Altpapier: Ein Interview mit mir

Vor mehr als drei Jahren führte Dani von „Glucke und so das folgende Interview mit mir, auf das ich heute Morgen zufällig stieß. In Erinnerung an meine Anfangszeit als „Blogger“ gebe ich es hier – NUR FÜR KURZE ZEIT! – noch einmal zum Besten.

Das Folgende entstammt also nicht meiner Feder, sondern Danis, wogegen die Antworten freilich von mir sind. Retrospektiv finde ich meine Antwort zu den sozialen Medien interessant. Zwar deute ich bereits die Problematik der Echo-Kammer an, stehe aber noch voll hinter Facebook und Co., was zeigt, wie sehr sich diese in den vergangenen drei Jahren verändert haben (wie auch ich mich). Humorig im Nachhinein auch, dass ich in dem Interview meinen damaligen Arbeitgeber erwähne: Nur zwei Wochen später blieb die Lohnauszahlung aus – NRW.TV war insolvent. Dennoch nutzte ich offenbar die Chance, meinen Unmut gegenüber manchen meiner damaligen Kollegen Ausdruck zu verleihen, wenn es um die Frage geht, wie ich mit dem Urteil anderer umgehe. Das hatte mich damals sehr beschäftigt.


14. März 2016

Montagspost-Glucke Seppolog

Beim vorbereiten der heutigen Montagspost wurde ich nostalgisch und musste an meine 5 Jahre auf der richtigen Rheinseite in Neuss nachdenken.

Es war wirklich eine wunderbare Zeit und Seppo vom sehr, hmmm, originellen Blog Seppolog, lebt in Düsseldorf. Das erweckte viele Erinnerungen. Ich grüße auch ganz lieb alle meine Freunde & Bekannten, die noch da sind.
sba_seppo_Blog_Auszeichnung

Seppo fiel mir wirklich durch seinen Bart auf und sein Logo und dann natürlich durch seine Texte. Ich amüsiere mich jedes Mal und finde ihn äusserst individuell. Seppo, das ist übrigens mein Überzeugungsversuch, dass ich die Gewinnerin der Seppo Blogauszeichnung 2016 werden sollte. 😉Hier ist übrigens nochmal meine erste Aufgabe, die ich erfüllen musste.

Seppo stimmte meinem Interview zu und ich wünsche euch nun eine tolle Zeit mit dem außergewöhnlichsten Interview, seit es meine Montagspost gibt.

seppohipster

Lieber Seppo, wer bist Du und was machst Du so grundsätzlich falsch?

„Ich“ und „falsch“ soll ich also nun zu EINER Aussage kombinieren?! Das grenzt natürlich an Realitätsverlust und ich gebe zu, mich schwer zu tun mit der Frage, was ich grundsätzlich falsch mache. Darum schiebe ich sie vor mir her und versuch’s mit dem ersten Teil:

Ich bin 36 oder 37 Jahre alt, was nicht so ganz klar ist, und lebe in Düsseldorf, wo ich „was mit Medien“ mache und die sogar etwas mit mir. Ich arbeite beim Regionalsender NRW.TV, wo ich zunächst als „VJ“ unterwegs war, womit mitnichten „Video-Jockey“ gemeint ist, sondern „Video-Journalist“. Und wie so viele beim Fernsehen wollte ich natürlich VOR die Kamera, was – wie ebenfalls bei nicht wenigen – dann durch unglückliche Umstände auch tatsächlich in die Tat umgesetzt wurde. Und so moderiere ich dort eine eher lockere Sendung zusammen in einem Rudel sehr toller Kollegen, etwas, das man wirklich nicht überall findet; ich halte es sogar für einzigartig.
Eine Sendung also, die sich jeden Tag neu erfinden muss; eine Floskel, die im Zusammenhang mit Fernsehschaffenden unbedingt verwendet werden sollte …
Privat bin ich – je nach Umfeld – deutlich zurückhaltender, wenn ich es nicht gerade mit sehr vertrauten Menschen zu tun habe, allerdings entspricht diese Zurückhaltung auch eher meinem Wesen. Ich beobachte gerne und ziehe dann meine Schlüsse, bin aber nicht getrieben von dem Drang, diese jedem mitzuteilen. Nebenbei ertrage ich solche meinungsfreudigen Menschen nicht, die gerne klarmachen: „Ich sage halt, was ich denke“. Genau das wird oft mit der falschen Musik unterlegt und es gibt einen Grund, warum man gelegentlich seine Klappe halten sollte.

Zum zweiten Teil Deiner Frage: Was mache ich falsch? Grundsätzlich: nichts. Denn ich tue, was ich tun will. Der Fehler wäre wohl, genau das nicht zu tun. Den Fehler habe ich lange begangen. Ich versuche auch vermehrt, auf das Urteil anderer nichts zu geben, wenn ich Ideen habe. Zu oft habe ich feststellen müssen, dass das Gegenüber aus unterschiedlichsten, mitunter ja durchaus berechtigten Gründen, gewisser Ideen nicht aufgeschlossen gegenüber ist. Sowas blockiert mich dann eher. Entscheidend ist aber meist gar nicht das Gegenüber, sondern die eigentlichen Adressaten der Idee. Ich habe kein Interesse an Überzeugungsarbeit; und möglicherweise ist das ein Fehler. Mir genügt es, wenn ICH überzeugt bin und dann mache ich einfach. Das hat oft genug funktioniert. Nicht diskutieren, sondern überzeugen durch Machen. Und ich unterlasse auch. Ich mache nicht jeden Scheiß mit, schon gar nicht im Fernsehen. Im Privatleben, da mache ich sicherlich etwas falsch. Wer nicht?! (Schön, hier die Mitmenschen mittels „Wer nicht?!“ mit reinzuziehen, um die eigenen Fehler zu legitimieren!). Aber das ist eben privat!
In der Retrospektive habe ich versmutlich Fehler begangen. Kleine und kapitale. Schlimm wird es, wenn man dadurch andere mit reinzieht, dann wird es zum moralischen Problem und dann stellt sich die Frage nach Haltung. Auch derzeit kämpfe ich innerlich mit einer Nummer, bei der ich meine Haltung geopfert habe. Auch das kann manchmal richtig sein. Oder auch nicht.

Seppolog_falscheRheinseite

Du lebst in Düsseldorf. Ich lebte ein paar Jahre in Neuss, also auf der richtigen Rheinseite. Butter bei die Fische, Kölsch oder Alt und wieso?

Wein. Weder Kölsch noch Alt reizen mich in irgendeiner Form, ich habe beides durchaus schon getrunken. Den Wein trinke ich allerdings nicht aus elitären Gründen, sondern weil er mir schmeckt und weil sein Alkohol bei mir immer sehr erheiternd wirkt, was der von Alt oder Kölsch irgendwie nicht hinbekommt.
Und natürlich ist mir die eigentliche Ebene der Frage, die mich da von der falschen Rheinseite erreicht hat, nicht entgangen. Wobei, doch, ja; im ersten Moment durchaus. Also, Köln ist die sympathischere Stadt. Das ist keine Meinung, das ist ein objektiv bestehender Tatbestand. Den Düsseldorfer eigen ist die Selbstliebe. Ist ja zunächst nicht schlimm und darin ergänze ich mich mit den Düsseldorfern ja durchaus. Nun verhält es sich aber so, dass ich aus Münster komme, das – auch hier wieder objektiv und unanfechtbar – die bessere Stadt ist. Und als Münsteraner schmunzelt man natürlich über die Frage „Kölsch oder Alt?“, denn sie stellt sich nicht. Ich betrachte das Ganze eben von … oben. Münster ist die Antwort auf alles. Münsteraner wissen, was ich meine.

Du nennst dich einen narzisstischen Selbstdarsteller, der sich selbst als Aufhänger für das Drumherum nutzt. Was sind denn deine besten Eigenschaften?

Die hast Du ja bereits in der Frage genannt.
Ich nenne mich „narzisstischen Selbstdarsteller“, um es vorweg, um Wind aus den Segeln zu nehmen. Übrigens immer ein probates Mittel im Leben: Mach‘ die Witze über Dich selber, dann können es die anderen nicht mehr machen. Und wenn die eigenen dann sogar besser sind, wirkt das ausgesprochen souverän. Das klappt bei mir und das ist eine Eigenschaft, die ich sehr an mir schätze. Darüber hinaus werde ich jetzt hier wohl kaum meine guten Eigenschaften benennen. Das Selbstbild unterscheidet sich ja meist erheblich von dem, das sich die Mitmenschen über einen machen. Das kann dann sehr peinlich werden, wenn man so völlig daneben liegt. Ich kenne meine guten Eigenschaften und eine exklusive Gruppe von Menschen kommt in ihren Genuss. Da bin ich aber wählerisch. Kurz: Andere müssen sich meiner Charakterisierung annehmen!

Du bist beim weltberühmtesten Regionalsender NRW.TV, was machst du da genau und wieso hast du es nicht in die Politik geschafft?

Ich moderiere im Wesentlichen. Und könnte natürlich wieder sagen: Ich stelle mich selbst dar. Das ist auch ein wenig so, obwohl ich ja eine übertriebe Variante meiner selbst darstelle, weil ich gerne auch provoziere. Nicht um des Provozierens willen, sondern weil das relativ einfach geht und man Lacher erntet. Klingt etwas blöd, wenn ich sage, dass es mir größtes Vergnügen bereitet, wenn andere lachen. Und mal ganz offen: Wenn dann auch noch Frauen über, also eher mit einen bzw. einem lachen, ist das schon das Größte. Ich umgebe mich daher nur mit Frauen, die meinen Humor, den ich möglicherweise habe, verstehen. Das war aber schon immer so. Und es ist vermutlich Eitelkeit.
Und frage mich nun, warum ich es denn in die Politik schaffen sollte? Das war nie mein Plan. Möglicherweise spielst Du auf mein Studium der Politikwissenschaften in Münster an. Das studiert man ja nicht, um in die Politik zu gehen, sondern um Politik von außen zu beobachten. Das tue ich und weiß dann auch, warum ich lieber außen vor bleibe, obwohl ich als extremistischer Nicht-Wutbürger nichts gegen Politik habe. Wo wären wir ohne Politik?! Derzeit ist es aber leider im Trend, das erst einmal alles unreflektiert scheiße zu finden. Diese Phasen hat es immer gegeben – lehrt die Politikwissenschaft – und führen meist in Unheil. Lehrt das Leben.
Auf der anderen Seite wechseln natürlich viele vom Fernsehen in die Politik, was ausgerechnet gerne dort geschieht, wo ein unabhängier Journalist plötzlich massiv abhängig wird, was seine bisherige Unanbjängigkeit doch sehr in Frage stellt. Aber auch nur dann, wenn man wirklich glaubt, dass Journalisten unabhängig sind. Sind sie nicht. Warum auch?! Das wäre naiv anzunehmen und ist auch gar nicht zu wünschen. Denn jeder Journalist hat seine eigene Meinung, objektiv wird er also nicht sein können. Darum ist ein Medien-Mix so wichtig. Und es ist auch müßig, sich darüber aufzuregen, dass da jemand die Seiten wechselt. Ich sehe das eher pragmatisch. Die umgekehrte Richtung, also von Politik in die Medien (aber auch gen Wirtschaft) finde ich viel schwieriger und auch verlogen. Ich selber habe ein politisches Geheimnis, bin politisch passiv aktiv, aber das hat mit dem Job nichts zu tun, wo ich aber auch nicht journalistisch tätig bin.
Politik ist mir zu sehr Beruf geworden, es fehlen Visionäre. Schon fast eine Platitüde, aber es ist ja nun einmal so. Frau Merkel hat sich allerdings völlig überraschend als visionär entpuppt. Ich glaube, in 20 Jahren wird man sehr gut über sie schreiben. Und wird sagen: „Das war noch eine Politikerin!“ Das sagt aber nichts über meine Parteienpräferenz aus!

Seppolog_nachdenklich

Was verbindest du mit deinem Bart?

Die Oberschenkel meiner Mitbewohnerin. Und Mannsein. Darüber hinaus ist es auch optisch vorteilhafter für mich, einen Bart zu tragen. Ob mein Bart den derzeitigen Bart-Trend überlebt, wird sich noch zeigen müssen, aber ich glaube kaum, dass ich ihn sobald wieder abnehme. Es ist irgendwo auch ein Status-Symbol, was soll man sich da vormachen?! Der eine trägt gerne Schmuck, ein anderer dick auf, einer gerne Schals und ich eben Bart. Aus Facebook-Gruppen, die den Bart zum Thema haben, weiß ich, wie idealistisch Bart von vielen getragen wird und bei mir ist es auch so. Die Palette meiner Pflegeprodukte übertrifft die meiner Mitbewohnerin erheblich. Was wiederum das Mannsein irgendwie konterkariert. Dann kann man es mir aber auch nicht vorwerfen. Übrigens muss man sich erstaunlich oft für den Bart rechtfertigen. Dabei tut er doch niemandem weh. Sieht man von meiner Mitbewohnerin einmal ab.

Gibt es Herrn Kitzler wirklich und hast du ihm mal gesagt, dass seine Frau nicht mehr lebt?

Herr Kitzler, einer unserer Nachbarn, über den ich im seppolog schreibe. Ich werde sehr häufig gefragt, was ist real, was Fiktion. Das ist leicht zu beantworten: Alles, aber wirklich alles, was nicht eindeutig als Fiktion gekennzeichnet ist, hat einen realen Aufhänger. Das schreibe ich dann nieder und übertreibe, schmücke aus. Gerne verwurschte oder verwurste ich auch mehrere reale Ereignisse zu einer Geschichte. Die Personen in meinem Blog gibt es wirklich, wobei ich in den meisten Fällen die Namen natürlich ändere. Viel interessanter wäre an sich die Frage, was ich alles NICHT schreibe. Denn ich muss mir so vieles verkneifen, weil einfach Betroffene mitlesen und sich möglicherweise etwas unglücklich ins Licht gerückt sähen. Und es wäre unfair, gewisse Dinge in die Öffentlichkeit zu tragen. Die, die es erwischt, sind aber vorab informiert.
Gelegentlich liest auch meine Mitbewohnerin die Artikel vorab, aber inzwischen weiß sie, dass ich SIE natürlich als letzte schlecht dastehen lassen würde. Ich denke auch oft über die Möglichkeit eines anonymen Blogs nach, das nicht mit mir in Verbindung gebracht werden kann. Wo ich tatsächlich mir das ein oder andere von der Seele schreiben könnte. Oh, das gibt es bereits? Tja, man muss es nur finden. Aber eine Geschichte, von der weiß ich, dass ich sie nach einer Kulanzzeit von einigen Jahren episch niederschreiben werde, reizt mich extrem. Das könnte ein Buch werden. Stoff genug wäre da!
Gibt es also Lara? Pavel? Herrn Fahrgescheit? Die verrückte Hundefrau? Hercules und Sägemann? Ja, es gibt sie alle. Aber gibt es Herrn Kitzler?

Wieso nennst du deine Freundin so liebevoll Mitbewohnerin?

Sehr gute Frage! Ich weiß es leider nicht mehr so genau. Zwei Theorien: Ephraim Kishon sprach immer von „der besten Ehefrau von allen“. Das hat mich schon als Jugendlicher beeindruckt. Vielleicht hab‘ ich mich da inspirieren lassen, wobei ich an das Original selbstredend nicht herankomme.
Andere Theorie: Anfangs wusste ich nicht genau, wie privat ich im seppolog werden würde und wollte möglicherweise auch da im Vagen bleiben. De facto IST sie übrigens meine Mitbewohnerin. Im Freundeskreis setzt sich die Bezeichnung zunehmend auch bei anderen Pärchen durch, habe ich kürzlich noch feststellen dürfen. Und ein anderer Blogger – „Dampfbloque“ – schreibt gerne über „die Frau, die in unserer Wohnung lebt“. Find‘ ich besser, aber wäre mir jedes Mal zuviel zu tippen. Kleine Hausaufgabe: Finde den einzigen Artikel, wo ich sie nicht „Mitbewohnerin“ nenne!

seppolog_logo_hut

Liest du eigentlich noch andere Blogs außer meinen?

Ich lese unzählige Blogs, da sie inspirieren, ich mir also Dinge abgucken oder Artikel parodieren kann. Ich lese sogar Koch- oder Backblogs. Reise-Blogs gerne, wenn es um die Suche nach dem nächsten Reiseziel geht.

Deine Top drei sind?

seppolog
Dampfbloque – Bruder im Geiste
Criticalpixie – eine schöne Frau, die gut schreibt, was sich ja sonst ausschließt. (puh)

Facebook oder Twitter? Wo gefällt es dir besser?

Eindeutig Facebook. Ich nutze zwar beides, aber Facebook deutlich intensiver. Ich bin mir noch nicht sicher, ob man sich bei Twitter nicht in einem sehr eingeengten Kosmos bewegt, was durch die Algorithmen-Scheiße bei Facebook ja ohnehin schon der Fall ist. Nutzt man Facebook aber letztlich als Nachrichten-Feed, geht das in Ordnung, auch wenn man immer nur die eigenen Vorlieben auf seiner Chronik wieder findet, was die Notwendigkeit echten Journalismus‘ beweist. Da aber Facebook so dermaßen durchgedrungen ist, bietet es sich hervorragend an, um mit Menschen zu kommunzieren. Für bestimmte Personen wie jene Freundin in den USA nutze ich den Messenger recht intensiv. Darauf könnte ich schlecht verzichten. Besten Dank für Deine Fragen, es war mir eine Freude!

Lieber Seppo, vielen Dank, dass Du mitgemacht hast. Ich habe jetzt deine Rubrik Beziehungsfragen durchforstet und trotzdem habe ich den Artikel nicht gefunden, in dem deine Mitbewohnerin einen Namen hat. hmmm. Du nennst Dich selbst bei deinen Top 3 Lieblingsblogs??? Hehe…das passt ja!

Wie nennt ihr denn euren Partner oder eure Partnerin. Das interessiert mich jetzt aber wirklich. Wir sagen mehrere Sachen zueinander, aber Süßer und Süße darf ich hier verraten. 😉

Wir lesen uns nächsten Montag wieder.

Eure Glucke

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