Seppo im Fernsehen II – UPDATE!

Da ich heute etwas schreibfaul bin, setze ich abermals auf Bewegtbild. Als ich als Kind die Technolgie der Tonband-Kassette für mich entdeckt hatte, habe ich im Laufe vieler Kindheits- und später auch Jugendjahre mehrere hundert Leer-Kassetten der Marke „BASF“ vollgelabert mit Dingen, die nie ein Mensch zu hören bekam. Mein halbes Leben ist auf diese Weise dokumentiert und noch heute habe ich diesen Schatz in einer Kiste im Kleiderschrank lagern. Und stelle fest, dass Magnettonbänder doch deutlich länger Gesprochenes konservieren, als man immer so liest. Dennoch habe ich große Teile inzwischen digitalisiert und werde bei Gelegenheit (Dieses wäre eine!) das ein oder andere veröffentlichen. Wenn es nur nicht so peinlich wäre.

Im Laufe meines Lebens wurden Film-Aufnahmen technisch möglich und durch eine zufällige Fügung wurde nun auch Bewegtbild von mir in Kombination mit Ton auf Magnetbänder gebannt, die offenbar vor TV und Youtube nicht haltmachten. Einige meiner Tiefpunkte möchte ich hier zum Besten geben. Als Eintimmung für mich selber gewissermaßen zum Arbeitsbeginn nach einem kurzen Urlaub.

Stimmen wir uns zum Anfang auf Weihnachten ein.

Das alte Mütze-Glatze-Spiel

In Konflikt geriet ich, als ein Kollege, HSV-Fan, während meiner Moderation ein HSV-Spiel ansehen wollte. Unsere Regie kappte ihm die Leitung.

Frei nach Loriot: „Das ist Ihr Leben!“

Pah!

Wie kommt eigentlich so eine Taube ums Leben?

„Menschen in NRW“, das sind unsere Zuschauer. Und dabei denken wir an jeden einzelnen in unserer Sendung NRW live.

Mit dem Gros meiner Kollegen verstehe ich mich gut, einigen bin ich leider sogar hörig.

Große Tradition hat bei uns der NRW live-Adventskalender, bei dem wir uns gegenseitig beschenken. Teils mit Liebe, teils mit Schrott.

Wir sind Kinder der Achtziger und blicken gerne zurück in unsere Jugend.

Gerne lasse ich mich auch von Gästen beleidigen.

Nicht unbekannt bin ich als Freund der deutschen Sprache und kümmere mich um jede Vokabel einzeln.

Anatomie ist mein Hobby, das ist nur den wenigsten bekannt.

Nordrhein-Westfalen steht bei uns im Mittelpunkt, sind wir ja „NRW.TV“.

Leider geht mir Fotogenität ab, Porträts werden eher krampfhaft bei mir.

Mein Job bringt es mit sich, dass man hier und da auch mit Kollegen moderiert, mit denen es einfach nicht harmonieren will, wie hier mit meinem tatsächlich hochgeschätzten Kollegen Peter.

Und auch hier wurde ich hängengelassen, doch Rettung nahte.

Ein kleiner Nebenverdienst von mir ist das Schreiben von Leseproben, das ich in dieses Blog ausgelagert habe, da es bei einigen Kollegen nicht so gut ankam.

Schließen wir ab mit der Frage, wie eigentlich Toilettenpapier benutzt wird. Da hätte man mir übrigens sagen müssen, dass meine Mütze ungünstig saß.

6 Kommentare

  1. Danke für die Kostproben, Seppo. Du Forscher und Entwickler, du Vorleser (wenn deine Kollegen nicht lieb sind, droh damit, das Berliner Telefonbuch vorzulesen.), du Aufkllärer und Dauerechtsympathischgrinser das muss es für heue gewesen sein. Muss jetzt versuchen, die Zeit, die ich hier gefesselt wurde, aufzuholen ….

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