500 Seppologe

500

499 Geschichten liegen nun hinter mir, nachdem ich am 2. Mai 2015 hier zu bloggen begann. „Wir können!“ schrieb ich damals, obwohl ich gar nicht wusste, ob ich es wirklich kann und ob ich überhaupt Leser erreichen würde. Dabei ist es für meine Person nur folgerichtig, öffentlich zu schreiben, denn bereits als Kind habe ich das, damals noch handschriftlich und bis heuer erhalten, getan – allerdings unter Ausschluss jeglichen Publikums. Dabei sollten Worte doch gehört und Wörter gelesen werden! Vielleicht deshalb versuchte ich mich Anfang des Jahrtausends an einem ersten Blog, der da hieß: „planetNEX“. Und nicht wahrgenommen wurde, was aber zugegebenermaßen auch an den Inhalten lag. Die Wortgewandtheit, die mir oftmals völlig zurecht zugeschrieben wird, habe ich erst in meinen späteren Zwanzigerjahren kultiviert.

Natürlich würde ich von mir nie öffentlich felsenfester Überzeugung sagen, ich sei wortgewandt. Ich halte mich für einen guten Durchschnitt, der es im Vergleich mit dem, was sonst teilweise im Netz so geschrieben wird, natürlich leicht hat, sich davon positiv abzusetzen. Eine gute Schreibe erlangt man nur durch das Lesen guter Texte anderer Federn und genau das hatte sich bei mir mit Anfang 20 durch eine Reihe von Zufällen ergeben. Mein Vater, der in diesem Jahr leider bereits 70 wird, sagte einmal zu mir:

„Gut schreiben kannst du nur dann, wenn du Gutes liest.“

Also kündigte ich meine Abos des „Focus'“ sowie des Springer-Blattes „Die Welt“ und versuchte es von nun an mit Erzeugnissen der Qualitätspresse. Wer genau hinsieht, wird merken, dass man dort nach wie vor auf erstaunlich hochwertige Texte stoßen kann. Und manch Formulierungen bleiben da eben hängen, die man dann selbst verwurstet. Das ist der ganze Trick. Und mein Vater half mir dabei mit seiner uralten „Triumph“-Schreibmaschine, die er hoffentlich restaurieren lässt, bevor er sie hoffentlich mir und nicht meinem Bruder vererbt. Auf jener Maschine lernte ich das komplizierte Dreifingersystem, das dem Zweifingersystem haushoch überlegen ist. Würde man nun einen vierten Finger dazunehmen … unglaublich, zu was der Mensch dann fähig wäre!

Unweigerlich zum Schreiben gehört eine Aussageintention. Natürlich könnte der Leser meinen, dass ich in den meisten der 499 Geschichten des seppologs eigentlich über nichts schreibe. Und so wundern sich hier immer wieder Kommentierende, dass sie die Artikel mitunter doch bis zum Ende gelesen haben. Weil vielleicht wider Erwarten oftmals zwischen den Zeilen eine Intention zu finden ist? Ja. Und manchmal: absolut nein. Umso verzückter bin ich, wenn plötzlich etwas in meine Geschichten hineininterpretiert wird, woran ich nicht einmal ansatzweise gedacht hatte!

Als Blogger durchlebt man im Laufe der Zeit bestimmte Diskussionen. Andere Blogger werden das kennen, insbesondere die, die wie ich im Grunde nur über sich selbst schreiben, was bei Weitem aber nicht für alle zurückliegenden 499 Beiträge gilt. So werde ich beispielsweise nicht müde, gegen den braunen Sumpf, der sich wieder breitmacht, anzuschreiben, was mir hoffentlich mal nicht zum Verhängnis wird, wenn unser eigentlich so liberales Land dort einmal versunken sein sollte. Wir beobachten derzeit schlimme Entwicklungen in unserem Nachbarland Polen: Der Rechtsruck dort bewirkt bereits, dass nicht jeder mehr sich traut, laut seine Meinung zu äußern, die den derzeitigen Machthabern nicht gefällt. Sowas halte ich jederzeit auch in Deutschland (wieder) für möglich. Die Rechten haben es schon immer versucht, mittels der Demokratie diese abzuschaffen. So etwas kann leider sehr schnell gehen und selbst eine so zerstörerische Nation wie die deutsche ist so lernunwillig, dass auch ihr es gerade wieder passiert. Mit Grauen denke ich an die Wahlen, die international in diesem Jahr anstehen. Die Niederlande. Frankreich. Und auch wir drohen vom Wege abzukommen. Wir müssen doch nicht in jedem Jahrhundert das ausprobieren, das uns schon im vorangegangenen Jahrhundert kolossal entglitten ist! Kanada kann unmöglich alle Trump-Gegner sowie Millionen von europäischen Gutmenschen aufnehmen!

Darüber hinaus schreibe ich natürlich über mich selbst und so dauerte es nicht lange, bis der Narzissmus-Vorwurf kam, auf den ich nur gewartet hatte, da ich endlich damit kokettieren wollte. Abgesehen davon, dass er oftmals von Menschen kommt, die den Begriff gar nicht vollumfänglich verstanden haben, da er mehr als nur bloße Egozentrik meint, ist er wohlfeil und langweilig. Und es ist schon müßig zu antworten: „Dann lies halt nicht.“ Und dann habe ich einen Narzissmustest gemacht mit dem Ergebnis, dass ich mich noch viel mehr anstrengen muss, da ich bei Weitem nicht alle Kriterien eines gestandenen Narzissten erfülle. Aber ich arbeite daran und auf meinem Dachboden steht bereits ein Porträt von mir, das an meiner statt altert.

Natürlich ist das hier eine Selbstdarstellerei bis zum Erbrechen. Die ich für mich selbst nur damit rechtfertigen kann, dass sie einhergeht mit einer Eigenschaft, die ich bei mir (kleiner Scherz), aber insbesondere bei anderen Menschen nahezu liebe: Selbstironie. Der selbstironischste Mensch, den ich jemals kennenlernen durfte, ist dem eifrigen Leser bekannt als Sabrina USA. Sie erlebt Dinge, die andere verschweigen würden, die nicht einmal ein Vicco von Bülow für möglich gehalten hätte. Sie sollte bloggen! Allein die Nummer mit dem Beifahrersitz! Sabrina, ich würde es gerne hier verwenden! Sie übrigens war die erste, die mir riet: „Schreib ein Buch, falls es beruflich mal etwas prekär wird!“

Dann wurde es beruflich tatsächlich prekär. Ich habe das hier schon ausgebreitet und kann es selbst nicht mehr hören, aber in einen 500. Beitrag gehört es rein, zumal ich mir von Beginn an die Frage gestellt hatte: Wovor mache ich Halt, wenn es um mein Privatleben geht? Mehr als einmal musste ich beispielsweise meine Mitbewohnerin besänftigen, wenn es um ihre Darstellung hier geht, die im Kern stets der Wahrheit treu geblieben ist, aber auch, wenn ich mich selbst als idiotischer dargestellt habe, als ich tatsächlich bin.

„Was sollen meine Freunde denken?! Dass ich so einen Idioten zum Freund habe?!“

Nun ja, was das angeht, ist es mir inzwischen schon egal, wie über mich gedacht wird. Ich verkaufe durchaus meine Oma für einen guten Scherz, aber eben auch mich. Das habe ich erst in wenigen zurückliegenden Jahren gelernt: dass es unmöglich ist, es allen rechtzumachen. Gerade zuletzt wurden mir negative Eigenschaften meiner Persönlichkeit vor Augen gehalten, gegen die es so unendlich schwer ist anzukämpfen. Manches muss ich an mir akzeptieren, auch dann, wenn andere es nicht können. Das muss mir dann egal sein. Denn ich behaupte, der regelmäßige seppolog-Leser hat ein Gefühl für Ironie und ahnt, was echt ist und was nicht. Die meisten Fakten hier haben die Bezeichnung Fakten tatsächlich verdient, vieles ist eben nur überspitzt dargestellt. Einiges aber auch nicht (Und dass Frauke Petry sich in meiner Besenkammer aufhält, ist ja erkennbar unglaubwürdig. Denn wäre dem so, ich würde die Tür zumauern.). Denn wenn es um die Beobachtung des Seins im Alltag geht, braucht es selten Überspitzung. Er ist an sich schon per se skurril, doch vieles nimmt man nicht immer wahr, da der Alltag vordergründig ein stetes Rauschen ist. Doch es sind die Kleinigkeiten, die dann sehr wohl jeder aus dem eigenen Alltag kennt. Die meistgeklickten Geschichten sind bis zuletzt immer die gewesen, die Banales beschreiben, das jedem widerfährt. Zuletzt meine faktentreue Erzählung meines Heiligen Abends, der jetzt schon auf Position sechs der zehn meistgelikten Artikel steht.

Und ein Buch habe ich bereits geschrieben, es fiel mir in den Kamin.

„Mach den Blog zu Geld!“, wird mir auch häufig geraten. Das ist leichter als man gemeinhin denkt – sofern man meine Zahlen hat  😉 . Viele Blogger werden das kennen, wenn erste Angebote per E-Mail eintrudeln. Zumindest in meinem Fall geht es da in der Regel um Produktplatzierung. Letztens hatte ich irgendwas mit Schuhen. Ich sollte über Schuhe schreiben und eine Marke dabei besonders hervorheben. Abgesehen davon, dass mich das beleidigt hat, war ich nicht mal während meiner Arbeitslosigkeit so sehr auf Geld aus, dass ich an dieser Stelle Redaktionelles mit Werbung verknüpfen, nein, vermischen würde. Denn dafür gibt es ja die Beauty-Blogger, die gerne beteuern, dass die Tatsache, dass sie die ihnen angedeihen gelassenen Produkte

Nach Absprache mit meiner Lektorin ist das grammatikalisch vermutlich korrekt. Wir wissen es noch nicht genau, ich lasse es erst einmal so stehen. Sie sagte dazu: „Vermutlich richtig. Klingt aber katastrophal.“ Ein Grund mehr, es stehenzulassen.

völlig neutral beurteilen. Das ist natürlich kompletter Unsinn und mindestens unbewusste Verarsche des Lesers, der es aber, das glaube ich immer mehr, auch in Teilen nicht besser verdient hat.

„Die Produkte, die man ihnen angedeihen ließ“, schlägt meine Lektorin nun vor. Gut, das nehme ich.

Also auf diese Werbenummer werde ich mich erst ab sechsstelligen Beträgen einlassen, bei der siebten Stelle verkaufe ich gerne auch meine Seele. Vorher nicht. Denn ein Ursprungsgedanke des seppologs war ja gerade der, das zu tun, was ich will, ohne dass mir jemand reinredet. Denn Kreativität ist nicht demokratisch, und sobald über Ideen diskutiert wird, ist der erste Schritt hin zum Kaputtreden bereits getan. Kreativität ist eben Versuch und Irrtum und kann nicht geplant werden.

Ich stellte mir aber oft die Frage, inwiefern ich auch persönliche Schicksalsschläge hier öffentlich machen würde. Da gibt es solche, die unweigerlich kommen werden, da die Lebensdauer nahestehender Menschen (die es selbst bei mir gibt), nach oben begrenzt ist. Und da gibt es die überraschenden, an die ich nicht denken mag, die aber auch kommen werden.

„Alles ist komisch, insbesondere das Tragische ist komisch …“

schreibe ich an dieser Stelle. Und ahne, dass das ein ausgesprochen optimistischer Blick auf die Dinge ist. Doch Komik ist ja eben nicht immer etwas, das uns lachen machen soll. Jüngstes Beispiel aus meinem Leben ist mein erster Besuch bei der Arbeitsagentur. Der war zum Schreien komisch, doch gelacht habe ich an dem Tag lediglich aus Verzweiflung. Ich entschied mich damals, das vorerst nicht im seppolog breitzutreten, umschiffte es lediglich in zwei, drei Artikeln. Da war einer dabei, da glaube ich, habe ich während des Schreibens geheult. Auch das im Nachhinein eher komisch.

Ein nicht unbekannter Blogger und übrigens Träger der „Seppo Blog-Auszeichnung“ 2016, die in ihrem Wert nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, entschied sich vor einigen Wochen dazu, seine Krebserkrankung zu verbloggen. Ich saß schockschwerenot vor meinem Rechner und las seine Texte dazu. Fassungslos. Voller Respekt. Würde ich das auch schaffen? Da ich etwa zweimal im Jahr mir selbst einen Krebs diagnostiziere, werden wir es vielleicht erleben. Meinen eigenen Nachruf habe ich bereits geschrieben. Aber genau das soll das seppolog ja ausmachen. Dass eben Platz für alles da ist. Rücksicht nehme ich dabei lediglich auf beteiligte Personen, was mir zuletzt nicht unbedingt gelungen ist. Mich beschäftigen so unendlich viel mehr Dinge, als ich hier veröffentlichen kann, was mir ein mich in den Fingern juckender Jammer ist. Lassen wir noch zehn Jahre ins Land ziehen, dann haue ich hier eine kracher Geschichte raus, in der ich mich fürstlich auskotzen könnte! Einstweilen würge ich es herunter.

Das seppolog ist auch für mich inzwischen zu einem persönlichen, wenn auch nur knapp zwei Jahre umfassenden, Archiv geworden. Mein erster Artikel, der eine ernstzunehmende Aufmerksamkeit erfuhr, war „Kot im Bart„. Für mich gefühlt war es die Zeit, als das Tragen eines Vollbartes seinen ersten modischen Höhepunkt erreichte und auch ich hatte ein halbes Jahr zuvor die Gesichtsbehaarung für mich entdeckt, was möglicherweise durch den Trend angeregt worden war, sich aber als gute Entscheidung hinsichtlich meiner optischen Erscheinung ohne Bart erweisen sollte, wurde ich nicht ganz zu Unrecht gerne mal als „Humpty Dumpty“ bezeichnet. Jenen Artikel schrieb ich damals während der Arbeitszeit, was freilich daran lag, dass ich hochproduktiv gearbeitet hatte. Wo andere acht Stunden brauchten, war ich nach sechs fertig, sodass ich ohne Schaden auf Seiten meines damaligen Arbeitgebers Freizeit mit Arbeitszeit verschmelzen konnte. So verstehe ich die stets von Arbeitnehmern eingeforderte Flexibilität, die ja auch nur ein Euphemismus ist für Stelldichnichtsoan. Im Gegenzug für meine Flexibilität durfte ich allnachmittaglich das Logo des seppologs in die Kamera halten. Das übrigens hat sich nicht ansatzweise auf meine Klickzahlen ausgewirkt. Und das hatte mich nicht einmal überrascht.

Auch etwas, das Bloggern, die schreiben (anders als Beauty-Blogger(innen), die versuchen zu schreiben), vorgeworfen wird, ist die Klickgeilheit. Ja natürlich freue ich mich, wenn meine Beiträge geklickt werden! Nie wird man von mir hören: „Ich schreibe für mich selbst.“ Bla. Wer es ins Netz stellt, tut es mindestens auch um gelesen zu werden, woraus nur Neider einen Vorwurf machen können. Ein Komponist komponiert nicht, damit seine Musik nie gespielt wird, ein Architekt architektiert nicht herum, damit seine Architektierereien nicht gebaut werden und der Bäcker backt die Brötchen, damit sie jemand belegen kann. Würde ich hier keine Klicks generieren, würde ich es lassen und wieder meine alten Notizbücher vollschreiben. Da die Schreibmaschine ja noch nicht restauriert ist …

Im ersten Viertel des vergangenen Jahres erreichte das seppolog einen regelrechten Besucheransturm, der mir unerklärlich ist, was vielleicht mit der Jahreszeit zu tun haben könnte, da sich derzeit ein ganz ähnlicher Klicksturm anbahnt. Das motiviert ungemein und auch das, was Ihr mir an Kommentaren hinterlasst. Obwohl ich immer wieder versuche zu provozieren, indem ich auf Minderheiten wie Frauen oder AfD-Wählern rumschlage, kommt so gut wie nie Negativkritik. Es ist mitnichten der Fall, dass ich entsprechende Kommentare nicht freischalten würde. Sie kommen einfach kaum.

Hat er gerade Frauen zu einer Minderheit gemacht? Wieder so ein billiger Versuch …

Und ich bekomme viele E-Mails. Von Lesern. Da ist die eine Leserin, die ich aus der Ferne einfach mal als bipolar einstufe, da sie sich von mir bedroht fühlt. Ich würde hier im seppolog permanent ihr Leben beschreiben. Wie abstrus! Ich beschreibe permanent meines! Ich kenne die Leserin gar nicht und hoffe schwer für mich, dass sie in Behandlung ist, da sie mir bereits mehrfach gedroht hat, worauf wenige Minuten später verlässlich Entschuldigungsmails folgten. Etwas unheimlich, inzwischen wohne ich an einem geheimen Ort in der Vautierstraße in Düsseldorf und schieße prophylaktisch jeden nieder, der mir als eine Bedrohung erscheint.

Und dann sind da die vielen, die mich fragen, wie man mit „WordPress“ einen Blog erstellt. Anfangs schrieb ich noch ganze Anleitungen zurück, doch inzwischen reagiere ich darauf gar nicht mehr, da es sehr zeitraubend wäre. Zumal WordPress nun einmal selbsterklärend ist und die Tatsache, dass ich es hinbekomme, spricht ja für eine gewisse Simplizität.

Und letztlich ist das, was ich hier tue, sehr simpel. Wie hoch der Zeitaufwand sei, werde ich oft gefragt. Dieser Text frisst enorm Zeit und hat in etwa die doppelte Länge der 499 vorangegangenen Artikel. Er schreibt sich aber insofern sehr zügig, als dass ich mich permanent auf einer Metaebene bewegen kann, was ich ausgesprochen gerne tue, was dem Leser nichts bringt, bei einem Jubiläumsartikel aber durchaus erlaubt sein darf. Grundsätzlich schreibe ich an einem rund 1.000-Wörter-Artikel 30 Minuten. Lese dann sehr grob Korrektur, suche mir ein Beitragsbild, das ich penetrant mit meinem Logo versehe und klicke dann auf „veröffentlichen“. Ich schreibe im Grunde nie auf Halde, alles muss raus, sobald es da ist. Hinsichtlich der Klickzahlen wäre es vernünftiger, diesen Artikel nicht am heutigen Nachmittag zu publizieren, sondern am stets klickreichen Samstagmorgen. Mache ich aber nicht, da mir solche Dinge egal sind. Nach der Veröffentlichung „vertagge“ ich die Artikel, was zeitraubend ist, da es vermutlich auch keinen Nutzen stiftet. Währenddessen liest KM korrektur, wonach ich die dann korrigierte Fassung veröffentliche. Gelegentlich folgt dann die „Vertonung“ für den Podcast. Die dauert rund acht Minuten, kann aber eine halbe Stunde fressen, wenn ich am Vorlesen des eigenen Geschreibsels verzweifele. Daher habe ich diesen unseligen Podcast, der durchaus sich auch bei iTunes einer großen Hörerschaft erfreut, nun zum zweiten Mal beerdigt; es kostet mich zu viel Cait. Ob vertont oder nicht folgt dann die Verlinkung auf meiner Facebook-Seite inklusive kleinem Textausschnitt, der stets nicht sorgsam gewählt ist, da mir dazu die Lust fehlt. Und dann folgt eine zeitraubende Propaganda im Internet. Das Schreiben selbst ist kein Zeitfaktor. Das Drumherum ist es. Umso schöner ist es, dass sich inzwischen eine Lektorin meiner Texte annimmt, die es gelassen hinnimmt, dass ich einige Fehler immer wiederhole:

  • „soviel“ statt „so viel“
  • „zuviel“ statt „zu viel“
  • Präsens, wo eben noch Imperfekt stand
  • „der ein oder andere“ statt „der eine oder andere“
  • „sooft“ statt „so oft“ (Ich bleibe aber bei „sooft“!)
  • „dazwischen gehen“ statt „dazwischengehen“

Ich habe unglaublich viel über die deutsche Rechtschreibung gelernt, seit sie lektoriert, obwohl ich schon vorher glaubte, sie einigermaßen zu beherrschen. Denn die Rechtschreibkorrektur von WordPress ist blanker Hohn.

Ich muss immer wieder pathetisch werden, wenn ich erzähle, was das Schreiben für mich bedeutet. Es ist zweifellos ein Ventil, auch wenn ich einiges nur verklausuliert rauslassen kann. Es ist eine mir angemessene Möglichkeit, Dinge zu verarbeiten, die ich auf diese Weise für mich ordnen kann. Zudem finde ich Geschriebenes ausgesprochen ästhetisch. Optisch, aber auch in seiner Konstruktion. Die Herausforderung für mich ist exakt die, so zu schreiben, dass der Lesende es als gesprochen wahrnimmt, auch wenn ich so, wie ich schreibe, seltenst auch spreche. Und da ich in Momenten wie diesen gerne dem Größenwahn anheimfalle, nur um mich in, sagen wir mal, zehn Minuten in quälenden und zermürbenden Selbstzweifeln wiederzufinden, würde ich mich sehr freuen, beglitte mich der Leser auf dem Weg zur eintausendsten Geschichte im seppolog.

Besonderer Dank gilt natürlich Dir. Du wirst das hier in erst etwa zwei Wochen lesen, da Du gnadenlos hinterherhängst, Dir aber dennoch die Zeit nimmst, jeden Artikel zu lesen. Du bist zwar erbarmungslos in Deiner Kritik, aber Du hast mich dennoch nicht verlassen. Und in wenigen Tagen wird es hier womöglich „Zwölf“ heißen.

Danke fürs Lesen, Kommentieren und Liken!

seppolog500

62 Kommentare

  1. … nur eine Anmerkung zu diesem Beitrag ….. wenn ich mir vorstelle, dass ich ernsthaft einmal die Absicht hatte, auf Deutsch im Lehramt mein Studium aufzunehmen – und heute nicht einmal erklären kann, was Partizip Perfekt in der Passivform ist….. und alles innerhalb der Sprache und Schrift bei mir ‚abgeschliffen‘ ist – und ich trotzdem gut damit leben kann, so sei gewiss, dass man Dich, egal ob ’soviel‘ oder ’so viel‘ da steht… 😉
    lG vom Chaosvater

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  2. Dann mal Glückwunsch und schön, dass du doch wieder Puste gefunden hast. Zu dem Rest sage ich bewusst nichts. Mir sind auch schon die seltsamsten Sachen… Und ich bin nun wirklich in keiner Weise weder thematisch, massenkompatibel oder von der Reichweite so aufgestellt wie du. (Massenkompatibel ist nicht negativ gemeint, sondern darauf bezogen wie viele ganz verschiedene Lesertypen du mit deinen Geschichten ansprichst.)

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  3. „Es recht zu machen jedermann , das ist ein Ding was keiner kann“ pflegte meine Mutter immer zu sagen. Auch der 500 Beitrag ist mal wieder lesenswert. Und gelesen wirst du sicher immer , wenn auch nicht immer kommentiert .
    mach weiter so meint die wolfskatze 🙂

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  4. 500 Beiträge und jedes geschriebene Wort erfordert Zeit, mehr oder weniger Geduld und vor allem Durchhaltevermögen und Lust am Schreiben. Sonst rutschen die Worte nur schwer auf’s Papier. Eine lange Lebensstrecke, wenn man es recht überlegt. Herzlichen Glückwunsch dazu!

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  5. Meinen herzlichsten Glückwunsch zum 500. Beitrag!

    Übrigens habe ich mit Schrecken festgestellt, dass sich in Deiner Fehler-Liste ein Fehler befindet, den ich bislang auch immer mit Beharrlichkeit und, – vor allem – ohne auch nur im Geringsten darüber nachzudenken, gemacht habe. Ich habe durch Deinen 500. Beitrag also auch noch etwas gelernt. 🙂

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  6. In der Tat ist diese jubilare Wortsammlung lang geworden. Glücklicherweise aber ohne Längen. Dennoch wäre eine Vertonung schön gewesen. Ich verstehe aber, wenn der Autor dazu keine Lust mehr hat, nach all dem Schreiben, Verschlagworten, Bebildern, Vermarkten usw. Ich wäre dazu auch zu faul. Also erhole ich meine Augen bis zur kommenden Folge, Verzeihung…dem nächsten Blogbeitrag.

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  7. Herzlichsten Glückwunsch zm 500. Beitrag!! Auch wenn ich bisher erst einige durch bin- kenne Dich ja noch nicht solange (^^ richtig geschrieben? gg) – aber, es egal, welchen Beitrag ich anklickte und las, bisher war jeder Einzelne ein Hochgenuß! ich ackere mich durch. Freue mich auf die nächsten 500!

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  8. ich würde dir ja ein Blümchen reichen, aber in wordpress, im Gegensatz zu FB, gibt es keine Sticker.. betrachte es also als nicht nur virtuell, sondern auch hypothetisch, hat den Vorteil, dass du dir selbst die Art von Blümchen ansehen kannst, die dir passt. Oder ein ausgewachsener Baum, mir wurscht. Ich hoffe, du kannst trotz Arbeit weiterhin Zeit und Nerven in den (das)? bin grad wieder verwirrt – investieren, es ist mir eins der lesenswertesten unter denen, die ich so zur Auswahl habe. Schönes Wochenende noch 😉 (und wenn mir etwas zuviel ist, dann ist es mir zuviel und nicht zu viel… *Kopfschüttel*)

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  9. Vorschlag:

    Denn dafür gibt es ja die Beauty-Blogger, die gerne beteuern, es sei eine Tatsache, dass sie die Produkte, die ihnen angedient wurden, völlig neutral beurteilen.

    So ist es auch immer noch verschwurbelt genug.

    Aber wenn ich es recht bedenke, dienen die Beauty-Blogger die ihnen überlassenen Produkte ja ihrer Leserschaft an.

    Ein weites Feld.

    Und nur um zu schreiben, dass manche Deiner Beiträge zum Schießen sind, hättest Du doch nicht den Umweg über die Mail einer Leserin, mit einer, von Dir aus der Ferne diagnostizierten, bipolaren Störung, nehmen müssen.

    Versonnene Grüße aus dem Garten

    PS: Glückwunsch zum 500. Beitrag. Toi Toi Toi..

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  10. Aus nichts viel zu machen ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht! Und das in 30 Minuten per Blog!
    Bei aller aufmunternder Lobhudelei: Ganz klar ist mir bei der ausführlichen Beschreibung deines Produktionsprozesses jetzt nicht geworden, an welcher Stelle die Lektorin zum Einsatz kommt. Bist du sicher, dass sie keine Fata Morgana ist?

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  11. hochachung! vor dem vielen – aber: auch weniger ist mehr – auch schreiben kann verlorene lebenszeit bedeuten – womöglich ist rausgehen ohne widerhall an andere wertvoller als wiedergabe in eigenen tönen – trotzdem und vor allem: hochachtung – heisst: acht – achten – beachten – beobachten – and more … lese gern weiter, was kommt

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  12. Zu sagen hätte ich vermutlich auch genug, aber erstens kann ich es lange nicht so elegant und witzig verpacken, wie du und zweitens fehlt mir der Ehrgeiz.
    Ich lese lieber. Dann muss ich meine verschrubbelten Gedanken auch nicht so sortieren.
    Falls wir also in ein paar Jahren die Neuauflage der „Weißen Rose“ gründen müssen, schreibst du und ich organisiere.. Das ist effektiver. Lieber wäre es mir aber, wenn es gar nicht so weit kommen muss.

    Auf die nächsten 500. Ich bin dabei.

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  13. Schade, dass ich erst bei 500 eingestiegen bin, aber besser spät als nie. Ich blicke frohen Mutes und mit fast nicht erfüllbar hohen Erwartungen den nächsten 500 Geschichten entgegen. Selbstdarstellung ist eh voll okay, wenn das Lesen (und Schreiben) über dieselbige soviel (sic!) Spaß macht!

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  14. Der Werbung kannst du gerne mal einen eigene Artikel widmen. Wie kommt es, dass auf den Blödsinn immer noch so viele reinfallen?

    Sag mal, mein Lieber, könntest du dir vorstellen Kurzgeschichten zu verfassen, in denen es nicht um dich geht?

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  15. Ah! Gratulation. Übrigens sehe ich genauso das mit dem wichtigen Jahr 2017. Das muß man den Leuten sagen, sprechen, schreiben. Die Kraft des Wortes (geschrieben oder gesprochen) ist groß. Siehe den ganzen Kram der robotermäßig geschrieben wird und der dann geglaubt wird. Oder zumindest repostet. Da muß man gegenhalten. (OK ich les‘ dann auch mal noch zünde…)

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  16. Deine Lektorin und Du, Ihr habt die Rechtschreibreform beide nicht verstanden, vermutlich weil Ihr den Sinn von Schreibweise generell nicht verstanden habt.

    Es gibt einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen „dazwischen gehen“ und „dazwischengehen“, ebenso wie „zusammen arbeiten“ nicht das Gleiche ist wie „zusammenarbeiten“.
    Die Rechtschreibreform macht gleich, was nicht gleich ist. Und das ohne Not! Und nun glauben Menschen, etwas sei richtig, weil es im Duden steht, dabei gibt es mehrere richtige Schreibweisen, je nachdem was gesagt werden soll. Aber wer den Duden braucht, um zu wissen, wie es richtig geschrieben wird, braucht auch Kochbücher für „richtiges“ Kochen, oder 10 Gebote (und andere Religionen) sowie weitere vorgesetzte Regeln, um zwischen gut und nicht gut zu unterscheiden, weil man es aus sich selbst heraus nicht weiß. Willkommen im Jahre 1935.

    Sprache entwickelt sich! Wo? Im Volksmund.

    Früher hat der Duden diese Entwicklung dokumentiert, und dadurch einen Standard gesetzt.
    Heute gibt der Duden Änderungen vor, aber warum? Und mit welchem Recht?
    Und das Volk läuft dem nach, übernimmt unhinterfragt diese Änderungen, wie es auch 1935 so einiges nicht hinterfragt hat. Gruselig.

    Ich erwarte von einem Autoren, dass ihm diese Zusammenhänge bekannt sind, denn Texte werden mehrmals gelesen, aber nur einmal geschrieben. Macht er sich diese Mühe nicht, so wie hier, ist es nicht nur nichts wert, sofern durch die Unterstützung der Verbreitung von Unsinn mindestens kontraproduktiv, wenn nicht sogar gefährlich.
    Als einzige Entschuldigung lasse ich Unbewusstheit gelten, aber damit ist ja nun mit dem Lesen dieses, meines Beitrages vorbei.
    Ich habe fertig.
    PS: Spielen (mit Sprache) kann auch nur, wer die Regeln verstanden und transzendiert hat.

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    • Ach…
      die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf sachliche Argumente ebenso sachlich reagieren werden und ich auf eine sinnvolle Antwort (also eine mit Sinn und Verstand) hoffen kann, schätze ich bei dem Mist, den Sie hier losgelassen haben, sehr gering ein, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
      Nun gut, los geht’s.
      Womit wir – wie überaus geschickt von mir! – direkt bei einem hervorragenden Beispiel wären, da man „geht’s“ erst seit der Rechtschreibreform durchaus auch ohne Apostroph schreiben darf, was Sie im Duden nachlesen könnten, wenn Sie mal einen Blick hineinwerfen würden.
      Denn das scheinen Sie länger nicht mehr getan zu haben, sonst wüssten Sie, dass der Duden genau das tut, was Sie ihm absprechen: Er bildet die Sprache ab. Insbesondere seit der letzten Reform und aufgrund/auf Grund (beides möglich, siehe Duden) der Entwicklungen in der Sprache können inzwischen etliche Wörter so oder so geschrieben werden, wo noch VOR der letzten Reform beispielsweise ausschließlich eine Schreibweise vom Duden als „richtig“ deklariert wurde.
      Wenn Sie schon meinen, hier klug rumlamentieren zu müssen, dann informieren Sie sich doch bitte vorher. Jede Rechtschreibreform brachte Änderungen mit sich, die vorgegeben wurden und sich eingebürgert haben. In gleicher Weise haben sich aber auch in der angewandten Sprache Entwicklungen ergeben, die, wenn ausreichend verbreitet, inzwischen ebenfalls im Duden als „richtig“ deklariert werden.
      Ich weiß nicht, was Ihnen in Verbindung mit Sprache widerfahren sein muss, dass Sie solch einen Groll auf die Rechtschreibreform hegen, gleichzeitig aber proklamieren, dass man die Regeln und den Sinn von Schriftweise erst verstehen muss, bevor man mit Sprache spielen darf.
      Wenn man also dem Duden nicht blind glauben darf, weil er ja einfach vorgibt, dieser Bösewicht, wem folgen Sie denn dann hinsichtlich der Regeln der deutschen Schriftsprache?
      Es ist und bleibt bemerkenswert, wie hervorragend Menschen doch in der Lage sind, sich binnen weniger Sätze selbst ins Bockshorn zu jagen.
      Und nun noch eine Sache: Sie mögen hier persönliche Angriffe gegen den Autor und gegen mich verteilen wie sie lustig sind, das ist Ihr Recht. Allerdings, und das ist die Krux und auch Crux an der Sache, sollten Sie dies nur dann tun, wenn Sie die Fakten mal kurz überprüft haben.
      Ich greife dazu eines Ihrer Beispiele auf:
      Hätten Sie (und das kann man ja nun wirklich nicht von jemandem erwarten, der hier auf Krawall gebürstet ankommt und meint, so einen Humbug von sich geben zu müssen) wenigstens einmal kurz nachgedacht und (Gott bewahre!) vielleicht sogar mal nachgeSCHAUT, hätten sie feststellen können, dass „dazwischengehen“ in jedem der von mir korrigierten Fälle auch vom Sinne her ein „dazwischengehen“ hat sein müssen und kein „dazwischen gehen“. Sowohl dem Autor als auch mir ist dieser feine Unterschied nämlich durchaus bewusst. Nicht zuletzt deshalb, weil wir in den Duden geschaut haben.
      Mit besten Grüßen
      Die Lektorin
      PS: Ich hätte es auch bei dem eingangs stehenden „Ach…“ belassen können, aber die Hoffnung, Sie verstehen?

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      • „… dass ich einige Fehler immer wiederhole:

        „dazwischen gehen“ statt„dazwischengehen“

        Ist damit gemeint, dass „dazwischen gehen“ pauschal immer falsch ist?
        Ich kann nichts Anderes herauslesen, was die Basis zu meinem Kommentar ist, denn es ist, wie Du ja ganz richtig schreibst beides möglich, besser gesagt sinnvoll. Ich mag mir nicht gerne vorschreiben lassen, was erlaubt ist und was nicht, aber diese Sichtweise zieht sich leider auch durch Deine Antwort, KM.

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        • Nein, das ist nicht damit gemeint. Und das hätten Sie auch spätestens nach meiner Erklärung im Kommentar verstehen können, aber ich will Ihnen da auch nichts vorschreiben. Dass Sie da nichts Anderes herauslesen können, bleibt damit wohl letztendlich Ihr Problem.
          Funfact: bei „nichts Anderes“ darf man erst seit der letzten Rechtschreibreform „anderes“ auch groß schreiben. Vorher war nur die Schreibweise mit kleinem a erlaubt.
          Sie Fuchs, sie gehorchen der neuen Rechtschreibung ja insgeheim doch!

          Ich wünsche noch einen angenehmen Tag.

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        • Das ist nicht damit gemeint???
          Wie ist dann das Wort „Fehler“ zu interpretieren, wenn’s doch keine Fehler sind?

          >>dass ich einige Fehler immer wiederhole:
          “soviel” statt “so viel”
          “zuviel” statt “zu viel”
          Präsens, wo eben noch Imperfekt stand
          “der ein oder andere” statt “der eine oder andere”
          “sooft” statt “so oft” (Ich bleibe aber bei “sooft”!)
          “dazwischen gehen” statt “dazwischengehen” <<

          Es ist erlaubt, "dazwischen gehen" zu schreiben, wenn man DAS ausdrücken will.
          Und willst Du uns jetzt sagen, dass "zuviel" im Duden erlaubt ist?
          Ist es nicht (gerade nachgeschaut). Und damit entwickelt sich die Sprache in diesem (beispielhaften) Punkt nicht weiter, wenn gleichzeitig ein ganzes Volk nur noch den Duden als Erlaubnisgeber verwendet. DAS ist es, was ich kritisiere. Man plappert nach, ohne diesen Zusammenhang der Sprachentwicklung verstanden zu haben.

          Was übrigens – leicht off topic – für viele Regelwerke gilt. Sie legen fest, und wenn man sich dran hält, ohne jemals wieder zu hinterfragen, ist Stillstand.
          Danke, für's Verstehen von wenigstens diesem einen Punkt.

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        • ich schreibe „soviel“ gerne dann, wenn „so viel“ richtig wäre. mir ist der unterschied bewusst, mein freund, mitunter unterlaufen mir flüchtigkeitsfehler.

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        • Sie verrennen sich, weil Sie sich zu sehr hineinsteigern in die Sache. Sie wissen ja nicht mal mehr, was Sie eben selbst noch geschrieben haben.
          Ich helfe noch ein Mal kurz aus, dann müssen Sie wieder alleine zurechtkommen:
          Sie schrieben:
          „„… dass ich einige Fehler immer wiederhole:

          „dazwischen gehen“ statt„dazwischengehen“

          Ist damit gemeint, dass „dazwischen gehen“ pauschal immer falsch ist?“

          Ich antwortete:
          „Nein, das ist nicht damit gemeint. […].“
          (Es ist also nicht damit gemeint, dass es pauschal immer falsch ist, sondern eben in den Kontexten, in denen der Autor es aus Flüchtigkeit so schreibt.)

          Ist das jetzt verständlich für Sie?
          Ich werde Ihnen die Lösung Ihres selbstgebastelten Problems nämlich nicht noch weiter vorkauen.

          Beste Grüße

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  17. Werter Seppo, dass Sie unseren letzten Artikel auf einem der Blogs gut finden, veranlasst artnsport61, der Eitelkeit noch etwas nachzugehen. Wir lassen einen Teil unserer Blogs noch offen. Danke. Und weiter viel Freude und Schreiblust. Ch’e Z-

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