Kot im Bart?!

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Das titelt heute „Focus Online“ und er wird noch konkreter: „Eine Warnung für alle Frauen mit Vorliebe für Bärte und ein Hinweis für Männer mit voller Gesichtsbehaarung: Mikrobiologen zufolge sollen sich im Bart des Mannes mehr Bakterien befinden als in der Toilette, darunter auch Spuren von Kot.“ Ich werde nicht verhindern können, dass meine hochgeschätzte Mitbewohnerin diese Zeilen liest, deren einzige Leserin sie vermutlich ohnehin ist. Ich will gar nicht die Frage stellen, wie der Kot von der Körpermitte es bis an die (Kinn-)Spitze schafft. Ich habe da diverse Theorien, die ich aber hier mitnichten niederschreiben werde und ich bin überdies der festen Überzeugung, dass mein Bart kotfreie Zone ist.

Forscher haben laut Artikel diverse Bärte ausgebürstet und dann eben Stuhl in der Bürste gefunden. „Spuren“ von Scheiße eben. Das zeigt ganz nebenbei, wie effektiv das regelmäßige Bürsten – und nicht Kämmen! – von Bärten ist. Ich selber bürste (auch aus Gründen der Entspannung) mit diesem Gerät:

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 … wobei das rechte lediglich die Verpackung der Bürste ist (Meine Kunstlehrerin sagte mir zu Schulzeiten einmal mahnend: „Das ist keine Verpackung, das ist die Abbildung einer Verpackung.“ Wobei sie es nicht am Beispiel einer „Verpackung“, also einer Abbildung einer solchen tat, sondern anhand eines Stuhls. Zum Sitzen. Stuhl ist nicht gleich Stuhl.)
Ich überlege nun natürlich, ob ich meine Bürste in einem Labor auf Kotspuren analysieren lasse. Allerdings habe ich Angst vor der Wahrheit und bleibe der festen Überzeugung, dass mein Gesicht frei von Fäzes ist.
Die vom „Focus“ zitierten Forscher raten des Weiteren, dass Mann sich stets die Hände nach dem Stuhlgang wäscht. Bevor er sich in den Bart fasst, während er seine Darmausscheidungen stolz bewundert. Hände im Bart saubermachen verbietet sich jetzt somit auch.
Ich werde berichtet, wie meine Mitbewohnerin auf diese wissenschaftlichen Erkenntnisse reagiert, auf die mich übrigens „meine“ Maskenbildnerin aufmerksam machte, und die mich künftig mit mehreren Metern Abstand pudern wird.

 

28 Kommentare

  1. Hm, habe ich mir schon irgendwie gedacht. Irgendwie eine Funktion muss ja so ein Bartwuchs haben. Immer das lästige Rasieren und der Bart wächst auch schneller als Haare. Also logisch, dass der Körper darüber lästiges Material aussondert! Aber ich schätze mal, das auch unsere Haare eine ähnliche Funktion haben, auch wenn Sie manchmal, bei Frauen besonders, schön aussehen.

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  2. LoL
    Die naheliegendste Möglichkeit, wie das da hingekommen sein kann,
    hat sich dir aber nicht erschlossen.
    Das kommt vom zu viel „scheiße quatschen“! (*≧▽≦) hehe!
    Warte…Jetzt dauert es sicher nicht mehr lange dann bringen erst „Nivea“ und später „Sagrotan“
    das erste „Unter-der-Dusche-Bartwasch-Gel“ oder Schaum, mit und ohne Urea 5%,
    mit entwirrender Formel und Hitzeschutz, UND desinfizierend, NATÜRLICH!!!, auf den Markt.

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  3. Ich las kürzlich, dass Danksagungen an virtuelle Verfolger nicht mehr so angesagt sind, darum lasse ich das an dieser Stelle einfach mal bleiben.
    Was ich aber trotzdem loswerden will, ist, dass ich mir beim nächsten Arztbesuch auf jeden Fall mal einen Bartabstrich entnehmen lasse. Mal sehen, was da so drin ist. Übrigens denke ich, dass man die Kackebakterien im Bart durch zu viel Oralsex mit den Beinen hinter den Ohren bekommt. Das muss man sich jetzt am besten bildlich vorstellen.
    Nun gibt es meiner Meinung nach der Möglichkeiten zwei, aus dem Beschriebenem ein Bild zu konstruieren. Bild #1 ist nur lustig (ziemlich lustig sogar), wohingegen Bild #2 außerdem Aufschluss über den Ursprung der Bakterien geben kann.

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  4. Sehr interessant, wirklich. Ich, als stolzer Bartträger, kann sagen, dass mein Bart auch bakterienfrei ist. Meine Schwester berichtete mir aber von dem Artikel und sagt seit dem ständig, dass ich ihn mir entfernen müsse.
    Für mich ist das aber keine Option. Zum Glück! Ich bin also ebenso von der Reinheit meines Bartes überzeugt, wie du es von deinem bist.

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  5. […] kommt, und mir die Gelegenheit gibt, hier noch einmal zu erwähnen, dass in einem Bart nicht mehr Fäkalbakterien stecken als an anderen Oberflächen des Körpers. Zwar gab es mal eine Studie, die das Gegenteil […]

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