Erfolgreich Bloggen: 3 Millionen einfache Schritte

erfolgsblogger

Ich bin gespannt, ob die Überschrift zieht. Denn sie ist nach einem Muster geschrieben, das große Erfolgsblogger unbedingt dem Nachwuchs ans Herz legen. Dieser Doppelpunkt ist dabei äußerst wichtig, er ist wohl auch aus mir unerfindlichen Gründen bei der Google-Suche relevant. Alternativ hätte ich auch schreiben können:

„Wie Du einen Blog schreibst, über den die ganze Welt spricht …“

Das ist eine so genannte „Wie Du“-Überschrift, fast so nervig wie:

„Sieben streng geheime Schritte, um erfolgreicher Blogger zu werden“

Die Seite „Heftig.co“ treibt dieses Vorgehen auf die Spitze und man muss fürchten, der Erfolg gebe ihr Recht. Ich verweigere mich dem dennoch, denn ich könnte mich selber nicht mehr ernstnehmen. Zudem halte ich die suchmaschinen-optimierten Formulierungen für eine Vergewaltigung der deutschen Sprache. Sie haben alle denselben unnatürlichen Klang und dieser tönt nicht gerade nach Seriosität, ihm haftet ja schon an, dass es nur darum geht, Leser zu locken, diese im folgenden Artikel dann zu enttäuschen. Ich selber klicke derartige Formulierungen schon lange nicht mehr an, denn das Muster ist ja schnell durchschaut.

Hier steht eine Zwischenüberschrift, die Lust auf mehr macht!

Blog-Experten, denen dieses Muster der heilige Gral ist, empfehlen ebenfalls, stets mit einer Überschrift zu beginnen. An der Uni habe ich das Gegenteil gelernt, denn es könnte sich am Ende des Textes ja herausstellen, dass die anfänglich gewählte Überschrift mit dem Artikel nichts mehr zu tun hat, sodass sie geändert werden muss. Wenn ich mich für besonders witzig halte, lasse ich die unpassende Überschrift dann erst Recht stehen. In nicht wenigen Fällen ist allerdings die Überschrift alles, was ich überhaupt an Idee habe; bestes Beispiel ist der Artikel „Ich aß ein ekeliges Schnitzel in Emmerich„: Mehr als das hatte ich nicht und dennoch wurde es viel gelesen.

Ein großer Blogger, dessen Texte sich lesen, als seien sie nicht nur für Google, sondern auch von Google geschrieben, plant für einzelne Artikel, die bei ihm natürlich „Projekte“ heißen, etwa sechs Stunden Arbeitszeit ein. Bei mir ist es eine halbe Stunde, wenn’s hoch kommt. Das liegt vermutlich daran, dass ich mir die Gedanken nicht vor dem Schreiben mache, sondern währenddessen. Ich weiß selber nicht, was im übernächsten Satz stehen wird. Lassen wir uns überraschen. Seppo ist doof. Ach guck‘, da bin ich aber jetzt wirklich überrascht.

Seppo bläst wie ein Weltmeister!

Überschriften seien ein Versprechen an den Leser. Nicht bei mir. Nicht immer. Außerdem liegt der Reiz doch auch darin, Versprechen zu brechen! Den Leser knallhart zu enttäuschen. Das kann funktionieren wie in einem ganz frühen Artikel von mir: „Masturbation – Pro & Contra„. Für damalige Verhältnisse war das damals ein mega-erfolgreicher Artikel.

Begutachte ich die Überschriften meiner erfolgreichsten, also weitreichstenstärksten Artikel, finde ich immerhin den „Doppelpunkt“ wieder, ansonsten sind es nicht ansatzweise kalkulierte Überschriften – hier die Top Sechs meiner Artikel:

Dass diese Artikel weit vorne sind, schreibe ich deren Inhalten zu. Es geht da in der Regel um Dinge, zu denen jeder etwas zu sagen hat, eben um „Beziehungsfragen„. Der zieht, der Inhalt. Das wird geteilt auf Facebook und bei Twitter, so kommen die Leser. Eine optimierte Überschrift bringt nichts, wenn ihr ein mieser Artikel folgt.

Es gibt diese, diese Überschriften, die berechnend wirken können. „Die Hand hinten drin“ beispielsweise, doch nach einigen Versuchen habe ich schon vor Monaten festgestellt, dass genau das nicht unbedingt zieht. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass die Überschrift kaum eine Rolle spielt, denn diese eine meiner Überschriften „Ergebnis meiner Klickforschung: Lange Überschriften halten Leser vom Anklicken der zugehörigen Artikel ab. Oder machen erst Recht neugierig auf das, was da kommen mag. In diesem Fall: nicht viel.“ ist als meine längste Überschrift doch eher abschreckend, ihr folgt allerdings einer der meistgelesenen Artikel im seppolog.

Letztlich kann aber auch ich dem empirischen Befund, dass nur zwei von zehn Menschen, die eine Überschrift lesen, den dazugehörigen Artikel überhaupt anklicken, nichts ändern.

Fotos. Beitragsbilder. Todeswichtig! Gerade bei der Verbreitung via Facebook. Wer da kein Foto mit anhängt, wird signifikant weniger geteilt, gelikt und überhaupt wahrgenommen. Was mich völlig überrascht, ist der Befund, dass Gesichter auf Fotos immer besser ankommen. Alles psychologisch erklärbar, man sieht ein Lächeln oder einen anderen Gefühlsausdruck, das spricht einen vermutlich an. Ich selber frage mich hingegen, warum ich immer soviele unbekannte Fressen sehen muss, die mich angrinsen (siehe Foto oben). Bei meiner Wahl von Beitragsbildern bin ich ausgesprochen schluderig, weil mich die Bilder in aller Regel nicht interessieren, es geht mit um den Text. Oftmals schreibe ich nicht zuhause meine Blog-Artikel, sodass ich schon Stuhllehnen fotografiert habe, da ich kein anderes Foto zur Hand hatte. Funktionierte auch. Gestern wählte ich ein Foto, das so gar nichts dem mit Artikel zu tun hat, allerdings bot sich plötzlich zu dem Bild eine weitere kleine Anekdote an, die ich direkt darunter verwursten konnte. Oft wähle ich Fotos, die mich zeigen, da es ja meist auch um mich geht, was dem ein oder anderen bereits aufgefallen sein dürfte. Gelegentlich baue ich auch mit einem Grafik-Programm Bilder; das darf aber nie zuviel Zeit in Anspruch nehmen, fünf Minuten etwa, mehr nicht – denn: Es geht mir um den Text und ich bin ein Ein-Mann-Blog, das im Gesamten inzwischen einiges an Zeit frisst, gestern hatte ich erstmals das Gefühl, dass ich einen Mitarbeiter benötige. In vielen Dingen komme ich nicht mehr hinterher. Ob es E-Mails sind, Fragen der Vernetzung mit anderen, mit Euch oder das Voranbringen der Zukunft des seppologs.

Der März verspricht Großes hervorzubringen, da nehme ich an einer spannenden Nummer teil.

Vernetzung mit anderen Bloggern ist das große Ding, auch wenn ich da nach wie vor skeptisch bleibe, da ich die Vernetzung mit nicht bloggenden Lesern wichtiger finde. Ich will nicht andere Schreiber finden, sondern meine Zielgruppe. Ganze Blogger-Foren bestehen nur aus Bloggern, die verzweifelt um Leser werben und doch nur auf Schreibende stoßen. Doch hier und da werde ich eines besseren belehrt, denn manchmal gelingt es durchaus, die Leser von anderen zu „klauen“. Denn darum geht es, wenn wir ehrlich sind, was aber okay ist, denn der jeweils andere klaut ja im selben Moment! So habe ich eine eigene Facebook-Gruppe für Blogger gegründet – „Ich blogge – wer liest?„, die inzwischen boomt, und bin seit gestern Co-Administrator in einem exklusiven „Blogger-Club„. Möglicherweise bezieht sich das Exkludieren auf die Leser, was das Dilemma verdeutlicht. Aber man tauscht Ideen aus. Ich darf vermutlich nichts verraten, aber der März verspricht Großes hervorzubringen, da nehme ich an einer spannenden Nummer teil. Statistisch betrachtet darf ich letztlich aber feststellen, dass seit intensivierter Vernetzung meinerseits mit anderen meine Klickzahlen massiv nach oben gegangen sind, so gesehen hat es irgendwo vielleicht doch seinen Zweck.

Und so raten einem die Blogger-Götter, die mit coolen Mikros vor Menschenmassen predigen, was ich abermals ablehne, da es fast sektierisch erscheint, dass man überall seine Spuren hinterlässt – heißt: auf anderen Blogs kommentiert bis zum Erbrechen. Auch das verweigere ich. Denn ich kommentiere nichts, was ich nicht kommentieren möchte, nur um Leser zu kriegen. Das ist selbst mir zu billig. Ich will für mich wissen, dass ich meine 130.000 Leser dadurch erreiche, dass meine Inhalte, die ja nicht immer inhaltsleer sind, überzeugen. Sie sollen nicht kommen, weil ich google-optimiert schreibe oder Info-Grafiken benutze. Sie sollen meinen oder den Namen des Blogs mit etwas verbinden und immer wiederkehren oder! sich hasserfüllt abwenden. Polarisieren ist toll! Letztens wurde ich übelst beschimpft! Ich bekam vor lauter Freude darüber eine Erektion.

Ach, nein – war eine Zwischenüberschrift!

Zwischenüberschriften! Haben in diesem Artikel Premiere. Nerven mich selber beim Lesen von Zeitungen, denn Zwischenüberschriften wiederholen sich natürlich im Text-Corpus und dann denke ich jedes Mal: „Den Satz hab‘ ich doch schon mal gelesen?! Bin ich in der Spalte verrutscht?! Ach, nein – war eine Zwischenüberschrift!“ Zwischenüberschriften überlasse ich Leuten, die Platz für Zwischenräume haben.

Ein Text solle rhythmisch klingen. Unbedingt! Das lese ich gerade in einem Ratgeber-Blog, dessen Text extrem rhythmisch klingt. Nur der Rhythmus ist kacke. Nichts lehne ich mehr ab als kurze Sätze. Nichts verachte ich mehr als den Verzicht auf Füllwörter. Sprache, gerade verschriftlichte, hat etwas mit Komposition zu tun, man möchte fast von Musik sprechen. Natürlich gehören da Füllwörter hin! Es sind die Blüten eines Textes! Sätze müssen lang sein, Gedanken sind es doch auch! Nicht nur das Schreiben macht mehr Spaß, auch das Lesen eines komplizierten Konstruktes ist doch befriedigender als kurze, abgehackte Subjekt-Prädikat-Objekt-Sätze! Demnächst sollen wir uns auf den Binär-Code beschränken!

Nein, das sind keine Schamhaare in meiner Tastatur, das sind Barthaare.

Ich bekomme oft Anfragen von bloggenden Lesern, die Tipps erbeten, wie sie ihren Blog bekannter machen können. Ich kann inzwischen nicht mehr jede einzelne Anfrage beantworten, was ein tolles Luxus-Problem ist, mir aber in der Tat etwas leidtut. Ich selber habe das ein oder andere „Geheimrezept“, das ich hier nicht preisgebe. Manches darf ich gar nicht preisgeben. Anderes schon: Artikel sollten mehr als 1.000 Wörter haben. Das hat zwei Gründe: Unter 1.000 entwickelt sich keine Geschichte. Lange Texte, man glaubt es kaum!, erregen mehr Aufmerksamkeit. Für Foto-Blogs schwierig ;) Und, wenn Ihr darauf steht, Google nimmt Euch nicht wahr, wenn Ihr unter 1.000 bleibt. Ich sage aber auch: Wenn Ihr Bock auf 800 Wörter habt, dann macht genau das.

Verbreitet Eure Artikel über eine eigens dafür eingerichtet Facebook-Seite. Auch ein toller Tipp immer, denn natürlich fragt man sich, wie die Facebook-Seite dann an Follower kommt. Keine Ahnung. Ich habe auch Twitter in mein Repertoire aufgenommen (dort folgt mir jemand, der nicht einen Follower hat, und dennoch wahnsinnig viel twittert. Ist ihm bewusst, dass das niemand liest, was er tut?!). Irgendwann hat man einen Punkt erreicht, wo sich die Verbreitung von Artikeln verselbständigt. Irgendwann trifft man auf den entscheidenden Multiplikator. Da ist dann jemand, der teilt Deinen Artikel und hat 20.000 Follower. Volltreffer. Wenn das passiert: Jackpot. Und so steigert sich die Aufmerksamkeit.

Verlinke Deinen Artikel dort, wo es passt. Es gibt Blogger, die erwarten, dass ihr Blog allein, weil es ihn gibt, gelesen wird. Es gibt unzählige, vielleicht auch sehr gute!, Blogs, die von niemandem jemals gesehen werden. Tragisch, doch manch ein Urheber ist auch selber Schuld.

Völlig verzichtbar sind Blogverzeichnisse. Dort tummeln sich Abertausende von Blogs. Aber exakt dort sucht niemand. Ich bin bei, keine Ahnung, acht Blogverzeichnissen, es bringt nichts, wenn man nicht gerade in der Top Zehn landet.

Letztlich halte ich für mich fest, dass ich lieber einem gewissen Ideal, das sich der Grundidee verschreibt, folge, als übermäßig viel Arbeit in die Befriedigung von Algorithmen zu investieren. Das Schreiben macht Spaß, Eure Resonanz!, aber nicht das Blasen von Googles großem Penis‘. Klar würde es mich freuen, hätte ich hunderttausende Leser, aber letztlich müsste ich mich dazu verbiegen und genau das wollte ich mit dem seppolog nie tun. Es sollte mein Ding werden, dieses auch bleiben.


Um es nicht falsch zu verstehen: Sehr wahrscheinlich führen all die guten Ratschläge zu Erfolg. Ich will da niemanden an den Karren fahren oder schiffen, wie auch immer man sagt. Die Frage ist nur, welchen Preis man dafür zahlen möchte. Und ob es der eigene Inhalt überhaupt wer ist!


Vernetzen wir uns auf folgenden Wegen!

12721841_983316745092371_2065608210_n„Blogger-Club“

ichbloggewerliest„Ich blogge – wer liest?!“

Seppo_medien_klein_schieberMeine Facebook-Präsenz

86 Kommentare

  1. Na, diesen schönen Beitrag hätte ich mal lesen sollen, bevor ich anfing zu bloggen. Vielleicht gäbe es dann weniger Tage an denen ich angesichts meiner Besucherzahlen denke: „Hmmm, also, wenn mein Blog ein Pferd wäre – man müsste es gnädigerweise erschießen!“ ;-)

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  2. „Sprache, gerade verschriftlichte, hat etwas mit Komposition zu tun, man möchte fast von Musik sprechen. Natürlich gehören da Füllwörter hin! Es sind die Blüten eines Textes! Sätze müssen lang sei, Gedanken sind es doch auch!“

    Dankeschön!
    Und jetzt warte ich weiter auf den einen Multiplikator. Er wartet bestimmt auch schon auf mich.

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    • Das finde ich auch sehr poetisch:) Sprache ist Musik. Das geschriebene Wort muss schwingen. Das geht oft nur mit langen Sätzen. Lange, verschachtelte Sätze kamen in der Schule im Deutschunterricht leider nie besonders gut an. Ich frage mich heute noch, wieso nicht. Kafka wurde dafür geschätzt:D

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  3. Herzlichen Gruß und Dank von einer, die auszog und auszieht, um Blogs zu schreiben und zu lesen, die diesen Artikel nicht seiner Überschrift wegen gelesen hat, sondern da sie es ab und zu immer noch nicht lassen kann, Zeit mit Ratschlägen Für Autoren und Blogger totzuschlagen! ;-) Viel Erfolg!

    Gruß

    Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

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  4. Wenn Du so nett einlädst, versuche ich also mal wieder beim großen Seppo Leser zu klauen. Das macht Spaß, weil man schon den Eindruck hat, dass Dich das Feedback interessiert. Deshalb mein Lesereindruck für Deine Analysen:
    Bild ist wichtig, am Besten Gesicht, das zieht Aufmerksamkeit. Aber Deine spontane Auswahlmethode ist völlig in Ordnung.
    Die Überschrift nehme ich überhaupt nicht wahr. Zum Klicken bringen mich die drei Zeilen Einstieg, die ich im Reader sehe.
    Ich mag:
    1. Lara
    2. Lara und Seppo im Duett mit der Mitbewohnerin als Souffleuse
    3. Medien-/Publizistik-Theorie, wie heute.
    4. Surrealisten-Seppo. Den mag ich eigentlich am liebsten, aber um den zu lesen, muss man in sehr entspannter Stimung sein.

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  5. Bezüglich der Sichtbarkeit auf Google gibt es natürlich die ein oder andere Faustregel in Bezug auf Zwischenüberschriften, Zeichenanzahl usw. aber Geschwindigkeit, Häufigkeit und explizite Themen können einem auch in die Hände spielen. Wenn zum Beispiel ein Trailer oder die Ankündigung zu einem Buch/Comic usw. kommt und ich sofort was dazu schreibe, tauche ich natürlich bei den obersten Ergebnissen auf. Wenn das Thema noch nicht genug beackert wurde ist es auch schön gelistet. Trotzdem ist es leider keine Garantie für viele Leser und Klicks. Bei mir schwanken die Besucher dementsprechend zwischen 10 und 100 täglich. Das Rezept für eine konstante oder treue Leserschaft habe ich leider noch nicht gefunden.

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  6. Googles Lümmel hat uns schon lange erreicht. Den einen etwas mehr den andern innig und fest. Was wir tun können: na nichts…weil ja jeder im Gespräch bleiben will und deshalb auch den Mund voll hat. Seppo genialer Text…Danke!!

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  7. Ehrlich?das war der erste Blog von dir,den ich ,Kat,ganz und in Ruhe gelesen hab,weil mir sonst die Texte so lang sind. Zum lesen braucht man Zeit in unserer schnellen Umgebung. Und während ich las,dachte ich über unsere Motivation zu schreiben nach und wie blauäugig wir daran gegangen sind. Wir wollten einfach nur schreiben in der Hoffnung das es wer liest und etwas dazu zu sagen hat. Das Bloggen ne Proffession werden kann,hab ich nie gedacht. Liebe Grüße Kat

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  8. Ich weiß nie was ich von solchen Tipps (auch wenn ich deine wie gewöhnlich mit einer Prise Ironie nehme ;) ) halten soll. Vielleicht ist das so, weil es für mich keine Rolle spielt, da ich mein eigenes Blog nie „groß“ haben wollte und auch immer wusste, dass das bei dem ernsten Thema Quatsch ist, da das dieses Thema ehe durch den Kakao ziehen würde.

    Möglicherweise durch dieses Ruhighalten und das gelegentliche Kommentieren woanders, in Blogs die zu dem zählen, was bei mir der zweite Themenkreis ist, ist das Ding dann Ende letzten Jahres für meine Begriffe durch die Decke gegangen. Ich weiß nicht in wie vielen Blogrolls das Ding plötzlich stand, ich hab das auch nur durch die „Referrer“ in den Statistiken gemerkt, es gab dann auch mal den einen oder anderen irgendwo bei eine/r „etablierten“ Kollege/in verlinkten Beitrag Kaum, dass ich mich daran gewöhnt hatte passierte dazu noch das was du den „entscheidenden Multiplikator“ nennst: Ein Kollege, der schon zehn Jahre bloggt jagte einen Artikel von mir durch Twitter und das Ding raste innerhalb von Stunden nach Erscheinen durch die Wand. Mittlerweile kommen mindestens 50 Leute regelmäßig und ich erlebe immer wieder, dass Neue den ganzen Blog durchlesen, das ist schon überwältigend für mich.

    So meine Erfahrung als jemand, die als einziges von dem was du aufzählst lange Texte hat. (Und dann auch noch welche auf die man sich konzentrieren muss…)

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    • mir ging es ja darum, diese maschinelle art der optimierung seines blogs für suchmaschinen eher nicht ganz so ernst zu nehmen, da sie so extrem albern anmutet inzwischen. und hoffentlich wurde deutlich, dass ich letztlich sage: jeder wie er will!

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      • (Kommentar kommt hoffentlich an die richtige Stelle) Vielleicht hätte ich den ersten Satz in meinem Kommentar und die Klammer darin trennen sollen, dann wäre es vielleicht eindeutiger gewesen. Ich habe dich schon verstanden, ob es für andere auch deutlich wurde weiß ich natürlich nicht ;)

        „Albern“ ist ein gutes Wort für diese dieses Optimierung-Gehabe. Mehr Scheinen als Sein lässt grüßen. Soll es ja auf Twitter (bin da nicht) auch in betimmten Nischen geben nach dem Motto *hab so und so viele Follower also muss ich Recht haben/gut sein* (Follower oder Reichweite sind aber noch lange kein Indikator für das was wirklich zählt…)

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    • Gedankenschubser: Ich überlege gerade mich tatsächlich mit dir/euch zu vernetzen… bin mir aber unsicher wo es hinsoll..mit meinem Blog und in welche Gruppe und überhaupt.. Sinnvoll oder nicht sinnvoll. Mir geht es auch weniger um diesen Hype um den man Arbeiten muss. Viel schöner ist es einfach wenn es läuft und irgendwann gut funktioniert- aber ohne das gezielte Knowhow fehlt da wohl auch die Basis. Ich habe ja noch nen zweiten DIY-Blog wofür ich wirklich produktiv sein muss-das ist mitunter ziemlich nervig und anstrengend. Mein gedankliches Karussell hat da nachtürlich eine ganz andere Ebene und fällt mir auch viel leichter von den Fingern. Ich habe mal angefangen einen extra Twitteraccount zu haben fühlte mich daber dadurch zu sehr von mir losgelöst…vielleicht für fb ein Versuch wert.. lg Onko

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  9. Spannend und gut zu lesen. Das Bild zu diesem Artikel entspricht nicht den Ratschlägen, die du so gekonnt in Frage stellst. Eigentlich müsste da ein selbstbewusster Erfolgstyp zu sehen sein – irgendwas, das nicht nach Nachdenken aussieht (wie in deinem Bild), sondern nach dem absoluten Allwissen. Liest man den Text, ist dein Foto natürlich sehr passend und humorvoll ausgewählt. Die Idee dieses Widerspruchs finde ich gut. :)

    Zum Stichwort Vernetzung: Als Bloggerin merke ich auch sehr deutlich, dass Multiplikatoren entscheidend sind. Erreicht man auch nur eine Person mit großer Reichweite, so steigen die Leserzahlen deutlich spürbar an. Ziel vieler Blogger ist ja, selbst zum Multiplikator zu werden. Viel Erfolg mit den Projekten, die gerade bei dir anstehen! LG, Alexandra

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  10. Erfolgreich Bloggen: 3 Millionen einfache Schritte …

    Ich bin gespannt, ob die Überschrift zieht. Denn sie ist nach einem Muster geschrieben, das große Erfolgsblogger unbedingt dem Nachwuchs ans Herz legen.

    Bevor ich mir alles nochmal geduldig durchlese noch 1-2 Gedanken dazu (ich beschäftigte mich vor 3-4 Jahren damit, wie man mit dem PC und Internet reich wird, und fast alle 1-2 tage bietet mir sie jemand an auf den Socials, nämlich die „In-4-5-Minuten-Reich-Methode…

    Puuuh, alleine das Runterscrollen bereitet mir Mühe….. ;)

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  11. Alte Axt! Das ist mal ein guter und vor allem sehr unterhaltsamer Beitrag und spricht mir aus der Seele, von daher werde ich jetzt mal was tun, was meinen eigenen Blog jetzt bestimmt irrsinnig weit nach vorne bringt und mir obendrein auch noch Spaß macht: Ich werde hier mal einen Kommentar hinterlassen.

    Ja klar. Jeder der einen Blog schreibt möchte gern gelesen werden. Und das lieber von einer großen Zahl Leute als von einer kleinen Drei-Mann-Truppe, die dein Fähnchen hoch hält und „YAY!“ ruft, wenn Du mal wieder was geschrieben hast. Von daher kommt man als Blogger wohl kaum drum herum sich mit all diesen Dingen wie Vernetzung, SEO, Facebook und Twitter auseinander zu setzen (Wobei ich ehrlich gesagt immernoch nicht ganz gerafft habe, wie man Twitter eigentlich effizient nutzt, um seinen Blog bekannter zu machen). Aaaber (und das ist ein „Aber“ mit 3 „A“) all das sind zumindest für mich nur Randschauplätze.

    Ich schreibe in erster Linie weil es mir Spaß macht und ich habe keine Lust, beim Schreiben drüber nachzudenken, ob ich dieses oder jenes Keyword schon oft genug genannt habe, damit Google mich dann auch findet.

    Klar träumt jeder Blogger vermutlich irgendwann mal vom großen Erfolg. Sicher wäre es toll damit Geld verdienen zu können, aber ich bilde mir nicht ein, irgendwann zu den paar Leuten zu gehören, bei denen das wirklich klappt. Wenn das irgendwann der Fall sein sollte: Prima! Wenn nicht, dann werde ich eben munter weiter für meine 30 Follower schreiben und bin damit auch happy.

    In diesem Sinne: Beste Grüße und viel Spaß beim Bloggen, Dennis

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  12. Wohl wahr… Meinen ersten Blog, das ist ne ganze Weile her, habe ich mit einer Freundin zusammen angefangen. Das ging dann auch nicht gut, weil sie meinte, wir müssten nach diesen und jenen Regeln schreiben und uns auf ein Thema festlegen und nur genau darüber schreiben. Am Ende habe ich krampfhaft mich versucht daran zu halten und sie hat dann doch nichts geschrieben. Und genauso krampfhaft wie das Schreiben war, war der Blog ein Krampf… Man sollte so schreiben wie es einem gefällt und über das, was einem gefällt, solange es Spaß macht.
    Gute, kritisch-ironische Stellungnahme, gefällt mir :D

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  13. Klar, würde es mich freuen, wenn nicht nur meine Familie meinen Blog liest und es noch andere Interessierte gäbe. Und ja, ich habe auch vorher versucht rauszufinden, was man wie anstellen sollte um bekannt zu werden. Viel geht ja auch über Werbeartikel oder wenn man Amazon verlinkt – kommt für mich nicht in Frage. Letztendlich sehe ich meinen Blog als meinen keativen Sandkasten an, um den Kopf frei zu bekommen z. Bsp. für das Buch das ich seit Ewigkeiten schreibe und hoffentlich im Frühjahr fertig bekomme. Wird vielleicht auch niemanden interessieren. Aber für mich steht der Faktor Spaß an vorderster Stelle. Durch meinen Blog stoße ich auf soviele interessante Menschen und ihre Geschichten … schon dafür hat es sich gelohnt damit anzufangen. Naja, und vielleicht bleibt doch irgendwann jemand bei mir hängen. Zeit ist relativ.
    PS: Das mit Twitter weiß ich, mache ich aber aus demselben Grund. Aber danke fürs Trostpflaster :-)

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  14. Letztendlich zielen alle Aktionen (seine sie mehr oder weniger verzweifelt, mehr oder weniger „professionell“ und mehr oder weniger nervig) natürlicherweise darauf ab – endlich – mehr Leser zu bekommen. Daran ist nichts verkehrt, schließlich schreibt man doch einen Blog um gelesen zu werden. Sonst könnte man sich ja auch einfach seinen Text zu Hause an die Wand pinnen. Und dass nur der stolze Vater und der beste Freund die Artikel liest ist auch nicht wirklich tröstlich.
    Problematisch ist erstens, dass allemöglichen Hilfeseiten einem vorgaukeln es wäre ganz einfach Tausende von Lesern zu bekommen wenn man nur ihre Tipps befolgt. (Übrigens sammeln diese Hilfeseiten genau damit viele Leser weil es so viele suchende Blogger gibt.)
    Zweitens, dass man sich wie ein Süchtiger verhält: Man braucht immer mehr Stoff (=Leser), oder? Hat man seine ersten 5 will man 10, hat man 10 will man 100, hat man 100 will man 1000, etc.
    Und drittens natürlich (im Artikel angesprochen): König Zufall spielt die größte Rolle. Alles Gefasel von „Qualität setzt sich immer durch“ und alle – teilweise durchaus richtigen – technische Tipps erhöhen höchstens die Wahrscheinlichkeit „entdeckt“ zu werden, mehr aber auch leider nicht.
    Ich hoffe ich habe mich jetzt hier brav vernetzt und mein Kommentar generiert mit mindestens 5 Klicks auf meinen Blog. Und sei es nur weil diejenigen hoffen, dass ich dann auf ihren Blog klicke.

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  15. Witzig. Der Beitrag, der bei mir seit geraumer Zeit durch die Decke geht, ohne dass ich bisher nur eine Ahnung hatte warum, besitzt einen Doppelpunkt. Sonst benutze ich immer „-„. Habe gleich mal alle Bindestriche verbannt und durch Doppelpunkte ersetzt. Mal schauen was passiert.^^

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  16. Interessanterweise bin ich nicht mehr so sehr auf klicks und likes und follower auf MC aus, seit ich die 100 follower geknackt hab. Ist nicht viel ^^ weiß ich auch, aber eigentlich geht das gemütlich dahin, ich hab meine Stammleser, mit denen auch ein reger Austausch stattfindet und vor allem hab ich akut nicht mal die Zeit, wesentlich mehr Arbeit in mein kleines Privatprojekt zu investieren (ich komm ja nicht mal groß zum Posten momentan…). Heißt nicht, dass ich mich nicht über neue Leser freue und „frischer“ Input ist auch immer willkommen, aber wenn ich plötzlich auf jeden post 50 Kommentare kriegen würde würd mich das akut einfach überfordern.
    Auf der anderen Seite wird demnächst wohl bloggen im professionellen Rahmen Thema, da schau ich mir dann vielleicht ein zwei Tipps von dir ab ;-)

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  17. Haha, Knaller! Ich brauche nur bis zur ersten Zwischenüberschrift zu lesen, um ein Gelächter auszubrechen und deinen Blog auf der Stelle zu abonnieren, hätte ich das nicht längst getan.
    Ich schreibe übrigens auch nur um des Schreibens Willen: Ich setze mich hin, fange einen Satz an und ab da fließt aus meinen Fingern, was immer aus meinen Fingern fliessen will. Nicht selten fällt mir während des Schreibens dann auch noch ne geniale Überschrift ein.
    Nur mit der „mindestens-1000-Worte-Regel“ tue ich mich schwer: Ich könnte sie schreiben, ohne Frage. Aber ich hasse lange Texte. Ich liebe kurze Texte, auf den Punkt gebracht. Meist scrolle ich bei einem interessanten Artikel erst nach unten um zu sehen, wie lang der Text ist. Lange Texte sind nervig und zeitraubend. Goggle ist mir dabei wurscht. Ich kaufe auch keine dicken Bücher, das ist schrecklich demotivierend, weil ich Monate dafür bräuchte. Um einen Text oder ein Buch ganz durchzulesen, muss er wirklich, wirklich gut sein. So wie deiner hier. Und als Belohnung fürs durchlesen bekommt man ja auch gleich ein paar Erfolgstipps an die Hand. ;)

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  18. Du nimmst Dich ernst?

    Schöne Ironie: ich stolpere ich beim zweiten Lesen des Satzes „Der März verspricht Großes hervorzubringen, da nehme ich an einer spannenden Nummer teil.“ 2 Absätze später wird’s erklärt. Bitte, fang das mit den Zwischenüberschriften gar nicht erst an.

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  19. Was für’n Zufall. Hab heute gesehen: da ist jemand von der Bloggerei zu mir auf das Blog gekommen (war ich wahrscheinlich selber) und wollte das mal ausprobieren.
    Hab die Topblogs mal gecheckt: Playstation, NEOpress, Exbloxs, Grenzwissenschaft-aktuell und Haushaltstipps!!!
    Also hab ich angefangen, Blognamen in die Suche einzutragen, weil man da auch die Leserzahl des Tages von den anderen sehen kann. Und so bin ich heute auf dein Blog gekommen!!!
    Also ich bin die eine, die von einem der Blogverzeichnisse kommt!!! Das nächste Mal aber wieder über Facebook

    P.S. Was sind Füllwörter? Und Zwischenüberschriften find ich super, würde ich mir auch bei dem Kommentarfeld wünschen.(1. HALLO, 2. WAS FÜR EIN SC*** IST DAS DENN: DAS SIND DOCH ALLES KEINE BLOGS, 3. FAZIT; 4. P.S.)

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  20. Sensationell!
    Ene sehr schöne Parodie – selten so gelacht beim Lesen eines Blogs. Gibt kaum was, das man nicht hervorheben möchte. Trotzdem: „Polarisieren ist toll! Letztens wurde ich übelst beschimpft! Ich bekam vor lauter Freude darüber eine Erektion.“ DAS nenne ich mal ne Meisterleistung ;-)
    Ich komme gerne wieder…
    Greetz
    Oli

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  21. Ich schmunzle immer noch…
    Das Beste daran ist, dass dein Text das bietet, was sonst in solchen Texten immer gepredigt wird: Mehrwert! Nämlich in Form von Unterhaltung.
    Wenn ich versehentlich auf einen dieser von vorne bis hinten suchmaschinenoptimierten Worthaufen stoße, bin ich immer ganz schnell wieder weg, weil ich mittlerweile weiß, dass es mir eben nichts bringt, mich durch eine Aneinanderreihung von Keywords zu kämpfen, außer Fremdscham.

    Dann doch lieber lachen und ein paar kluge Gedanken mitnehmen.

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  22. Ich lese das hier, weil es
    1. gut geschrieben und
    2. provokativ ist (dürfte ein gewisses Gewicht an Deinem Erfolg haben ;-)
    Und ich teile Deine Meinung, dass die Google-Optimierung einen guten Beitrag unweigerlich vergewaltigt.

    Dennoch: gerade am Anfang sind die tollen Optimierungstipps nicht einfach zu ignorieren.

    Gruß Seb.

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  23. Danke Seppo!
    Für mich als Blog Anfänger sind da schon ein paar nützliche Tipps dabei. Danke auch fürs folgen meines Blogs!
    Für mich ist es einfach wichtig authentisch zu sein, ich bin auch eher der Typ, dem während des Schreibens dann erst alles mögliche einfällt 😉
    Lg

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  24. Hach. Toller Text. Ich dachte bisher, man bloggt, weil man Bock drauf hat. Aber nachdem ich mir inzwischen einige andere Blog angeschaut habe, geht es mir wie dir: es geht wohl um Klicks und ums Geld verdienen. Zugegebenermaßen würde ich auch Cents sammeln, wenn ich denn wüsste wie…*g*
    Noch schreibe ich unabhängig, wie mir die Tasten in die Finger fallen. Und nur aus einem Grund: weil ICH das will. Wer es nicht lesen will, für den gibt es das X oben rechts.

    Und mir ist egal, ob Fotos von mir mehr ziehen würden. Ich will nicht sichtbar durchs Internet geistern. Dafür habe ich meine Eule – stellvertretend. Die macht das mehr oder weniger gerne und freiwliig. Naja, ehrlich, sie kann sich nicht dagegen wehren, wohin ich sie setze, hänge…. Da muss sie durch.

    Ich mag deinen „skurrilen“, eigenwilligen Schreibstil. Endlich erfrischend abhebend vom Einheitsbrei.
    Weiter so.
    Eulenhafte Grüße

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  25. schnuppismama hatte recht, der artikel von dir behandelt tatsächlich dasselbe thema, mit dem ich mich letzte woche auseinandergesetzt habe, mit einem doch recht ähnlichen ergebnis :) schön, wenn es andere auch noch so sehen, auch wenn seppolog vermutlich doch eine ecke mehr leser hat als mein episodenfilm. aber, es ist die resonanz um die es geht und darum, sich nicht zu verbiegen.

    ich muss übrigens einen halb-absatz von dir hier zitieren, weil du in worte gefasst hast was ich nur umschwafeln konnte:
    „Nichts lehne ich mehr ab als kurze Sätze. Nichts verachte ich mehr als den Verzicht auf Füllwörter. Sprache, gerade verschriftlichte, hat etwas mit Komposition zu tun, man möchte fast von Musik sprechen. Natürlich gehören da Füllwörter hin! Es sind die Blüten eines Textes!“ – das unterschreibe ich, auch tausendmal. es lebe der schachtelsatz. auch wenn ich denke also bin ich die kürzeste philosophische erkenntnis beweist, dass es im fall des falles auch prägnant gehen kann ;)

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  26. Sehr schön… ich liebe Blogs, die mit Worten malen oder wie du schreibst, Musik komponieren! Ich finde es schade, dass viele Leute von langen, aber ausgefeilten Texten abgeschreckt werden statt sich hineinzulesen und sie zu genießen. Viele englischsprachige Blogs, die ich verfolge, lese ich auch aus dem Grund, dass ich sie mir wie ein leckeres Dessert zu Gemüte ziehen kann. ;) Ist eben ’ne Kunst, die man verbessern kann und so sollte man das auch behandeln. LG!

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  27. Hm. Ganz lange Texte – kommt ja auf den Sachverhalt an. Wer detailversessen ist und ihm/ihr das Thema „liegt“ wird es verschlingen, Manche hingegen überfliegen, wenn überhaupt nur, die Texte wegen Oberflächlichkeit. Oft ist es auch dem geschuldet, das schlichtweg die Zeit fehlt. Ja, Deine Ratschläge sind sehr brauchbar.
    Manchmal tendiere ich häufig dazu meinen Senf dazu zugeben, das dies Leser anziehen soll/kann ist nicht der Hauptgrund. Manchmal möchte man was sagen, aber das lasse ich dann, um nicht „die Axt im Walde“ zu spielen und dem Gegenüber vor den Kopf zu stoßen.

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  28. hübscher Beitrag – angeblich nützliche Tipps zum Bloggen gibt es zur genüge, aber kaum welche mit kritischem Humor.
    Ich persönlich werde mir trotzdem nichts davon zu Herzen nehmen :D
    Klar ist es schön, wenn jemand liest was ich schreibe. Noch schöner wenn jemand es für gut genug erachtet um zu kommentieren und nicht nur einen Klick zu setzen. Aber ich schreibe für mich, nicht für die Welt. Würde auch nicht von meinen Freunden verlangen, sich all meine Ergüsse anzutun. Les ja auch nicht all ihren Schmarrn.
    Von vernetzen halte ich auch nicht viel, aber da bin ich unter den Jugendlichen wohl eher die Ausnahme – ohne Smartphone, ohne Facebook, ohne Twitter, Skype und Konsorten. Wüsste auch nicht wozu ich das bräuchte. Mein Leben wird nicht besser, bloß weil ich es mit ein paar tausend unbekannten teile. Und was den Zeitaufwand angeht kostet das aufrecht erhalten selbiger Kontakte mehr als erzählenswertes zu erleben.
    Also bleibe ich für mich, freue mich über Besucher und schreibe ansonsten Zeug, dass mir gefällt und ich auch lesen will.

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  29. Vielen Dank! Du schreibst aber gar nichts über „Sex sells“ – nach meinem Kenntnisstand ja aber das erfolgreichste ähhh…Erfolgskriterium… Habe ich da also aufs falsche Pferd gesetzt und sollte ich folglich meine Toiletten-Selfies besser wieder löschen? Fragen über Fragen oO Ich brauche endlich Gewissheit!

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