sie natürlich Recht hat, da mein Arbeitgeber vor Kurzem insolvent ging, was meinen Kollegen und mir einen tiefen Schlag in Fresse und Magen versetzt hat, da damit mehr als nur ein Job verlustig ging. Ich habe die unangenehmsten Wochen meines Lebens hinter mir. Nicht nur wegen des Jobverlustes. Das geschieht so vielen. Aber insbesondere wegen des Verlustes eines Teams. Aber ich selber sage immer: Satire darf alles, also auch darüber scherzen. Das muss ich vertragen können, was ich auch tue. Denn unter uns: Die besten Witze über diese Situation haben das Team und ich schon selber gemacht. Daran kommt jene Bloggerin nun wirklich nicht ran.

Sie schreibt auch über den/das „Dampfbloque„, der/das auch nicht so gut bei ihr wegkommt. Sie lese uns beide nur aus Höflichkeit. Aus demselben Grunde lese ich ihren „Fashion“-Blog nicht. Etwas verklausuliert wirft sie mir vor (es sei denn, sie tut das, ohne es zu merken), ich versteckte mich hinter meinem Bart. Zur Erinnerung: Eine „Fashion“-Bloggerin wirft mir das Verstecken hinter einem modischen Trend vor. Könnte Selbstironie par Excellence sein, halte ich aber auch nur für einen Kollateralschaden ihrer „Satire“.

Ich bin wirklich weder angefasst noch beleidigt und nehme auch niemandem irgend etwas übel. Doch wenn ich Gegenstand von etwas werde, das so laut unter dem Deckmantel des Versuchs einer „Satire“ in den Wald hinein geschrien wird, dann kann ich einfach nicht anders, dann muss ich mich der Nachwuchs-Satirikerin väterlich annehmen. Denn es liest sich auch wie ein frustrierter Hilfeschrei und ich helfe gern, auch wenn mir die Motivation hinter dem Artikel nicht ganz klar wird.

Ich schließe nicht aus, dass es lustig und nicht eben unfreundlich gemeint war. Ich bin auch keineswegs angepisst, vielmehr freue ich mich darüber, dieses als Thema verwurschten zu können!

Und meinen Namen „Seppo“ aufgrund seiner zweiten Silbe „Po“ mit eben diesem in Verbindung zu bringen, und dann semantisch unglaublich wortgewandt aus „seppolog“ „see-poloch“ zu machen, ist natürlich wirklich feinste Ironie und eine geeignete Möglichkeit, mich in die Nähe eines Arschloches zu rücken, was jedem natürlich zusteht.

Der mich kennt. Und vielleicht hat derjenige ja auch Recht.

Das Foto zu ihrem Beitrag zeigt die Bloggerin mit einem fotomontierten Bart. Der stehe ihr doch sicherlich besser als „Dampfbloque“ und mir, schreibt sie. Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass Frauen die Finger von Bärten im eigenen Gesicht lassen sollten. In ihrem Fall, würde ich sagen, schadet er zumindest nicht.

Natürlich weiß ich, wie kalkuliert manch Blog-Artikel geschrieben wird. Nennt man es „berechnend“, klingt es böse. Nennt man es „schlau“, klingt es etwas wohlmeinender. Sich an knaller Erfolgsblogs wie dem „Dampfbloque“ und diesem dranzuhängen, ist natürlich verlockend. Sie wird einkalkuliert haben, dass wir beide oder zumindest einer von uns ihren rundum gelungenen Artikel verlinkt. Und während ich das schreibe, fällt mir auf, dass sie ihrerseits uns vorwirft, dass wir uns gegenseitig gelegentlich verlinken. Die Kritik nehme ich an und verzichte nun doch auf eine Verlinkung ihres Artikels. Der Leser muss ihn leider selber suchen. Ich schlage vor, nach „fashion“, „blog“ und „satire“ zu suchen, viel dürfte da nicht kommen.

60 Kommentare

  1. Any press is good press, sach ich ma 😉 Und das schlimmste ist, dass ich wirklich drei Minuten für die Suche nach dem entsprechenden Beitrag verschwendet habe. Habe ihn auch gefunden. Sieht wohl kalkuliert aus das Ganze. Die Wege des Seppoversums sind unergründlich…

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  2. Das Scherzen über eine „schlecht laufende Karriere“ – unabhängig davon, ob Du das verträgst oder nicht – ist meines Erachtens eher weniger Satire, sondern im besten Fall Schadenfreude, im schlechtesten einfach nur mieser Stil!

    WENN man so etwas tut, dann doch bitte von einem möglichst hohen Ross. In diesem Fall erscheint es mir eher vom Rücken eines Shetlandponys erfolgt zu sein…

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  3. Toll, ich war jetzt neugierig und habe mit ihren (sehr sachlichen *räusper) Beitrag zu Gemüte geführt.
    Also… Ich MUSS ihn als Satire sehen, ansonsten bestätigt nur die nächste Mitmenschin meine Vorurteile gegenüber der Welt :D.
    Also da kannst du (bzw ihr) wohl locker drüber stehen. Klingt eher nach einer beleidigten Leberwurst. Schade. Das war für sie dann ein Eigentor.

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  4. Typisch Seppo: „Ich schlage vor, nach „fashion“, „blog“ und „satire“ zu suchen, viel dürfte da nicht kommen.“ Auf Seite 38 sagt mir Tante Gurgel: „Damit du nur die relevantesten Ergebnisse erhältst, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 378 angezeigten Treffern sehr ähnlich sind. Du kannst bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen. “

    Nimmt man – dem Vorschlag folgend – „Seppo“ in die Suche auf, sind es „nur noch“ 44 angezeigte(!) Einträge. Irritierenderweise hört Gurgel beim Einzelstichwort „Seppolog“ bei mir erst bei 60 auf zu zählen …

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  5. Bart? Größenwahn? Echt jetzt? Ist mir noch gar nie aufgefallen. Ich muss wohl aufmerksamer lesen.
    Zum Glück hast du Follower, die es offenbar eigentlich gar nicht sein wollen, aber dann explizit an Bärten und Selbstverherrlichungen herumnörgeln, damit es die Follower, die es freiwillig und gerne sind auch mitbekommen 😉 So, ich muss wieder mein Seppo-Mantra singen …

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  6. Lieber Seppo,
    Mann, das war ja ein Eigentor – ich habe Dich soeben deabonniert (ich glaube aber, das ist youtube…) und folge stattdessen der Fashion-Bloggerin. DIE kann halt Satire!
    Ach was, ich habe besagten Artikel nicht mal gefunden und halte es gerne mit ReiseEule und gönne der Dame keine zusätzlichen Klicks. Trittbrettfahrer mag eben niemand. Lass Dich nicht frustrieren und ob Deines tragischen Karriereknicks von irgendwelchen niederklassigen SchreiberInnen verhöhnen. Du (nebenbei – der MH auch, der kann sich aber selbst verteidigen) machst das hier prima. Was kümmert es die Düsseldorfer Eiche…

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  7. Ich habe es gleich gefunden -nachdem ich 10 Minuten mit mir gehadert hatte, ob ich es finden will … aber Neugierde und Frauen … Vielleicht wurde sie bei deiner Seppo-Blog-Auszeichnung 2016 nicht genug gewürdigt?
    Manchmal seierst du ein wenig für den Frieden … aber grundsätzlich bräuchten wir mehr von deiner Art.
    You just made my day!

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  8. Ich hab’s nicht gefunden, aber wohl auch nicht richtig recherchiert. Ich bin mehr so ein Intuitiv-Blogger und Recherchierer, und schnell abzulenken. Dann sehe ich wieder dolle Kommentare und schon schau ich mir einen anderen Blog an und und und … also war’s wohl auch nicht sooo wichtig zu recherchieren. Abundan schaue ich dann in die History und lande dann doch wieder hier, ohne groß zu recherchieren. Also das sagt mir selbst, was wirklich wichtig ist für mich. Danke Seppo, You Mad My Day 🙂

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  9. also ich folge dem Beispiel der ReiseEule und spare mir das googeln nach diesem missglückten Satire -versuch . Mir hat das lesen des oben angefügten Ausschnitts genügt. Abgesehen davon dass ich mich mit Fashion-Bloggerinnen ohnehin etwas schwer tue , diese hier liegt mir besonders im Magen ob ihres pietätlosen Lästerns über den Verlust des Arbeitsplatzes ( vielleicht müsste sie selbst diese Erfahrung mal sammeln müssen)und jeglicher Empathie-Freiheit. Zudem scheint ihr der Sinn des Bloggens nicht geläufig zu sein.
    Letztendlich fühle ich mich persönlich beleidigt von ihrer Aussage deine Leser wären doch gekauft ! Da versteh ich keinen Spaß, weil ich deine und auch Manu’s Blogbeiträge immer gerne lese.

    in diesem Sinne , mach weiter so , deine Leser lieben dich … sagt die wolfskatze …. 🙂

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  10. Das nenne ich ein „egoistisches“ Eigentor. Auch ich werde nicht suchen und kann nur milde lächeln und mich den ernsthafteren und auch ironischen Dingen dieser Welt zuwenden.
    Achso, übrigens ein sehr verdrehter und für „Satiriker“ sehr schwer zu verstehender Artikel, der mir ausgesprochen gut gefallen hat.
    Gruß Ede

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  11. Es gibt Blogs, denen folgen viele Menschen und diese Verfolger, die kommentieren sogar. Scheinen sich also wohlzufühlen.
    (Tun sie! Kann ich aus eigener Erfahrung sagen.) (Geld her!)
    Und dann gibt es Blogs, die aus eigener Kraft nicht so ankommen.
    (Kenne ich auch. Ich zum Beispiel berichte nur etwas, wenn es etwas Neues zu erzählen gibt.)
    Die letzte Gruppe unterteilt sich noch einmal (ohne Schnittmenge wohlgemerkt) in zwei Gruppen:
    1. Die, die damit vollauf zufrieden sind.
    2. Die Neider.
    Die zweite Gruppe, in Deutschland leider weit verbreitet, die versucht sich an die erste Gruppe, die der überaus erfolgreichen Blogger, anzuhängen. Dazu glauben sie dann schon mal, sich auf neuen Gebieten (Satire) ausprobieren zu müssen und können den Neid doch nur schwer verstecken.
    Das sind in meinen Augen Menschen, denen wir wenig Beachtung schenken sollten, sonst ginge der Plan ja auch noch auf.

    Und das mit dem wenig erfolgreichen Berufsweg setzt dann allem die Krone auf. Also ich für meinen Teil bin sehr froh mich dem Raketenforscher, Seppologger, Fernsehonkel, Satiriker, Schwadronierer, Ironiker, Spaßmacher, Grübler usw. angeschlossen zu haben.
    Bleib, wie du bist Seppo! Wir lieben dich!
    (Ich verzichte für diesen Beitrag auf mein Honorar!)

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  12. Finden? Eine Minute: Copy und Paste, haaahahahha…. ;_)
    Du schuldest mir noch GELD Seppo. Da Du mich ja auch gekauft hast. Ha, jetzt weiß ich also, warum Du mir gefolgt bist… und ich so auf Deinen Blog kommen musste. Aha. Danke für diese Hinweise. Alles klar.
    *frechgrins*… Naja, sie hat’s versucht. Aber man weiß ja, Journalisten die im Dreck fühlen, äh, wühlen, leben gefährlich, das ist wahr. 😀 Und wenn DAS Fashion ist, dann bin ich Rosenputtel. Oder Schneerot. DAS war jetzt auch an der Gürtellinie vorbei. Aber ich behaupte auch nicht, dass es Satire sei.

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  13. Ich nehme an, du hast sie vorher beleidigt und verschweigst es uns … ansonsten würd ich den Fehdehandschuh von ihrer seite nicht verstehen…
    Oder: Es kann ihr nur um die Klicks gehen.
    Klar bist du größenwahnsinnig, aber lustig eben auch. Und schreiben kannste. Und kreativ biste. Wie wäre es mit nem Fashionblog?

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  14. Gut… dann wird mein Kommentar eben nicht freigeschaltet?. Bin hier unbezahlte ständige Leserin, aber scheinbar ist das doch nicht gewünscht. Ich lasse das dann mal. Obwohl das wohl nicht die Intention dieses Artikels und dieser „Fashion-Bloggerin“ war. Auch gut.
    Ob das jetzt guter Stil war, ist mir dann auch egal. Habe eh keine Zeit mehr. (Obwohl…) …
    Ach, manche Dinge muss man einfach nicht verstehen. Weder irgendwelche Blogartikel, noch satirische Schmähblogartikel. Wurscht!

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      • Echt? Gibs zu, Du bastelst heimlich an einem Fashion Blog: Wie trägt der feine Herr den Bart heute? Gezwirbelt, geflochten oder offen? Mit oder ohne Pomade?
        Soll Kopfhaar gescheitelt werden?
        Und ganz wichtig: Der Stilvolle braucht niemanden, der ihm sagt, was in ist!
        Du darfst selbstverständlich auf alles antworten. Wer wollte Dir das verbieten?

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      • ach so… ich habe halt noch nie gesehen, dass da was von „genehmigen“ stand, darum. War einfach nur stunned, dass es das hier gibt. Sonst bist Du dann aber wuppdiwuppschnell…. 😀
        Ausserdem war mir ja bewußt, wie scharfzüngig (selbstbeweihräucherung, hab ich von Dir gelernt!) mein Kommentar so war. *g*
        fast hättest du mich verloren. Aber hier bin ich also doch noch. 😀

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  15. Naja, und dann war ich denn doch auch neugierig und hab’s gefunden, nun, ich hab‘ aber nicht bis unten hin gelesen, denn, wer das getippt hat scheint wenig Background zu haben … Die Geschichte mit dem Award, es will mir so scheinen, als wäre es eine Seppo-Schöpfung … Ich selbst war auch mal recht gebauchpinselt, als mir jemand davon vor schwärmte, dass ich vorgeschlagen worden wäre und bescheiden wiegelte ich ab, dass ich doch ein nano-Zwerg gegen Galactico-Seppo sei, aber als der erste Schmeichel-Effekt verklungen war steckte mir mein Blog-Brother 2 was es damit auf sich hat, der Award, und im Stillen war ich auch schon drauf gekommen.

    Prinzipiell ist doch jeder Blogger von seinem eigenen Produkt überzeugt, sonst würde er sich die Mühe nicht machen. Wir sind nicht nur die absoluten Selbstdarsteller vor dem Herrn sondern möchten auch eine Massage verbreiten. Ich mit meinen 5 Browsern und 3800 Desktop-Lesezeichen sowie die selbe Anzahl ungefähr an mobilen, was habe ich nicht schon für Blogs „gesammelt“, die ich eventuell später nochmal besuchen wollte. Da sind die Favoriten und auch die „Anwärter“ und watt weiß ich noch für Labels.

    Aber wo ich immer wieder einschaue sind der Seppo und Unerhörte Worte und das sagt alles über Favoriten aus. Und wo es dann in diesem Feschen Blog noch diese Namens- Verhohnepipelung, das ist so eine burschikose Art, die hatte ich so mit 18 oder 19, da gab es aber noch kein Internet, da habe ich noch Satire mit der Reiseschreibmaschine geschrieben und auf dem Firmenklo die Wände tapeziert, wo dann nächsten Tag nur noch die Ecken hingen .. aber ich schweife ab; OK, den Senf muss ich nochmal hier lassen hehe

    P.S. Jetzt fängt es in Hamburg an zu donnern, bzw. grollen, au weia, Land unter *bibber*

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  16. Einfach nach Fashion-Library suchen 🙂

    Ne, so schlimm sehe ich das nicht. Ich glaube, so gemeint war es auch nicht von ihr. Am Ende steht doch, dass sie euch toll findet 🙂 (oder war das bezahlt… Hmm, ich komme ins Grübeln).

    Ach ja, wegen der Geschichte mit dem Ironie-Smiley. Ich sah den immer nur als Zwinker-Smiley an. Wenn man etwas augenzwinkernd meint. Das muss ja nicht zwingend ironisch gemeint sein oder kann eine Unterkategorie der Ironie darstellen, bei der man tatsächlich zwinkern könnte. Beispielsweise, wenn etwas zunächst negatives etwas positives auslöst und man dies nicht direkt sagen möchte.

    Ja, das Zwinkern ist nicht unbedingt mit Ironie verbunden.

    Zudem erinnerte ich mich an einen Kommentar eines Users zum Songtext von „Ironic“: Isn’t it Ironic that nothing in this song is actually ironic?“

    Dazu habe ich folgenden Link gefunden:
    http://www.isitironic.com/alanis-morissette.htm

    Am ehesten könnte noch folgender Teil ironisch sein.

    „Mr. Play It Safe was afraid to fly
    He packed his suitcase and kissed his kids goodbye
    He waited his whole damn life to take that flight
    And as the plane crashed down he thought
    “Well isn’t this nice…”“

    Der Rest ist es definitiv nicht. Ein hohes Verkehrsaufkommen, wenn man ohnehin zu spät dran ist, ist nicht ironisch. Es ist Pech. Damit muss man rechnen. Wäre man eben früher los, ganz klar.

    Aber obwohl Alanis verteidigt wird
    http://www.salon.com/2014/05/08/what_everybody_gets_wrong_about_alanis_morissettes_ironic_partner/

    gibt sie es doch zu und versucht es mit neuen Lyrics. Auch die sind nicht ironisch.
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/hit-neuauflage-alanis-morissette-meint-es-wieder-mal-ironisch-1.2734630

    „It’s like they announce a new iPhone the day after you buy it“ ist vermeidbares Pech.

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  17. Ach, ich mit meinen guten Herz! Mir tut die ja schon fast wieder leid!
    Würde ich (so!) einen Fashion-Blog betreiben, würde das auch keiner lesen wollen. Gut, wahrscheinlich würde ich mich nicht an Satire versuchen und wenn, dann nur picke-packe-voll. Was einiges erklären würde, fällt mir dabei auf. Aber nun gut, lassen wir das mal dahin gestellt.
    Die Idee, über bekannte Blogger ein wenig den Traffic anzuheizen war ja grundsätzlich nicht mal so schlecht. Hätte ja auch klappen können, wenn Du dort kommentiert hättest, anstatt hier einen Beitrag draus zu machen.

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  18. Liebster Seppo!
    Sorry, ange habe ich mich Deinem wertvollen Blog nicht mehr gewidmet, aber nun ist mir da etwas aufgefallen, da einer Deiner geschätzten Leser offensichtlich feine Unterschiede diverser Blogs nicht auseinanderhalten kann…
    Zugegeben kann ich es als eitles Mägdelein, das ich nun einmal bin, auch nicht verkneifen, ab und zu über der Mädels liebstes Thema, sprich ,,Fäschn“ , zu berichten. Andererseits sehe ich mich aber auch schon fast gezwungen, in dieser unserer Welt ab und zu eine Satire loszulassen! Allerdings würde ich nie wagen, eine hochkarätigen Literat wie Dich aufs Korn zu nehmen! Dazu ist eine andere Person wesentlich besser geeignet, weil ich sie nun einmal genauer kenne: In den meisten Fällen ICH selbst.! Dass sich mein Über-Ich ab und zu darüber bei meinem Ich darüber beschwert, ist mir gänzlich wurscht, mit diesem Mobbing lebe ich schon ziemlich lange… Andere Personen würde ich, wenn ich je über sie schreiben sollte, so verfremden, dass sie sich selbst nicht mehr erkennen würden – Auch Du nicht! .
    Allerdings hast Du nun in Deiner gar lustigen Geschichte Deinerseits auf einen mir gänzlich unbekannten Blog reagiert (nein, ich werde ihn auch nicht suchen!) der es wohl gewagt hat, Dich zum Inhalt eines Geschichtchens zu machen… Also, nur so zur Info: DAS ist NICHT mein Blog HAPPINESSYGIRLS! In diesem Sinne – trotzdem Danke für die Werbung…

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  19. wenn jemand nicht mal wikipedia richtig schreibt – oder ist das teil der satire..? irgendwie check ich das ganze nicht.. was mich jedenfalls technisch interessieren würde (ich bin neu in dieser welt) wie findet man blogs, die einen interessieren könnten? ich finde immer nur blogs, die mich vorher finden – also ich folge dann denen, die mir ein like geben – aber das mit dem selbst suchen hab ich nicht gecheckt. oder kann man sich vorschläge machen lassen? das wäre schön 😉 nicht, dass ich so einer fashion bloggerin folgen wollte, aber es muss ja einen grund geben, dass du sie gefunden und für den award würdig erachtet hast..? (gesucht?) und abschließend: wo ist mein geld!? ich fühle mich als leserin un(ter)bezahlt! (ironie-ende.)

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    • es gibt diesen wordpress-reader oben links, da kannst du eigene schlagworte definieren, sodass dir entsprechende blogs vorgeschlagen werden. geld kommt, sobald du jeden einzelnen artikel von mir geliked hast 😉

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  20. Ja ich habe es getan und Zeit aufgewendet (oder soll ich sagen verschwendet) nicht nur den besagten Beitrag zu suchen, sondern auch zu lesen…okay teilweise zu lesen, denn er war mir irgendwann irgendwie zu blöd…

    Wenn ihr Eintrag satitrisch sein sollte, dann hat sie den Sinn hinter Satire nicht verstanden und wenn er wirklich ernst gemeint war, dann fällt mir gar nix mehr ein…Und überhaupt verstehe ich den ganzen Eintrag nicht…Da stellt sich mir die Frage: Was möchte uns die Autorin damit sagen? Aber viel eher sollte frage ich mich: Sollte man ihr so viel Aufmerksamkeit schenken und darüber nachdenken?

    Wie auch immer…Dein Blog ist mega! Ich lese Deine Einträge regelmäßig und feier sie! Auch wenn ich bisher nie kommentiert habe…

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  21. Ja, was möchte die Autorin sagen: Zuerst verfremdet und verunglimpft sie Blogbetreiber, die es drauf haben und zum Schluss lieber doch noch loben, das scheint mir ein unsicherer Mensch, der Aggressionen nicht authentisch auslebt sondern sie ins Unterbewusstsein verschiebt, und wenn sie dann mal explosionsartig raus schießen manifestieren sich in Hasstiraden voller Neid; und weil der Mensch doch sehr unsicher ist, aber auch seine Emotionen herauslassen muss, sich somit sehr aus dem Fenster lehnt, entschuldigt sie/er sich dann als Resümee.

    Vielleicht ist sie aber auch nicht explizit als Seppo’s Lieblings-Blog Nummer 1-3 genannt worden, man darf hier nur spekulieren.

    Schon früh entdeckte das Synonym „Chantao“ die Share-Funktion im www, da waren Twitter, FB oder WP noch gar nicht soooo angesagt. Heute teilen die User ja oft auf FB, wenn sie nur zum Pott müssen 😉

    Twitter als Bekanntmacher ist heutzutage in und die #hashtags, und ob es wirklich etwas bringt, dass Seppolog #bestread und #bestfollow sind, sei dahingestellt, ich habe jedoch die Möglichkeit damit meinen Respekt zu Seppo auszudrücken. Ich will noch nicht mal von Satire schreiben hier, aber Seppo ist ein wirklicher
    Literat (Literat heißt – im Unterschied zum Poeten, Dichter oder Autor – seit dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert der intellektuelle, in einer Schriftstellerszene verkehrende Schriftsteller. quelle: Wik.)

    Danke Seppo 🙂

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  22. Naja eins hat sie geschafft es wird sich über sie und ihren Blog unterhalten. Die Form war ihr wohl egal … Und sein wir mal ehrlich wie viele „kleine“ Blogger / Bloggerrinen gibt es die „scharf“ darauf sind ein like von euch beiden großen zu bekommen , wo wir wieder bei der Sache mit dem gelben Punkt oben in der Ecke wären … aber wenn sich dahinter noch ein Seppo oder Dampfblouqe dann ist das noch was ganz anderes …

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  23. Also, Leute die sich über Karrieren andere den Kopf zerbrechen haben auf jeden Fall keine eigene. Sonst hätten sie keine Zeit dazu. Mir reicht, wenn ich es hier lese, da brauche ich ihr keinen Traffic bescheren.
    Das wäre ja als wenn ich einem beschissenen Kellner Trinkgeld geben würde oder es von einem beschissenen Gast annehmen würde. Nix da….

    „Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass Frauen die Finger von Bärten im eigenen Gesicht lassen sollten. In ihrem Fall, würde ich sagen, schadet er zumindest nicht.“

    Dieser Absatz allerdings hat mich so zum Lachen gebracht, dass ich fast unter mich gemacht habe.

    Danke für die lustige Bettgeschichte. Nun bin ich wieder wach.

    😂😂😂

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