SEPPOLÄUM: 2 JAHRE seppolog

(… und ich habe nicht vergessen, woher der Begriff „seppoläum“ stammt. Aber im Gegenzug gab’s ja die #sba2016 …)

576 Artikel, gelesen von rund 330.000 Lesern, von denen immerhin 7.100 zu Abonnenten geworden sind, 13.295 Kommentare hinterlassen und 40.877 Mal auf „Gefällt mir“ geklickt haben. Für die erste Zahl danke ich mir, für die anderen danke ich den Lesern.

Es ist sieben Uhr am Dienstagmorgen, mich umhüllen Wagen 22 des ICEs 543 und Schweigen. Denn die zufällige Platzreservierung katapultierte mich in einen so genannten „Ruhebereich“. Zunächst dachte ich, es handelt sich um eines dieser Sechserabteile, doch letztlich ist es ein herkömmlicher Großraumbereich, in dem man allerdings zur Verschwiegenheit verpflichtet ist; „Pssst“, stand auf einem Aufkleber an der Tür zu meinem Waggon. Ich durchbreche die Stille mit meinem eifrigen Tippen auf meinem netbook, denn …

Das seppolog hat Geburtstag! Vor zwei Jahren hatte ich offenbar die Idee, einen Blog zu veröffentlichen, wobei es mir gar nicht unbedingt um die typische Form des Blogs an sich ging, sondern einfach nur um eine Möglichkeit, Texte zu publizieren. Dass ich das zwei Jahre lang durchhalten würde, habe ich damals nicht erwartet, zumal ich ohnehin keinerlei Erwartungen hatte, wie der Premierenartikel, reich an wenig Text, zeigt:

Noch ist der Zug relativ leer. Erster Halt „Flughafen Düsseldorf“, ich bekomme erste Gesellschaft. Ein Herr rammt mich von hinten mit seiner Reisetasche. Ich stöhne nicht auf, da ich mich ja in einem Ruhebereich befinde, wo man solche Rempeleien gefälligst lautlos zu schlucken hat. Es ist gar nicht der Halt „Flughafen“, es ist bereits Duisburg gewesen. Die Cait fliegt nur so dahin, was ich begrüße, da ich für die nächsten vier Stunden hier festsitzen werde. Der Mann hat sich nun neben mich gesetzt und packt seinen Laptop aus. Ich darf ihn an dieser Stelle grüßen, da er sich sicherlich den ein oder anderen Blick auf meinen Bildschirm erlauben wird, ganz so wie ich während meiner Fahrt vergangene Woche. Man kann nicht anders. ICEs sind überschätzt, es ist wahnsinnig eng.

„In Japan ist mehr Beinfreiheit! Aber hier in Deutschland geht’s ja immer nur um Kosten und Effizienz!“, grummelt er. Dabei neidet die Welt unsere ICEs, was ich aber für mich behalte.

Dieser Blog fand aus dem Stand heraus eine stetig wachsende Leserschaft und mein Eindruck ist, dass er überwiegend von Frauen gelesen wird, was ich begrüße, sind sie es doch auch, die hier das Gros der Leserkommentare stemmen, wobei es einen harten Kern gibt, der wirklich regelmäßig kommentiert. Doch Leser kommen und gehen tatsächlich, wie ich heute vor zwei Jahren prophezeite. Ich vermisse beispielsweise jene Leserin, die felsenfest der Meinung war, dass ich hier ihr Leben dokumentieren würde! Irgendwann hatte sich herausgestellt, dass sie einigermaßen krank ist, was auch ihre Drohungen erklärt, die mich regelmäßig per E-Mail erreicht hatten. Wer kann denn ernsthaft glauben, dass ich hier über andere Dinge als mich schreibe?! Da muss ich selbst im Ruhebereich des ICEs 543 leise aufschmunzeln.

Mein Sitznachbar liest die „Rheinische Post“, die er gerade zur Seite legt, da ein Fahrkartenkontrolleur an unserem Tisch steht, der ihn allerdings gnadenlos ignoriert. Meine Fahrkarte wurde bereits kurz nach Düsseldorf in Augenschein genommen und für gültig befunden. Er liest „NRW wählt“, den „Faktencheck“ zur Landtagswahl, doch ich glaube, der Mann weiß bereits, dass er Armin Laschet seine Stimme geben wird; so sieht er mit zumindest aus. Armin Laschet ist ein netter, kleiner Kerl, doch sofern ich dem „Wahl-o-Maten“ Gefolgsamkeit leisten werde, setze ich mein Kreuzchen nicht bei ihm, sondern bei der Piratenpartei, die aber vermutlich aus dem Landtag fliegen wird. Dass ich auch knapp 40 Prozent Übereinstimmung mit der AfD habe, hat mich zunächst negativ überrascht, doch vertritt selbst diese menschenfeindliche Partei Positionen, die beispielsweise eine SPD mit ihr teilt. Letztere bekommt vermutlich ein Kreuz von mir, auch wenn ich Hannelore Kraft für eine sensationelle Fehlbesetzung halte.

Über die AfD schrieb ich in den vergangenen zwei Jahren nicht selten. Es ist ja auch einfach, in dem Zusammenhang die einzig richtige Position einzunehmen, da es sich bei der „Partei“ um einen Haufen machthungriger Irrer handelt, dem es an Moral und Verstand mangelt, was auch – und für diese Feststellung wurde ich hier gescholten – für ihre Wähler gilt. Ich wiederhole es dennoch: Wer sich einmal fünf Minuten nur das „Parteiprogramm“ der AfD durchliest, der muss doch aus Verzweifelung, aus Erschütterung und aus Trauer sich an den Kopf fassend und gleichzeitig die Hände über denselben zusammenschlagend in bittere Tränen der Hysterie ausbrechen. Ausstieg aus dem Atomausstieg?! Irre! Sie verleumden den Klimawandel! Privatisierung der Arbeitslosenversicherung?! Hahahaha! Eine außenpolitische Agenda? Nicht vorhanden. Wozu auch, man labt sich ja an völkischen Belangen. Es ist ein Bumsbudenverein, der mithilfe der Verfassungsorgane, die er ablehnt, nach und nach Pluralismus, Moral und letztlich Demokratie abschaffen will. Und wieder einmal finden sich genügend Vollidioten, die diesen verirrten Geistern dummnaiv folgen, um es „denen da oben“ mal zu zeigen. Muss man ernsthaft bereits 70 Jahre nach Hitler auf diese arg dunklen Ereignisse deutscher Weltenbrandwut verweisen?! Ein brauner, grobschlächtiger Arschlochtrupp sucht sich abermals eine Gruppe, die sie zu Sündenböcken machen kann, während arschfickende, hirnlose Wähler, die das nicht vorhandene Gehirn ohnehin nicht einschalten würden, Applaus spenden.

Ja, da kann ich mich echauffieren und tue das auch regelmäßig. Neben der  Vergewaltigung der deutschen Sprache ist es mein ganz persönliches Aufregerthema, während alles andere mir aufgrund eines erschreckenden Optimismus egal ist. Oder „lungo“, wie es hier seit zwei Jahren heißt.

„Scheißverein“, sagt urplötzlich mein Sitznachbar zu mir.

„An sich habe ich nur gute Erfahrungen mit der Bahn!“, entgegne ich ihm.

„Nein, ich meine die AfD!“

Offenbar hat er beobachtet, dass ich deren Parteiprogramm auf meinem Laptop geöffnet hatte.

„Ja, also ich recherchiere gewissermaßen“, erkläre ich, während er überraschend ungeniert auf exakt diesen Blogartikel starrt.

„Sind Sie Journalist?“, will er wissen.

„Nein. Das ist … also ich schreibe … einen Text.“

Ich bin etwas unangenehm berührt. Ich habe mal versucht, meinem Vater zu erklären, was ein Blog ist. Er hat es nicht verstanden. Und mir ist es nun irgendwie unangenehm, dieses Unterfangen zu erklären.

„Ich schreibe einen Blog. Es geht um die AfD. Ich beschimpfe sie so gerne. Eine einfache Position, die ich da einnehme.“

„Wird das gelesen?“

„Ja, also tatsächlich.“

„Wie stößt man denn darauf? Auf Ihren Blog?“

Das werde ich oft gefragt. Von Freunden beispielsweise, die hier gelegentlich lesen oder mir zumindest erzählen, sie würden es lesen. Fine ich immer recht humorig, wenn man mir das aus falscher Höflichkeit versichert. Denn angenommen, Freund X würde einen Blog schreiben, ich würde vermutlich sporadisch mal lesen, aber weißgott nicht jeden Tag. Und da ich ja stets von mir auf andere schließe, muss es anderen ja auch so gehen: „Welchen Furz hat Seppo jetzt schon wieder verarbeitet?!“ Im Zweifel: jeden.

Ich bekomme pro Tag etwa zehn E-Mails von Lesern. Ich möchte niemanden beleidigen, aber teilweise habe ich nicht den leisesten Schimmer, was mir da manch einer mitteilen möchte. Sehr oft geht es um die Frage, wie man einen Blog baue. Vor zwei Jahren noch habe ich solche Mails beantwortet, inzwischen stelle ich mir aber die Frage, warum erwartet wird, dass ich mit einem „WordPress“-Tutorial antworte; mitunter auf Mails, die auf Anfrage oder ein simples „Hallo!“ verzichten.

Zuletzt erreichten mich viele „Kooperationsanfragen“. Einige sind auf Anhieb als unseriös durchschaubar, andere wollen nur meine Texte auf ihren Plattformen publizieren – ganz ohne Gegenleistung. Das schmeichelt mir natürlich. Und dann sind da die, die mir anbieten, dass ich ihre Produkte in meinen Texten verarbeite, was ich natürlich nicht tue, denn keinesfalls gehe ich das Risiko ein, von einem Schuh oder einem Lippenstift in den Schatten gestellt zu werden. Hier geht es um mich, was polarisiert. Natürlich wirft man mir Selbstverliebtheit vor, natürlich verwechselt man Egozentrik mit Egoismus, wenn es hier um meine Person geht. Es ist mir allerdings völlig egal, solange wir uns alle an den Kategorischen Imperativ halten.

„Man verbreitet es via Facebook. Massenhaft. Also man muss die Artikel jedes Mal auf sämtlichen sozialen Plattformen propagieren. So kriegt man eine Leserschaft, die in Teilen auch bleibt“, beantworte ich die Frage.

Denn zurückblickend komme ich auf fünf Leser, auf deren Kommentare ich hier ausgesprochen beleidigt reagiert habe, was ich letztlich aber nicht bereue. Denn es ist ja ganz einfach: Wer das hier nicht mag, ziehe weiter. Manch einer muss mir das dann noch mitteilen, weil er eine gewisse Befriedigung draus zieht, es dem arroganten Arschloch einmal zu zeigen. Dem arroganten Arschloch ist aber genau das egal.

Grundsätzlich sind die Kommentare hier positiven Tenors. Ich freue mich jeden Tag darüber und danke demütig für diese Form der Kommunikation. Selten, aber nicht oft, kommt es allerdings vor, dass mich Leser, die mich ja gar nicht kennen, einer Psychoanalyse unterziehen. Deren Resultate fallen oftmals ungünstig für mich aus, doch das ist gar nicht der Punkt, der mich in Wallungen bringt. Vielmehr bringt mich die Chuzpe jener Küchenpsychologen auf die Palme, die es sich herausnehmen, meine Persönlichkeit zu bewerten, obwohl sie noch nie in den Genuss dieser gekommen sind. Auch im seppolog gibt es – teilweise! – einen Unterschied  zwischen meinem und dem lyrischen Ich, das aber immer nahe an meinem ist. Doch ich gebe zu, selbst Freunde von mir wissen oft nicht zu unterscheiden und nageln mich manchmal auf Dinge fest, die ich hier schreibe, selbst aber direkt wieder vergessen hatte. Ich schreibe oft gnadenlos gedankenlos. Viel seltener als vom Leser gedacht, schreibe ich Dinge, bei denen ich mir etwas denke! Den Kerkeling’schen Hurz-Effekt hatte ich hier schon mehr als einmal und er ist sehr simpel zu erreichen: Schreibe grotesken Unsinn, mindestens ein Leser wird glauben, Du willst etwas aussagen.

Weil gestern Abend in Dortmund ein ICE leicht entgleiste, entfällt heute der Halt in Bochum. Gottseidank, denn inzwischen ist es wahnsinnig voll hier. Von „Ruhebereich“ kann keine Rede mehr sein, hier meinen sich Menschen unterhalten zu müssen! Wildfremde Menschen reden miteinander! Für mich weitestgehend undenkbar. Da bin ich Japaner. Mit Beinfreiheit.

Inzwischen habe ich für drei Euro einen Kaffee erworben. Ich wollte erst gar nicht, doch die Handlangerin hatte ihr Kaffeetablett für mehrere Minuten auf meinem Tisch zwischengelagert, sodass ich aufgrund des Aromas dann doch schwach geworden bin. Beim ersten Schluck verbrannte ich mir die Unterlippe, am zweiten verschluckte ich mich und hustete versehentlich kaffeebraunen Schleim in meine Armbeuge. Das hat hoffentlich niemand gesehen.

Blogartikel, die während langer Bahn- oder Autofahrten entstehen, kommen in aller Regel überdurchschnittlich gut an. Ein Artikel, der sich lange Zeit in der Topzehn der Top-Ten-Artikel halten konnte, war „Die Anreise„, in dem ich meine Flugangst zelebriere und offenbar dem ein oder anderen aus dem Herzen schreibe, da ich ja so unfassbar empathisch bin … Lange Zeit war mein persönlicher Lieblingsartikel allerdings „Der zähe Tod„, weil mir der ihm zugrunde liegende Gedanke so gefällt. Inzwischen jedoch feiere ich mich für „Eklat an Heiligabend„, mit dem mir das gelungen ist, was ich Tag für Tag anstrebe: das Extrahieren des Komischen aus dem Alltag. Jener Artikel steht auf Platz zwei der meistgelesenen und wird inzwischen der ewigen Nummer eins gefährlich: „Neues Leben als Veganer„. Hier gelang es mir vor rund einem Jahr, eine ausgestoßene Minderheit, Veganer, zu beleidigen und ihre abstruse Ernährungsweise durch den laktosefreien Kakao zu ziehen. Ja, ich verstehe die AfD-Handlanger ja, es macht einfach Spaß, gegen Randgruppen zu demagogieren! Nicht ein veganer Leser hat mir den Text übelgenommen, was eben beweist, dass sie eben nicht alle humorlos und militant sind. Sie tun das, was der seppolog-Leser können muss: Spaß und Ironie verstehen können. Leider – oder vielleicht sogar gottseidank! – versteht nicht immer jeder, dass hier übertrieben und ironisiert wird. Jetzt gerade beispielsweise …

Ganz unironisch war allerdings das erste seppolog-Logo gemeint, das mich gerade etwas fassungslos macht:

„Schreiben Sie jeden Tag?!“, fragt mich mein Sitznachbar, der den Fensterplatz ergattert hat.

„Zur Zeit eher wöchentlich, da es zeitlich etwas eng geworden ist. Ansonsten gerne so fünfmal pro Woche.“

„Frisst das nicht viel Zeit?“

„Geht. Das Schreiben an sich dauert ’ne halbe Stunde. Das Drumherum ist eher nervig. Wenn ich diesen Text hier gleich fertig habe, verlinke ich ihn etwa 40 Mal im Netz. Nach zehn Minuten weiß ich dann, wie er angenommen wird.“

Der Zeitpunkt des Publizierens spielt eine große Rolle. Alles, was nach 14 Uhr veröffentlicht wird, hat schlechte Karten, ein Blogbuster (haha!) zu werden, ab 19 Uhr geht es dann wieder. Die Überschrift spielt keine so große Rolle, wie ich selbst mal glaubte. Dennoch setze ich gelegentlich auf clickbaiting, was übrigens legitime Aufgabe einer Überschrift ist, ihr originärer Zweck. Die Überschrift dieses Artikels beispielsweise ist denkbar ungeeignet, doch habe ich es nicht sooo nötig, auf Leserfang zu gehen, denn eines gilt auch nach zwei Jahren noch:

Zuvorderst schreibe ich für mich. Unter einer Voraussetzung: dass es Menschen lesen. Ich grenze mich klar von Bloggern ab, die sagen, „Ich schreibe nur für mich, es muss niemand lesen“. Dann empfehle ich eine lokale Textdatei. Wer ins Netz geht, hat ein klares Ziel: gelesen zu werden. Alles andere nehme ich ihm nicht ab, so wenig wie ich dem Adipösen abnehme, glücklich mit seinem Gewicht zu sein, obwohl ich das ja gar nicht wissen kann.

Mir ist warm. Ich habe einen viel zu dicken Pullover an. Ich fahre ja schließlich nach Berlin-Spandau, was nicht Berlin sein darf, wo es immer gefühlt zehn Grad kälter ist. Ich fürchte, diese Woche liege ich damit falsch. Seit 90 Minuten bin ich unterwegs und stelle fest, was ich schon sooft festgestellt habe: Mit dem Schreiben vergeht die Zeit extrem schnell. [Update: Es ist deutlich kälter als in Düsseldorf hier in Berlin. Der dicke Pullover war eine gute Entscheidung!]

Und beim Schreiben bin ich ganz bei mir, was auch einer der Gründe dafür ist, dass ich schreibe. Ich kann selbst schwer ausmachen, was aber letztlich der Hauptantrieb ist. Vermutlich die Freude an der Selbstdarstellung, eine Annahme, die mein berufliches Tun ganz offensichtlich stützt. Doch bleibt immer das Größte für mich, wenn – es wird pathetisch, aber das darf es zu diesem Seppoläum – Menschen lachen und ich die Ursache dafür bin. Noch besser gefällt es mir, wenn es die Frauen sind, die dann lachen. Dazu mache ich mich gerne auch gelegentlich zum Idioten, denn gespielte Tölpelhaftigkeit ergänzt sich hervorragend mit meiner tatsächlichen.

Wie lange ich nun unter meinen neuen privaten Begebenheiten das seppolog weiterführen kann, weiß ich nicht. Anfangs habe ich nicht erwartet, dass ich zwei Jahre lang schreiben würde! Dass ich es auf weit mehr als 500 Geschichten bringen würde! Die 600., die will ich noch erreichen!

Die Macher des seppologs, also ich, bedanken sich bei den zahlreichen Lesern, auch bei denen, die sich fragen, warum zur Hölle sie mich eigentlich lesen. Ich könnte es ihnen beantworten, aber das wäre selbst mir zu viel des Eigenlobes. Ich weiß sehr genau, was ich hier tue. Ich bin berechnend bis ins Mark.

„Das ist kein guter Schlusssatz!“, interventiert mein Sitznachbar.

„Damit werde ich meiner Arschlochrolle gerecht!“

„Achso, das ist Ihr Ziel?“

„Man muss den Leser manchmal ratlos zurücklassen.“

Gleich erreicht dieser Zug Bielefeld. Ich bin gespannt, ob einer der redseligen Insassen hier mit einem Bielefeld-Witz um die Ecke kommt. Standardwitze, erwartbare gar, verachte ich. Mit Humor haben sie nichts zu tun. Ich werde gleich lesen. Erst mich, korrektur-, dann „Bilanz“. Es geht da um das Erfolgsgeheimnis von „Rossmann“. Warum interessiert mich das? Wo es doch vermutlich gar nicht um mich geht?!

69 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch!
    Nun sind zwei Jahre ja kein „echtes“ Jubiläum, sondern eher ein Geburtstag, aber trotzdem schön – ein Seppoläum halt. Mich freut’s. Ich mag besonders die kleinen Spitzfindigkeiten und amüsanten Details in den Texten – da macht Lesen Spaß!

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  2. Glückwunsch und so ganz generell auch mal Danke für die Unmengen an Zeit, die du hier reinsteckst, inklusive Bilder, podcast, Kommentare beantworten und Co. Auch wenn einem Blogger das selbst wichtig ist, man muss auch als Leser mal Wertschätzung für den Aufwand ausdrücken und du bist ja noch auf anderen Kanälen sehr aktiv, so dass du deine Onlinezeit sicher, wenn du wolltest, auch ganz anders nutzen könntest.

    Gefällt 3 Personen

  3. Glückwunsch! Gute Fahrt und schönes Wetter in Spandau! In einer Woche werde ich selbst in diese Richtung unterwegs sein, zuerst per Bahn, dann ab Stendal per Fahrrad, wenn das Wetter einigermaßen mitspielt. Darüber werde ich dann in meinem Blog berichten. Alles Gute, Heinz Klein.

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  4. Glückwunsch auch von mir! Ich bin nicht böse, wenn nicht mehr jeden Tag fünf Artikel erscheinen, dann habe ich wenigstens die Chance alles zu lesen … ;-p

    Bleibt Seppo II eigentlich zu Hause, oder begleitet der dich nach Spandau?

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  5. So also nachdem sich hier alle für die Texte bedanken, sag ich auch Danke! Aber in erster Linie hauptsächlich dafür, dass du mich gefunden hast und ich seither hier mitlesen kann! Ich habe schon oft Tränen gelacht hier, am Besten fand ich den Text über das einkaufen ohne Einkaufswagen und die englischen Worte, wie etwa Take 2 für Nimm 2! Mittlerweile lese ich meiner Kollegin regelmäßig die Texte vor, sodass wir gemeinsam lachen. Ich finde es direkt Schade, dass deine Texte in diesem „kleinen“ Umfeld publiziert werden, sie würden sicher als Kolumne in einem Printmedium auch Anklang finden! Gratulation zum 2. Geburtstag!

    Gefällt 3 Personen

  6. Ich schreibe jetzt etwas ganz Ungewöhnliches, etwas was Du heute noch nie lesen konntest. Ja eigentlich ist es so außergewöhnlich, da müsste ein Tusch her. Ach was ich sage mal „Herzlichen Glückwunsch“ und weiter so. Und bleib einfach bei Berlin. Wie heißt das Kaff doch noch mal? Ach Spandau.

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  7. Wie kann ein Zug nach Bielefeld fahren? Sorry, aber wenn keiner drauf eingeht, mach ich den Verschwörungstheorieauskramer. 🙂
    Um das zu festigen, würde ich ja gerne per Suchfunktion das Seppolog-Blog durchsuchen, aber da ich keine finde, verfestigt sich meine Theorie, dass eine Zugfahrt zu diesem Ort gar nicht möglich ist. Dabei bin ich mir durchaus bewusst, dass dieser Witz genauso flach ist wie unser Erdenraumschiff Terra Titanica. ^^

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  8. Ach! so viel schon vorweggenommene Glückwünsche, statements, Hoffnungen…
    Schneekönigin trägt dazu noch ihr wunderlich reizendes Auge zur Schau, mhhh!
    Bester Seppomant, es is nur irre, wie Du die vergangenen zwei Äonen beschreibst,
    Du so schnell die hungernden Deiner Worte zusammenklauben konntest.

    Die daran ihr Eignes‘ erkennen, ohne diesem, eigene Worte in freier Assoziationswelt, wie Du zu stiften…
    JUNGS und MÄDELS, ich bin ein Worte-hungerer und ihr habt keine Zeit(-ein Leben lang!)und ich stehe auf alle mutigen da drausßen! Heißt auch meistens LIEBE in mir. Tut-tut es Seppo-baby doch nach. Er ist doch echt groß, mit dem was ich Woche für Woche lese.
    Das biste, bester!
    Geh uns nich so schnell verloren, denn Dein durchdachtes Hirngedenksel hat echt seine Fanschar!
    Tausendbestestels!
    rAFFAELIt

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  9. Herzlichen Glückwunsch! 🙂
    (Und, weil du so gerne deine Zahlen und Daten analysierst – und andere deine Persönlichkeit: Wie auch in wissenschaftlichen Büchern die eingerückten oder kursivgesetzten Zitate überspringe ich auch hier beim Lesen den kursiven Teil des Textes. Was heißt das wohl über mich?! 😉 )

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  10. […] Bedeutung benützen würde?! Es bereitet mir Schmerzen. Aber wie hätte ich vor zwei Jahren, als ich diesen Blog startete, damit rechnen können, dass ich mal wieder Mitbewohner haben würde, mit denen […]

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  11. Erst mal ein freundliches Hallo und herzlichen Glückwunsch zu zwei Jahren + erfolgreicher Bloggerei! Vielen Dank auch für Deine Besuche bei mir.

    Zu etwas in Deinem Artikel und denen, die nur für sich selbst posten werde ich in den nächsten Tagen meinen Senf abgeben.

    Gefällt 1 Person

  12. Hallo Seppo,
    wie angedroht hier noch eine Ergänzung:

    Zitat: „Dann empfehle ich eine lokale Textdatei“, LOL.

    Der Haken dabei ist “lokal”. Wenigstens für mich. Eine lokale Textdatei – das klingt logisch. Formatierung – ist egal, Rechtschreibung ebenso, liest eh keiner ausser mir. Dutzende solcher Dateien liegen auf meinen Rechnern zu Hause, in der Firma und seit einigen Jahren auch noch auf einem Tablet. Im Augenblick des schreibens, oder besser beim Speichern werden dann Dateinamen gewählt wie “beispiele.txt”, “inst_hinweis.txt”oder der Klassiker “readme”.

    Dann steht eine (Software) Installation beim Kunden an. Dunkel erinnere ich mich, irgendwo schon mal alle nötigen Komponenten aufgeschrieben zu haben. Los geht die Sucherei. Irgendwann wird dann entnervt der Freecommander zur Volltextsuche in Dateien angeworfen, denn immerhin kann ich mich noch an einen Begriff erinnern der im Dokument auftauchen müsste und weiß/vermute außerdem, dass der Dateiname die Endung txt trägt. Aber weder auf dem Server noch auf den beiden lokalen PCs findet sich das wonach ich eigentlich suche. Dann die Erleuchtung, auf dem grünen USB Stick muss es sein, denn vor einem halben Jahr war ich bei XY und hab mir alles auf diesem Stick zusammenkopiert. Noch größer die Freude zu sehen, dass ich damals schon beim Kunden noch eine Ergänzung vorgenommen hatte. Was folgt ist der Vorsatz endlich mal alles ordentlich zu benennen und in einem Verzeichnis zusammen zu führen. Nicht selten bleibt es bei der Absicht.

    Mittlerweile habe ich für derartige geschäftliche Aufgaben eine Lösung gefunden. Alles was keine Interna sind kommt in den Blog der Firmen Homepage, über den Rest schweige ich hier.

    Das war die berufliche Seite. Als nun meine schöne neue Kamera kam gab und gibt es viel zu lernen. Schon in der Schule habe ich Spickzettel verwendet. Zwar kamen die nur selten bei Prüfungen zum Einsatz, aber allein deren Optimierung half dabei einzuprägen was wichtig war. Und so entstand die Idee WordPress zu nehmen, um Erkenntnisse festzuhalten. Sobald überhaupt eine Internetverbindung verfügbar ist, sind diese parat. Ganz gleich, ob zu Hause oder im Urlaub. Und vielleicht hilft es ja auch noch anderen.

    Deshalb also eine “rein private Seite”.

    Herzliche Grüße aus Sachsen – Peter

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